Lagerautomatisierung Exotec Skypod: Neue Generation unterstützt Each und Case Picking

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Exotec hat eine neue Generation des Robotiksystems Skypod vorgestellt. Mit einer höheren Lagerdichte und erweiterten Software-Funktionen soll es neue Maßstäbe in der Logistikautomatisierung setzen.

(Bild:  Exotec)
(Bild: Exotec)

Kombiniert mit neuen Software-Funktionen soll die neueste Generation des Lager-Robotiksystems Skypod den Durchsatz an einer einzelnen Arbeitsstation um 50 Prozent steigern und gleichzeitig die Lagerdichte um bis zu 30 Prozent im Vergleich zur Vorgängerversion erhöhen. Der entscheidende Unterschied der neuen Skypod-Generation ist laut Exotec die Fähigkeit, sowohl Each als auch Case Picking zu bewältigen.

Zudem unterstützt das System unterstützt nun auch eine Reihe von Logistikfunktionen, die traditionell externe Geräte und komplexe Subsysteme erfordern. Dies ermöglicht es den Kunden nicht nur, den Warenfluss durch das Lager zu vereinfachen, sondern verkleinert auch den System-Footprint erheblich, indem der Bedarf an Förderbändern, Sortieranlagen, externer Lagerung und Packstationen reduziert wird.

Native Buffer, Strict Sequencing sowie Pick and Pack

Das sind die Hauptfunktionen der nächsten Skypod-Generation:

  • Native Buffer: Das Skypod-Systems ermöglicht die interne Zwischenlagerung von teilweise abgeschlossenen oder abgeschlossenen Aufträgen. Diese werden automatisch in den Regalen zwischengelagert, bis sie für den Versand oder die Weiterverarbeitung benötigt werden. Dies reduziert den Bedarf an externen Puffersystemen oder Bereitstellungszonen erheblich.

  • Strict Sequencing: Die nächste Skypod-Generation bietet eine präzise Sequenzierung. Roboter gruppieren Aufträge und liefern sie in der gewünschten Reihenfolge an den Exchanger, der sie für die Weiterleitung vorbereitet. Dies ermöglicht eine Beladung von Paletten, Containern oder LKWs auf der Grundlage von Lieferrouten, Filial-Planogrammen oder anderen Entladeanforderungen – alles ohne den Bedarf an externen Sortiergeräten.

  • Pick and Pack: Mit der nächsten Generation wird das Verpacken direkt in den Kommissionier-Prozess integriert. Bediener kommissionieren direkt in Fulfillment-Container, wodurch eine nachträgliche manuelle Verpackung entfällt. Diese Funktion lässt sich nahtlos mit individuellen Verpackungslösungen kombinieren, um etwa die Kommissionierung in kundenspezifische Behälter zu ermöglichen. Das senkt die Kosten der letzten Meile erheblich.

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