Zukunftsforschung: warum Europa es schaffen wird

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Zukunftsforschung: warum Europa es schaffen wird

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
futuropa

Die Dezember-Ausgabe des neuen Zukunftsmagazins Trend-Update beschäftigt sich mit dem Thema unserer Tage aus Sicht der Zukunftsforschung. Matthias Horx hat eine Analyse der Tiefenkräfte geschrieben, die die wirtschaftliche und politische Zukunft Europas bestimmen. Modelle der System- und Spieltheorie dienen dem tieferen Verständnis der Krisendynamik. Und das Zukunftsinstitut setzt zum wiederholten Male „Ko-Kreative Zukunftsforschung“ ein: Im Zentrum des Heftes steht die Auswertung eines Online-Szenarios. Vier mögliche Varianten der Euro-Zukunft wurden im Internet dargestellt, mit der Bitte an Meinungsführer und Wirtschaftstreibende, die wahrscheinlichste Entwicklung auszuwählen.


Die Ergebnisse


Die Mehrheit der Befragten, 38 Prozent, setzt auf das Szenario „Euro Bonds – Die tapfere Transfer Union“– also jene Variante, die momentan von der Berliner Regierung (noch) entschieden blockiert wird. Europa bleibt im Wesentlichen, wie es ist: ein loser Verbund von Staaten. Allerdings werden in diesem Szenario einige zentrale europäische Institutionen massiv gestärkt und neue Verträge verpflichten die Länder mit drakonischen Strafen, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen. Auf dem zweiten Platz mit 28 Prozent Zustimmung liegt das Szenario „Euro Block – die Vereinigten Staaten von Europa“. In diesem Szenario wird von einer lang andauernden Wirtschaftskrise bis 2015 ausgegangen, die einen kathartischen Effekt hat. Es setzt sich eine paneuropäische Bewegung als neue Europa-Allianz durch. 2020 findet der Gründungsakt eines neuen Super-Staates statt, mit den ehemaligen Einzelstaaten als starken Bundesstaaten. Joschka Fischer wird europäischer Präsident.


Auf Platz Nummer drei mit 23 Prozent Zustimmung landet das Szenario „Euro Core – die geschrumpfte Union“.  Um den Virus der Krise zu stoppen, bilden die kern- und nordeuropäischen Staaten eine Zentral-Union und steigen gemeinsam aus der EU aus – frei nach dem Vorschlag von Olaf Henkel. Die geringste Wahrscheinlichkeit findet mit 11 Prozent das Szenario „Euro Split – Neue Blöcke und Kleinstaaterei“. In diesem Szenario bricht Europa 2013 auseinander. Immer mehr Länder verlassen den EU-Verbund. 2020 sieht Europa aus wie ein Flickenteppich mit großen außenpolitischen Spannungen. Zwischen den baltischen Staaten, Polen und der Ostunion besteht Kriegsgefahr.


 


 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Bei der Zukunftstechnologie digitale Plattformen kennen sich nur die wenigsten Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland wirklich gut aus. Jeder vierte Manager hat noch nie etwas von digitalen Plattformen gehört und nur fünf Prozent bezeichnen sich als Experten, hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.