Schutz vor Cybercrime Black Friday: Wie Konsumenten sicher einkaufen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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An Black Friday und Cyber Monday locken viele Händler mit verlockenden Angeboten zum größtem Shopping-Event des Jahres und läuten gleichzeitig die umsatzstarke Weihnachtszeit ein. Wie Verbraucher sicher auf Schnäppchenjagd gehen können.

(Bild:  Dirk/Adobe Stock)
(Bild: Dirk/Adobe Stock)

Mittlerweile kann man sich gut auf Shopping-Events wie Black Friday und Black Week vorbereiten: Wunschlisten festlegen, attraktive Rabatte finden und vor allem die Sicherheitseinstellungen fürs Online-Shoppen aktualisieren. Hier acht wichtige Tipps für den sicheren Online-Einkauf: 

  • Einen Ad-Blocker verwenden: Werbung verfolgt nicht nur jede Bewegung und sammelt so viele Informationen wie möglich über Nutzergewohnheiten, sondern sie ist auch eine Hauptquelle für bösartige Links und irreführende Inhalte im Internet. Das Surfen ohne Werbung ist auch beim Black Friday nicht nur sicherer, sondern auch schneller. 

  • Privat oder im Inkognito-Modus surfen: Um zu verhindern, dass die eigenen Einkaufsgewohnheiten von Website zu Website verfolgt werden, sollte man privates Surfen (zum Beispiel Firefox) oder den Inkognito-Modus (zum Beispiel Chrome) aktivieren, um die Tracking-Cookies blockieren.

  • Wirksamer Cyberschutz: Für die Cybersicherheit sollte auf allen Desktops und Laptops ein guter Cyberschutz installiert sein, der zuverlässig die Machenschaften von Hackern erkennt und eliminiert. Sicherheits-Tools für mobile Geräte sorgen für deren Cyberschutz und erhöhen mit Funktionen wie Authenticator, Password Safe, Secure QR Code Scanner oder einem Privacy Advisor die Sicherheit noch weiter.

  • Gast-Login verwenden: Viele Websites bieten nicht nur die Möglichkeit, ein Konto von anderen Websites zu verwenden, sondern auch ein Gast-Login zu nutzen, anstatt ein neues Konto zu erstellen. Wer auf dieser Webseite nur einmalig bestellen will, sollte das Angebot nutzen.

  • Kein Konto bei mehreren Diensten: Beim Anmelden auf einer E-Commerce-Website ist es oft verlockend, die Schaltfläche „Mit Facebook anmelden“ oder „Mit Google anmelden“ zu verwenden. Es dauert zwar ein paar Minuten länger, ein neues Login zu erstellen, aber es bietet mehr Privatsphäre, da man nicht alle Websites, auf denen man einkauft, mit diesen Tech-Giganten teilt.

  • Keine Kartendaten speichern: Viele E-Commerce-Websites speichern standardmäßig die Kreditkarteninformationen für die "Bequemlichkeit" der Nutzer (oder in der Hoffnung, dass Sie dort wieder einkaufen). Aber: Die Websites können nicht verlieren, was sie nicht haben. Lieber nur dann diesen Service wählen, wenn es absolut notwendig ist.

  • Vorsicht bei Direktnachrichten über soziale Medien oder Chat-Apps: Mit moderner, generativer KI-Technologie ist es fast trivial, einen kompletten gefälschten Online-Shop zu erstellen und Menschen mit Direktnachrichten inklusive Link dazu zu bringen, ihre persönlichen Informationen und Zahlungsdaten dort zu teilen. Am sichersten ist es, auf etablierten Websites einzukaufen und bei Nachrichten von Unbekannten auf Social-Media-Plattformen trotz Shoppingfieber wachsam zu bleiben.

  • Vorsicht vor dubiosen Lockangeboten: Finger weg von Black-Friday-Angeboten in E-Mails, die zu gut aussehen, um wahr zu sein oder von Unternehmen stammen, bei denen man gar kein Konto hat - es könnte sich hierbei um Phishing-E-Mails handeln, die den Kaufwilligen dazu verleiten sollen, auf Links zu gefälschten, bösartigen Websites zu klicken.

Neben diesen acht Tipps von Sophos sollten Schnäppchenjäger nicht nur beim Black Friday darauf achten, dass ihre Geräte wie Mobiltelefone, Tablets, Notebooks oder Computer auf dem neuesten Stand sind und alle Sicherheits-Updates durchgeführt werden. Denn nicht nur in diesen Zeiten sind bekannte Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Applikationen eines der Haupteinfallstore für Cyberkriminelle.

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