08.07.2021 – Kategorie: Handel

Wieso Händler die Ship-from-Store-Funktion in ihr Omnichannel-Konzept integrieren sollten

Ship-from-StoreQuelle: Alexander Limbach/shutterstock

Shopgate, einer der führenden Anbieter von Einzelhandels-Lösungen, hat seine Omnichannel-Lösung retail.red weiter ausgebaut und um die Funktion Ship-from-Store erweitert.

Mit der Ship-from-Store-Funktion erhält der filialbasierte Einzelhandel ein machtvolles Werkzeug, um Kosten zu senken, fehlende Online-Verfügbarkeiten zu vermeiden sowie Waren und Produkte effektiver zu nutzen. Denn: Die Filialen vor Ort werden durch eine intelligente Verknüpfung mit dem Onlineshop zu eigenen kleinen Versandlagern für den Handel, on- wie offline. Das reduziert die Transportwege beim Paketversand drastisch.

Neue Funktion Ship-from-Store: kostensparend und nachhaltig

Mit Ship-from-Store ergänzt Shopgate seine Omnichannel-Lösung retail.red für den filialisierten Einzelhandel. Nach den stark nachgefragten Funktionen, Waren online zu reservieren und offline abzuholen (Click & Reserve) sowie Waren online zu bezahlen und offline abzuholen (Click & Collect), erhalten Händler nun die Option, die eigenen Omnichannel-Potenziale weiter auszuschöpfen. „Unser zentrales Anliegen ist es, die Barrieren zwischen digitaler und klassischer Welt im Einzelhandel aufzulösen“, betont Ralf Haberich, CEO der Shopgate GmbH. „Mit Ship from Store gehen wir den nächsten Schritt in diese Richtung.“ So lassen sich Waren und Produkte in Kooperation mit dem Dienstleister Shipcloud direkt in der Filiale an einen Versanddienstleister übergeben und von dort zu den Kund*innen nach Hause liefern. Retail.red überprüft die Warenbestände in den Filialen und sorgt dafür, dass Bestellungen in möglichst wenigen Einzelsendungen zusammengefasst werden. Das reduziert nicht nur Versandkosten, sondern schont auch die Umwelt.

Omnichannel-Handel noch schneller und effizienter umsetzen

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Durch Ship-from-Store werden die Filialen zu eigenen kleinen Versandlagern, sodass Händler weder zusätzliche teure und komplizierte Logistikketten aufbauen noch sie unterhalten müssen. Vielmehr können sie sich auf die Stärken des Einzelhandels konzentrieren und für ihre Kund*innen perfekte Shoppingerlebnisse schaffen. „Durch Ship-from-Store wird der Einzelhandel dem Service-Gedanken noch besser gerecht“, erläutert Ralf Haberich. „Ziel ist es, die Grundlage für perfekte Einkaufserlebnisse zu schaffen – einfach und schnell.“ Filialen werden zu dezentralen Logistik-Zentralen, von denen aus Händler noch schneller und effizienter ihren Omnichannel-Handel umsetzen.

Während Produkte und Artikel besser genutzt werden, sinkt die Gefahr, dass sie mittelfristig zu Ladenhütern werden. Dadurch erhöht sich zugleich der mögliche Umsatz von Händlern. Denn sie umgehen das Problem, dass im Onlineshop Waren als vergriffen angezeigt werden, auch wenn eine lokale Filiale diese Produkte noch vorhält. Über ein umfangreiches Regelsystem können Händler individuell definieren, welche Filialen die Ship-from-Store-Logik priorisieren soll und so ihre eigenen Prozesse weiter optimieren.

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