Zehn Tipps, wie Sie Ihr Projekt garantiert zum Scheitern bringen

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Zehn Tipps, wie Sie Ihr Projekt garantiert zum Scheitern bringen

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hans_guck_in_die_luft

Das Informatik-Unternehmen infolab arbeitet nach dem bewährten Vorgehen der Ingenieure: Analyse – Planung – Realisierung. Diesen Dreischritt beherrscht nicht jedes Unternehmen. Manche Projektleiter befolgen offenbar beherzt jene Regeln, wie man ein Projekt garantiert zum Scheitern bringt. Wir haben diese zehn „Ratschläge“ für Sie enttarnt und zusammengestellt.


Analyse


1. Erst handeln, dann denken. Lassen Sie die Analysephase also unbedingt mit der Realisierungsphase zusammenfallen.


2. Wer schon alles weiß, irrt sich nie. Vermeiden Sie also eine tiefschürfende Analyse.


3. Alles fließt, wußte schon der griechische Philosoph Heraklit. Seien Sie also offen für häufige Anforderungsänderungen. Analysieren bedeutet, so das geflügelte Wort, etwas kaputtzumachen, und zwar unter dem Vorwand, nachsehen zu wollen, wie es arbeitet. Und wer will schon etwas zerstören, gerade wenn es die unrealistischen Wünsche eines Kunden sind? Merke: Analyse hat nichts mit der blonden Praktikantin Anneliese zu tun, sondern ist die unerläßliche Grundlage für ein erfolgreiches Projekt!


Planung 


4. Zeitdruck ist der beste Antrieb. Beginnen Sie also möglichst spät mit der Planung.


5. Hektik sorgt für einen dynamischen Prozess. Planen Sie also möglichst wenig und möglichst kurzfristig.


6. „Wahre Kreativität entsteht immer aus dem Mangel“, meinte schon Wolfgang Joop. Legen Sie also möglichst wenig fest. Später haben Sie noch genug Zeit, alles auszudiskutieren. Merke: Schalten Sie vor der Planung nicht nur den Rechner, sondern auch das Hirn ein!


Realisierung


7. Sprechen ist etwas für Waschweiber. Kommunizieren Sie also keinesfalls mit den Projektbeteiligten. Damit halten Sie diese nur von der Arbeit ab, und Sie verraten ihnen zu viel über das Gesamtprojekt. Denken Sie an Spione!


8. Dokumentation und Kontrolle ist etwas für Buchhalterseelchen. Berichte, Zwischenkontrollen und Meilensteine sind also überflüssig. Sie lenken von der Arbeit ab und zeugen von mangelnder Risikobereitschaft.


9. Flexibilität ist eine Tugend. Verändern Sie also möglichst oft die Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Sie vermeiden auf diese Weise auch lästige Eigeninitiativen und Ratschläge erfahrener Mitarbeiter. „Das liegt nicht in meinem Aufgabenbereich.“ – „Ich dachte, das sei schon längst erledigt?“ – „Der Abgabetermin war doch sowieso schon vorbei.“ Kommen Ihnen solche Sätze bekannt vor? Merke: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.


Das Wichtigste zum Schluß


10. Standhaftigkeit zählt! Die Politik macht es vor. Sitzen Sie also die Sache einfach aus, wenn etwas schiefläuft. Ziehen Sie Berater wirklich erst dann heran, wenn Ihr Projekt alle Hürden gerissen hat.

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