Sicherheitsherausforderungen Cyberangriffe im E-Commerce: Unternehmen kämpfen um schnelle Erholung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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E-Commerce-Unternehmen benötigen nach einem Cyberangriff deutlich mehr Zeit zur Erholung als erwartet – durchschnittlich 6,4 Monate.

(Bild:  © Nhoeb/stock.adobe.com)
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Die Zahl der Cyberangriffe steigt und steigt – und die Attacken machen natürlich auch vor dem E-Commerce nicht halt. Doch Unternehmen im Onlinehandel brauchen weitaus mehr Zeit zur Erholung von Cyberangriffen als erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Global Security Research Report von Fastly, für  den 1.800 IT- und Cybersecurity-Entscheider weltweit befragt wurden, darunter 200 Experten aus dem Onlinehandel.  Die in der Studie befragten Unternehmen berichteten, dass sie im Durchschnitt 6,4 Monate brauchten, um sich von Cyberattacken zu erholen. Das sind 26 Prozent länger als erwartet und mehr als einen Monat über der prognostizierten Dauer von 5,1 Monaten.

Da überrascht es wenig, dass  Unternehmen im E-Commerce immer mehr Geld in die Hand nehmen, um sich zu schützen: 85 Prozent planen, in den kommenden zwölf Monaten verstärkt in Sicherheits-Tools zu investieren – ein Anstieg von 11 Prozent im Jahresvergleich. Doch trotz der zusätzlichen Ausgaben fühlt sich mehr als die Hälfte der befragten Entscheidungsträger im Bereich Cybersicherheit (52 Prozent) angesichts der immer komplexer werdenden Bedrohungsszenarien weiterhin unzureichend auf zukünftige Angriffe vorbereitet.

E-Commerce-Unternehmen überdenken ihre Sicherheitsstrategien

Immer mehr Onlinehändler stellen angesichts der steigenden Angriffszahlen ihre Sicherheitsstrategien auf den Prüfstand:  39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Qualität ihrer Software-Sicherheitslösungen hätten, und 24 Prozent erwogen sogar einen Anbieterwechsel. Zudem hat die Mehrheit der Unternehmen (89 Prozent) angegeben, ihre Ansätze zur Prüfung und Einführung von Updates nach größeren Sicherheitsvorfällen angepasst zu haben.

Auf den Prüfstand wird auch gestellt, wie Organisationen Software-Sicherheit in ihre operativen Abläufe integrieren. Immer mehr Stakeholder außerhalb der traditionellen Sicherheitsteams, darunter auch Teams aus Bereichen wie Platform Engineering, werden bei der Einführung von Sicherheitslösungen mit einbezogen. Fast ein Drittel (26 Prozent) der Unternehmen im Einzelhandel gab sogar an, dass die Einführung eines modernen Platform-Engineering-Ansatzes für Software-Sicherheit für sie zu den Prioritäten des nächsten Jahres gehört.

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