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Experten-Talk: Die E-Commerce-Trends 2025

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E-Commerce-Trends von Arvato Systems und Studio 71

Axel Mattern, Vice President Business Development bei Arvato Systems

Die Herausforderungen im Handel und damit auch größtenteils im E-Commerce werden sich 2025 nicht sehr von denen aus 2024 unterscheiden: Verringerte Kaufkraft, hohe Kosten, noch mehr regulatorische Anforderungen, Personalknappheit und asiatische Konkurrenz bei ohnehin schon geringen Margen werden den Handel weiterhin zu kreativen Lösungen zwingen. Während 2024 viele dezentrale KI-Lösungen, quasi zum Ausprobieren, in den Fachabteilungen entstanden sind, wird 2025 mehr Wert auf den Return on Invest und das Managen dieser KI-Ansätze gelegt werden.

Als Trend sehe ich erste Versuche von Händlern, eine Manufacturing-to-Consumer-Strategie zu etablieren. Bei allen Vorwürfen, die den asiatischen Playern gemacht werden, ist dieses sicherlich ein zukünftiger Erfolgsfaktor.

Axel Mattern, Vice President Business Development bei Arvato Systems

Axel Mattern, Vice President Business Development bei Arvato Systems.(Bild:  Arvato Systems)
Axel Mattern, Vice President Business Development bei Arvato Systems.
(Bild: Arvato Systems)

KI-Plattformen: Dabei ist weiterhin Kreativität bei der Auswahl von KI-Lösungen gefragt. Diese kann in strukturierten Workshops unter Einbeziehung vieler Fachabteilungen und der IT in die richtige Richtung gelenkt werden, um die Ideen zu finden, die dem Handelsunternehmen echte Vorteile durch die dauerhafte Kostenersparnis oder eine Vergrößerung und mehr Effizienz in der Reichweite bringen. 2025 werden Handelsunternehmen beginnen, zentrale KI-Plattformen als Basis ihrer Projekte und des Betriebs von KI-Lösungen zu installieren. Damit wird die Orchestrierung mehrerer bisher dezentral entstandenen KI-Initiativen möglich. Der Erfolg einer langfristigen KI-Strategie für den Handel hat also drei Bausteine: die richtigen Use-Cases finden, diese auf einem zentralen KI-Hub umsetzen und betreiben und das Ganze mit einem strukturierten Workshop-Begleitprogramm flankieren. Daneben wird die Omnichannel-Strategie der Online-Händler 2025 einen weiteren Kanal bedienen: TikTok Shopping hat sich bereits in vielen Ländern als sehr erfolgreich bewiesen. Das wird in Deutschland sicherlich ebenfalls der Fall sein.

Als weiteren Trend sehe ich erste Versuche von Händlern, eine Manufacturing-to-Consumer-Strategie zu etablieren. Bei allen Vorwürfen, die den asiatischen Playern gemacht werden, ist dieses sicherlich ein zukünftiger Erfolgsfaktor.

Stefan Meyer, Senior Vice President Influencer Marketing bei Studio71.(Bild:  Seven One)
Stefan Meyer, Senior Vice President Influencer Marketing bei Studio71.
(Bild: Seven One)

Stefan Meyer, Senior Vice President Influencer Marketing bei Studio71

Social Commerce wird in diesem Jahr weiter an Bedeutung gewinnen und sich zu einem der zentralen Wachstumstreiber im E-Commerce entwickeln. Der Grund: Unternehmen müssen dort präsent sein, wo ihre Zielgruppe aktiv ist – und das sind die sozialen Medien. Doch die fragmentierte und dynamische Social-Media-Landschaft birgt auch wachsende Herausforderungen. Besonders im Hinblick auf Brand Safety wird das Umfeld zunehmend herausfordernder. Unternehmen laufen Gefahr, ihre Marken und Produkte in problematischen Kontexten zu platzieren oder negative Reaktionen auszulösen. Präzision, Feingefühl und der richtige Tonfall sind daher entscheidender denn je. 

Social Commerce wird in diesem Jahr weiter an Bedeutung gewinnen und sich zu einem der zentralen Wachstumstreiber im E-Commerce entwickeln.

Stefan Meyer, Senior Vice President Influencer Marketing bei Studio71

Hier kann Künstliche Intelligenz zum Schlüsselfaktor werden: Sie unterstützt dabei, das optimale Umfeld für Werbekampagnen und Werbebotschaften zu finden – von den passenden Creators über die richtigen Social-Media-Kanäle bis hin zu einer Storyline, die sowohl überzeugend als auch markensicher ist.

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