Kundenzufriedenheit Abo-Modelle: Ermöglichen Wachstum – sorgen aber auch für Kundenabwanderung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Viele Unternehmen setzen auf Abo-Modelle und befinden sich damit auf Wachstumskurs. Das Geschäftsmodell sorgt jedoch auch für Abrechnungsprobleme und Kundenabwanderungen.

(Bild:  venimo / AdobeStock)
(Bild: venimo / AdobeStock)

Immer mehr Unternehmen setzen auf sogenannte Abo-Modelle – eine Geschäftsstrategie, bei der Kunden regelmäßig für den Zugang zu Produkten oder Dienstleistungen bezahlen. Und das scheint sich auszuzahlen: So plant fast die Hälfte aller Unternehmen mit wiederkehrenden Zahlungen eine internationale Expansion im kommenden Jahr, um neue Kunden zu erreichen. Das geht aus einer internationalen Studie des Zahlungsdienstleisters Stripe hervor.

Vielen Unternehmen fehlt es an geeigneten Mitteln, um die Kundenabwanderung zu verstehen und zu verhindern.(Bild:  Stripe)
Vielen Unternehmen fehlt es an geeigneten Mitteln, um die Kundenabwanderung zu verstehen und zu verhindern.
(Bild: Stripe)

Probleme bei der Abrechnung

Doch die Abo-Modelle haben vor allem bei einer Internationalisierung auch ihre Nachteile: So bezweifeln 69 Prozent der Führungskräfte, dass ihre derzeitigen Abrechnungssysteme die internationale Wachstumsstrategie effektiv unterstützen. Daher erwägen viele, ihre Abrechnungs-Software zu überprüfen, um globale Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Mehrheit der Unternehmen plant außerdem, in Zukunft mit flexibleren Abonnement-Modellen zu experimentieren, beispielsweise durch die Einführung von nutzungsbasierten Abrechnungsmodellen (73 Prozent). Allerdings sind die bestehenden Abrechnungssysteme oft nicht flexibel genug, um solche kreativen Preisstrategien zu unterstützen. 

Abo-Modelle sorgen für Kundenabwanderung

Die Erhebung zeigt auch, dass unfreiwillige Kundenabwanderung ein anhaltendes Problem für Unternehmen mit wiederkehrenden Zahlungen bleibt. Unfreiwillige Abwanderung tritt auf, wenn ein Abonnement unabsichtlich beendet wird, zum Beispiel aufgrund fehlgeschlagener Zahlungen wegen abgelaufener Kreditkarten. 

Um Abwanderung zu verhindern, wollen viele Unternehmen Abrechnungen und Zahlungen bündeln.(Bild:  Stripe)
Um Abwanderung zu verhindern, wollen viele Unternehmen Abrechnungen und Zahlungen bündeln.
(Bild: Stripe)

Obwohl 40 Prozent der Unternehmen im letzten Jahr einen Anstieg der unfreiwilligen Abwanderung verzeichneten, fehlen vielen von ihnen umfassende Daten, um die Umsatzverluste überhaupt zu quantifizieren. 43 Prozent der Unternehmen sind nicht in der Lage, die Auswirkungen von Abwanderung oder Zahlungsausfällen auf ihren Umsatz zu beziffern, und 79 Prozent räumen ein, dass sie keine Maßnahmen eingeführt haben, um die unfreiwillige Abwanderung zu reduzieren.

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