Zukunftsphilosophien: Fly me to the moon – Mission Mars

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Gehen wir davon aus, dass die Vorfahren der Inkassoindustrie in den Reihen der Pharisäer und Zöllner der Bibel zu finden sind, so haben wir als Branche bereits einen weiten Weg zurückgelegt. Doch die nun anstehende Reise in digitale Welten mag trotz allem so manchem wie ein Quantensprung daherkommen: plötzlich reicht es nicht mehr aus, sich wie ein Chamäleon oberflächlich der Umgebung anzupassen. Mit den Anforderungen des aktuellen Wandels muss sich jede Industrie tiefgreifenden technischen Veränderungen stellen und diese optimal in die eigenen Prozesse eingliedern.
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Gehen wir davon aus, dass die Vorfahren der Inkassoindustrie in den Reihen der Pharisäer und Zöllner der Bibel zu finden sind, so haben wir als Branche bereits einen weiten Weg zurückgelegt. Doch die nun anstehende Reise in digitale Welten mag trotz allem so manchem wie ein Quantensprung daherkommen: plötzlich reicht es nicht mehr aus, sich wie ein Chamäleon oberflächlich der Umgebung anzupassen. Mit den Anforderungen des aktuellen Wandels muss sich jede Industrie tiefgreifenden technischen Veränderungen stellen und diese optimal in die eigenen Prozesse eingliedern.

Mal ehrlich – wer von Ihnen liest noch Briefe oder schreibt sogar noch welche?

Und Ihren Schuldnern geht es da nicht anders…

Und E-Mails! Der Erfinder Ray Tomlinson ist vor kurzem verstorben – vielleicht auch das ein Zeichen, denn Whatsapp, Instagram, Facebook Messenger & Co. sind weiter auf dem Vormarsch und verdrängen auch die E-Mail mehr und mehr. Der zunehmende Spam wird den Rest erledigen…

Und sicherlich haben Sie in Ihrer Umwelt auch schon wahrgenommen, dass bei jeder noch so kleinen Regung der modernen Kommunikationsmittel auf Smartphone-Watch und Tablet der Daumen seines Besitzers automatisch anfängt zu zucken – als hätte man dort einen entsprechenden Chip implantiert. Und diese Idee ist gar nicht mal so abwegig: Eine Art „social behavioral analytics“ wird schon bald aus unseren Handbewegungen die Absichten und Wünsche im Blick auf die digitale Kommunikation am smarten Endgerät ablesen und immer zur rechten Zeit mit dem richtigen Produkt oder Service zur Seite stehen.

Dazu gesellen wird sich dann möglicherweise auch ein digitaler oder virtueller Inkasso-Avatar. Fordernd einerseits, aber auch mit Rat und Tat. Je nach Anlass wird er Ihnen Fragen beantworten, Wege aus den Schulden ebnen oder aber Ihre Facebook Identity pfänden und Ihre Cloud mit einer digitalen Kralle versehen.

Wie sagte Einstein schon: „Damit uns Technik glücklich machen kann, müssen wir lernen, vernünftig von ihr Gebrauch zu machen.“ Dies gilt auch und im Besonderen für die so alteingesessene Inkasso-Branche. Auch wenn gerade hier der Vorstoß der Inkasso Quest 20.25 in die digitale Zukunft nicht jeden nur erfreuen wird.

Autor: Michael A. Renz (im Bild), Head of Key Account Management von coeo Inkasso, seit über 20 Jahren Spezialist im Risiko- und Forderungsmanagement. Er berät mittlerweile auch viele E-Commerce-Unternehmen, um auch beim Inkasso den digitalen Wandel erfolgreich zu vollziehen.

(jm)

Dieser Beitrag erschien erstmals im e-commerce Magazin 03/2016

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Gustavson

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sehr wahr.

Und um die Wahrheit zu sagen: Ich persönlich befürworte die schleichende Abschaffung des Papier-Schriftverkehrs. Viel davon ist einach nicht mehr nötig.

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Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) lehnt die anstehende Ratifizierung des Übereinkommens durch den Deutschen Bundestag ab, weil es die Interessen des IT-Mittelstands nicht berücksichtigt. Der EuGH hat mit Urteil vom 5. Mai 2015 (Az. C 146/13) die Nichtigkeitsklage Spaniens gegen die EU-Verordnung Nr. 1257/2012 zur Schaffung eines Einheitlichen Patentschutzes abgewiesen. Damit wäre der Weg für die Ratifizierung des mit der Verordnung verbundenen Übereinkommens über ein multinationales einheitliches Patentgericht frei.
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