Effizientes Verpacken EU-Verpackungsverordnung: Passgenaue Pakete senken die Kosten 

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) stellt Unternehmen zwar vor Herausforderungen – hat aber auch Vorteile: Passgenau Pakete senken die Kosten und schonen die Umwelt.

(Bild:  sandra / Adobe Stock)
(Bild: sandra / Adobe Stock)

Die neue EU-Verpackungsverordnung  (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR), die ab dem kommenden Jahr umgesetzt wird, stellt sowohl den B2B- als auch den B2C-Online-Handel vor große Herausforderungen. Die PPWR hat zum Ziel, den Verpackungsverbrauch und -abfall zu senken und schreibt beispielsweise vor, dass Gewicht und Volumen von Verpackungen auf das für die Funktionalität notwendige Minimum zu reduzieren sind.

Spätestens ab Januar 2030 gilt dann, dass der Leerraum weniger als 50 Prozent der gesamten Verpackungsgröße betragen darf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung beziehungsweise dem Verzicht auf die Verwendung von Kunststoffen, etwa als Füllmaterial, und vor allem auf der Verwendung sogenannter ewiger Kunststoffe, die sich in der Umwelt nicht oder nur sehr langsam zersetzen. Stattdessen sollen im Sinne der Kreislaufwirtschaft alle Verpackungen recyclingfähig sein.

EU-Verpackungsverordnung: Material effizient nutzen

Automatisierte Verpackungslinien ermöglichen es, Kartongrößen flexibel anzupassen und überschüssiges Verpackungsmaterial zu vermeiden. Das spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt und erfüllt die neue EU-Verpackungsverordnung. „Unsere Technologie sorgt für maßgeschneiderte Verpackungen, die den Verbrauch von Wellpappe um bis zu 30 Prozent und das Transportvolumen um bis zu 50 Prozent senken“, erklärt Claus Weigel, International Senior Sales Manager DACH bei Sparck Technologies. Nachhaltigkeit und Effizienz gehen laut Weigel Hand in Hand und schaffen eine Win-win-Situation für Unternehmen und Umwelt.

Effizientes Verpacken ist jedoch nicht nur eine Frage der Kosten – es wirkt sich auch direkt auf die Kundenzufriedenheit aus. Falsche oder beschädigte Ware löst beim Kunden großen Ärger aus. Zwar ist menschliches Versagen natürlich – insbesondere bei sich wiederholenden, monotonen Aufgaben – es sorgt jedoch für ein negatives Kundenerlebnis. Um die Zuverlässigkeit zu steigern, setzen Online-Versender daher auf automatisierte Verpackungslösungen. So können Fehler oder Beschädigungen vermieden werden.

Schnellere Bearbeitungszeiten dank Automatisierung

Unternehmen, die bisher manuell verpackt haben, profitieren durch eine Automatisierung von deutlich kürzeren Bearbeitungszeiten. Zum Beispiel die Verpackungsanlagen der CVP-Reihe von Sparck Technologies vermessen, schneiden, befüllen, verkleben und etikettieren jedes Paket in einem einzigen automatisierten Prozess innerhalb weniger Sekunden. Es sind lediglich zwei Mitarbeiter nötig, um bis zu 1.100 Pakete pro Stunde zu verpacken.

Schnellere Bearbeitungszeiten bedeuten kürzere Lieferzeiten – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im E-Commerce. „Gleichzeitig sind die automatisiert gefertigten, maßgeschneiderte Transportkartons deutlich stabiler als Pakete, bei denen der vorhandene Hohlraum mit Füllmaterial ausgestopft wird“, erläutert Weigel. Außerdem verursachen die so produzierten Verpackungen weniger Transportschäden und Rücksendungen, was den Kundenservice entlastet und gleichzeitig die Kosten für Retouren minimiert. Und nicht zu vergessen: Es wird weniger Wellpappe verbraucht und die Verpackung ist nachhaltig und recycelbar – ganz so, wie es die PPWR vorschreibt.

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