Wirecard erweitert sein Risikomanagement

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betrugspraevention_grafik

Ab sofort profitieren Online-Händler von neuen Business Intelligence-Werkzeugen der Münchener Wirecard. Shopbetreiber sind damit zum einen in der Lage, die Effektivität ihrer eingesetzten Risikomanagement-Strategie einzuschätzen. Zum anderen erhalten sie ein Maximum an Transparenz darüber, wie sich zentrale Betrugsparameter im zeitlichen Verlauf entwickeln. Der Vorteil liegt auf der Hand: Shopbetreiber haben eine stärkere Kontrolle über auftretende Betrugsfälle und können so ihren Umsatz optimieren.


Mit dem aktuellen Angebot erweitert Wirecard ihre erfolgreiche Fraud Prevention Suite, einem Risikomanagementsystem das verdächtige Daten- und / oder Verhaltensmuster in Echtzeit identifiziert. Der Mehrwert für Online-Händler hat sich in der Praxis bestätigt: Dank der Fraud Prevention Suite konnte beispielsweise im Onlineshop eines Wirecard-Kunden die Rate der Betrugsfälle bei Kartenzahlungen um rund 90 Prozent gesenkt werden.


„Kunden, die bereits die Fraud Prevention Suite nutzen, geben wir ein weiteres Werkzeug an die Hand, um ihre Betrugsabwehr zu optimieren. Die ausgefeilten Analysemöglichkeiten machen sichtbar, wie groß der Einfluss einer regelbasierten Betrugserkennung auf den Geschäftserfolg ist. Eine solche Übersicht dürfte auch für Shopbetreiber interessant sein, die automatisierten Prüfungen bisher noch skeptisch gegenüberstehen“, betont Heiner Kallweit, Head of Product Line Risk & Fraud Prevention bei Wirecard.


 


Ganz konkret erhalten Online-Händler mit den neuen Business Intelligence Werkzeugen übersichtliche grafische Darstellungen. So lässt sich unter anderem die Entwicklung von Betrugsparametern, wie beispielsweise die Chargeback- oder Betrugs-Quote, im zeitlichen Ablauf verfolgen.


Auch ein Überblick über Transaktionen, die bei Kreditkartenzahlungen von den kartenausgebenden Banken als Betrug an die Kartengesellschaften gemeldet werden, ist mit den neuen Lösungen verfügbar. Setzt der Händler auf die Sicherheitsverfahren Verified by Visa und MasterCard SecureCode haftet im Betrugsfall die kartenausgebende Bank. Durch diese Haftungsumkehr wird der Händler nur dann über einen Betrugsfall informiert, wenn es zu einer Rückbelastung kommt. Zusatzinformationen, die durch die enge Verzahnung von Acquiring und technischer Dienstleistung innerhalb der Wirecard-Gruppe zur Verfügung gestellt werden können, zeigen dem Händler eine aggregierte Sicht auf das Gesamtbild. Anhand dieser vollständigen Daten kann das Unternehmen sein Risikomanagement kontinuierlich anpassen. Gleichzeitig stellt der Händler sicher, dass er den Regularien der Kartengesellschaften hinsichtlich zulässiger Betrugsquoten entspricht.


Der UK Card Association zufolge resultiert der Kreditkartenbetrug beispielsweise in Großbritannien nur zu 19 Prozent aus dem Einsatz gefälschter Karten. Bei 61 Prozent aller Verluste aus Kartenbetrug handelt es sich um den so genannten „card-not-present Betrug“. Hierbei werden illegal erhaltene Kartendaten bei Onlinezahlungen beziehungsweise bei Post- und Telefonbestellungen eingesetzt.


Kein Wunder also, dass Zahlungssicherheit und Risikomanagement für Online-Händler mittlerweile höchste Priorität genießen. Risikomanagementsysteme schützen beim Einsatz aller gängigen Zahlungsmöglichkeiten wirksam sowohl vor Betrug als auch vor bonitätsbedingten Zahlungsausfällen. So lassen sich die Umsatzpotenziale bei minimalem Risiko voll ausschöpfen.

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