Innovationsgeist und Ideen Amazon Sustainability Accelerator: Über 25 Start-ups mit nachhaltigen Innovationen

Ein Gastbeitrag von Niklas Manhart 3 min Lesedauer

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Der Amazon Sustainability Accelerator fördert Start-ups mit nachhaltigen Innovationen. Die Ideen stammen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Verpackung und Gebäudeenergie. Einige kommen aus Deutschland.

(Bild: MONO – stock.adobe.com)
(Bild: MONO – stock.adobe.com)

Amazon fördert grüne Innovationen mit dem Sustainability Accelerator

Für eine nachhaltigere Zukunft braucht es Innovationen – und Akteure, die sie fördern und möglich machen. Genau das hat sich Amazon mit seinem Sustainabi­lity Accelerator zur Aufgabe gemacht – das Förderprogramm unterstützt innovative Start-ups aus Europa und deren Ideen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen haben die Gründer die Möglichkeit, ihre Technologien weiterzuentwickeln und zu testen – sie können jeweils sogar eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1,8 Millionen Euro erhalten.

Das Programm geht jetzt in die dritte Runde, wobei die 15 Teams in der vierwöchigen Accelerator-Phase Unterstützung von Experten aus der Amazon-Welt bekommen. Im Zentrum steht die Skalierung der Geschäftsmodelle. Dafür nehmen die Start-ups an unterschiedlichen Workshops teil. Zudem erhalten sie individuelles Mentoring, einen maßgeschneiderten Lehrplan, Zugang zu relevanten Netzwerken und AWS-För­derungen. Die Ziele des Programms sind ehrgeizig: Zum einen soll es nachhaltigere Innovationen fördern; zum anderen werden die jungen Unternehmer auf eine potenzielle Zusammenarbeit mit Amazon vorbereitet.

Amazon Sustainability Accelerator: Drei Start-ups entwickeln nachhaltige Lösungen für die Zukunft

Im Laufe des Accelerators werden drei Start-ups für einen Pilot mit Amazon ausgewählt. In einer weiteren Vorbereitungsphase haben diese Unternehmen rund acht bis zehn Wochen Zeit, ihre Projekte weiterzuentwickeln, um sie letztlich mit Amazon zu testen.

Die Start-ups sind weit über Europa verstreut und ihre Innovationen umfassen eine Reihe von Ideen für nachhaltigere Lösungen. Angefangen bei Fast Fashion, über wiederverwendbare Verpackungen bis hin zu nachhaltiger Energie und KI-Lösungen. Die jungen Unternehmen konzentrieren sich innerhalb dreier Katego­rien darauf, ihre Ideen zu skalieren: Kreislaufwirtschaft, Gebäudeenergie und Verpackung.

Alles eine Frage der Batterie

Unter den Start-ups befinden sich auch zwei Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die am diesjährigen Accelerator teilnehmen dürfen. Dabei dreht sich alles um Batterien und die Verlängerung ihrer Lebenszeit. Das erste: TWAICE – dessen Geschichte begann an der Technischen Universität in München. Die beiden Gründer Michael Baumann und Stephan Rohr forschten zur Lebensdauer und Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien. Baumann und Rohr entwickelten daraus eine Software zur Diagnose des Batteriezustands. Ihr Ziel: Die Analyse von Batterien durch künstliche Intelligenz und tiefem Batterieverständnis. 2018 legten sie los: Sie gründeten TWAICE und blicken bereits auf einen erfolgreichen Unternehmensweg zurück. Heute beschäftigt TWAICE ein Team von über 140 Mitarbeitern an drei Standorten, die global Kunden der Energiespeicherbranche und Elektromobilität betreuen.

Circu Li-Ion: Nachhaltige Batterierecycling-Lösungen für den Elektroautomarkt

Batterien sind auch das Stichwort für Antoine Welter und Dr. Xavier Kohll. Sie sind die Gründer von Circu Li-Ion, einem Unternehmen mit Standorten in Deutschland und Luxemburg, das 2021 gegründet wurde. Ihre Idee: Die Wiederverwendung von Einweg-Batterien. Dafür hat Circu Li-Ion automatisierte Prozesse entwickelt, die einen sauberen und effizienten Recycling-Ablauf ermöglichen. Anwendung findet die Idee insbesondere im Markt für Elektroautos, wo die Nachfrage nach nachhaltigeren Batterielösungen besonders hoch ist. Die Recyclingkette erstreckt sich dabei quer über Europa.

Amazon Sustainability Accelerator: Mehr als 25 Start-ups

Der Amazon Sustainability Accelerator startete 2022 das erste Mal. Seitdem blickt das Programm auf eine Reihe an Erfolgen zurück. Mehr als 25 Start-ups wurden im Rahmen des Accelerators europaweit unterstützt. Durch die Förderungen und Hilfestellungen konnten sich ihre Umsätze um durchschnittlich 700 Prozent steigern. Zudem konnten die Start-ups mehr als 18,7 Millionen Euro Finanzierungskapital einsammeln. Von den 25 Firmen kamen bislang zwölf aus Deutschland. Eine beeindruckende Quote, die für den Innovationsgeist deutscher Start-ups spricht.

Niklas Manhart
ist Leiter Nachhaltigkeitskommunikation Deutschland bei Amazon.

Bildquelle: Niklas Manhart

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