Zukunftsphilosophie: Die Zukunft steht nicht geschrieben – wir können sie selbst gestalten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Harald A. Summa, Initiator und Geschäftsführer des eco

Ich wurde gebeten, die Frage zu beantworten, wie es um die Zukunft des Internet bestellt ist und was das für unser Leben bedeutet. Das ist schnell erledigt: Ich weiß es nicht.

Andere wissen da scheinbar mehr. Angefangen von einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit unterwirft, bis hin zur Aussicht, bald müsse niemand mehr für sein Auskommen arbeiten – kein Szenario, das es nicht gibt. Es kann sich jeder eines aussuchen.
Wir bei eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. sind da zurückhaltender. Wir haben vier Themenfelder ausgemacht, die den gesellschaftlichen Wandel unserer Meinung nach am stärksten vorantreiben werden: Entertainment, Mobility, New Work und Smart World.
Was bedeutet die Zukunft des Internet für die Zukunft unserer Gesellschaft? Solange die Zukunft noch nicht geschrieben steht, haben wir die Möglichkeit, sie selbst zu gestalten. Wir können darauf hinwirken, dass die Zukunft des Internet, dass die Zukunft unserer Gesellschaft eine rosige wird und damit sind wir endlich auf einem Feld angekommen, auf dem ich mich besser auskenne, als auf dem der Prophezeiung.

Wer die Zukunft selbst gestalten will, kann sich mit konkreten Fragen beschäftigen: Was ist zu tun? Treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was die vier oben genannten Bereiche gemeinsam haben. Die Antwort lautet: Immer geht es um Daten. Wir werden das in den nächsten Jahren immer öfter feststellen: Egal, welcher Arbeit wir nachgehen, wie wir unsere Freizeit verbringen, wie wir uns fortbewegen und wie wir uns amüsieren – immer geht es um Daten.
Damit liegt die Antwort auf die Frage, was wir tun müssen, um zu den Gewinnern des Zeitalters der Daten zu gehören, auch schon auf der Hand: Wir sollten anfangen, Daten als Ressource Nummer eins der Wissensgesellschaft zu behandeln. Wir sollten dafür sorgen, dass Daten an unserem Standort auf ideale Bedingungen treffen. Und schaffen die Voraussetzungen, dass die Datenströme ihr Ziel erreichen. Nicht um wild zu wuchern. Sondern um kontrolliert zu gedeihen. Um Früchte zu tragen, die allen Menschen zugute kommen.

Autor: Harald A. Summa, Initiator und Geschäftsführer des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V., ist seit mehr als 30 Jahren in den Bereichen Management und Beratung mit der Informations- und Kommunikations-technologie vertraut.  Er war zehn Jahre Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Informatik an der Universität zu Köln. Seit 1996 managt Harald A. Summa den Internetaustauschknoten DE-CIX in Frankfurt am Main und ist seit 2003 Geschäftsführer von  DE-CIX Management. 2013 wurde er als Kernmitglied in den Beirat der Initiative „Junge Digitale Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und den Beirat „Digitale Wirtschaft NRW“ berufen.

(jm)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.