Klarna strebt neue und nachhaltige Standards in der Finanzbranche an, um das finanzielle Wohlergehen der Verbraucher zu verbessern und fordert Wettbewerber auf, diesem Beispiel zu folgen.
(Quelle: Rawpixel.com - Adobe Stock)
Klarna strebt neue und nachhaltige Standards in der Finanzbranche an, um das finanzielle Wohlergehen der Konsumenten zu verbessern.
Die Produktänderungen beinhalten unter anderem einen mehr als verdoppelten Zahlungszeitraum für Rechnungen und die Abschaffung revolvierender Kredite.
Klarna wird interne Daten, wie der Anteil der Rechnungen, die Mahngebühren erhalten oder die Inanspruchnahme von Inkassobüros zugänglich machen. Und so eine transparentere Diskussion innerhalb der Branche fördern.
Klarna, weltweit tätiger Bank-, Zahlungs- und Shopping-Dienstleister, kündigt heute fünf Produktänderungen in Deutschland an. Die Verbesserungen sind der jüngste Schritt in einer Initiative mit dem Ziel, neue Standards für faire und nachhaltige Zahlungen in der Finanzbranche zu setzen. Erfahrungen aus anderen Märkten, in denen die Produktänderungen bereits umgesetzt wurden, zeigen eine deutliche Verbesserung für Konsumenten. Das zeigt sich in einem starken Rückgang der Mahngebühren und der Kontakte zum Kundenservice. Mit den Produktänderungen will Klarna seine Wettbewerber in der deutschen Finanzbranche auffordern, dem Beispiel zu folgen. Mit dem Ziel, das finanzielle Wohlbefinden von Konsumenten zu verbessern.
Positive Folgen der neuen Standards für Verbraucher und Händler
Ab sofort verdoppelt Klarna die Zahlungsfrist für Rechnungen und wird über die nächsten Monate überflüssige Gebühren streichen. Außerdem beendet der Dienstleister alle Kreditangebote ohne klares Enddatum, sogenannte revolvierende Kredite, und erhöht die Zahl der kostenlosen Zahlungserinnerungen. Im Jahr 2021, als die Produktänderungen in Skandinavien und in Großbritannien eingeführt wurden, konnte Klarna unmittelbar eine positive Veränderung für Konsumenten und Händler bewirken. In Schweden beispielsweise sank der Anteil der Rechnungen, die Mahngebühren beinhalteten, um 61 Prozent. Die Zahl der Konsumenten, die den Kundenservice aufgrund rechnungsbezogener Fragen kontaktierten, ging um 18 Prozent zurück. Und für diejenigen, die sich für die Finanzierungsoption entschieden, wird eine schnellere Rückzahlung von rund 20 Prozent erwartet. Insgesamt konnten Kunden von Klarna somit allein in vierten Quartal 2021 50 Millionen US-Dollar an Zinsen und Gebühren einsparen.
Finanzbranche: Transparenz im Markt erhöhen
Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna, erklärt zu den Zielsetzungen: „Klarna hat sowohl die Möglichkeiten als auch die Verantwortung, einen Wandel hin zu einer verbesserten finanziellen Situation der Konsumenten weltweit voranzutreiben. Wir können dies tun, indem wir das Bewusstsein schärfen und den Mangel an Transparenz auf dem Markt sichtbar machen. Den größten Einfluss haben wir jedoch, wenn wir selbst aktiv werden. Daher werden wir ab sofort weitreichende Produktänderungen in Deutschland vornehmen. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl Verbraucher als auch Händler davon profitieren werden und wir fordern die Branche auf, diesem Beispiel zu folgen.“
(Sebastian Siemiatkowski ist CEO von Klarna und in der "40-unter-40-Liste" von Fortune zu finden. (Bild: Klarna))
Neue Produktstandards in der Finanzbranche setzen
Die Produktänderungen werden über die nächsten Monate sukzessive eingeführt mit dem Ziel, die Autonomie der Kunden zu stärken und mehr Transparenz zu schaffen. Die Änderungen bei den Angeboten im Überblick:
Pay Later (Kauf auf Rechnung): Aus 14 Tagen werden 30 Tage. So gibt Klarna allen Konsumenten mehr Zeit und Flexibilität beim Bezahlen und verringern so das Risiko, eine Rechnung zu vergessen. Anstelle von 14 Tagen nach Erhalt der Ware haben alle Verbraucher*innen nun 30 Tage Zeit, um ihre Einkäufe zu bezahlen.
Pay in 3: Mit der Einführung von „Pay in 3“ haben Konsumenten die Möglichkeit, die Kosten für ihre Einkäufe auf drei zinsfreie Raten zu verteilen. Die erste Zahlung erfolgt beim Kauf, die weiteren Raten werden automatisch alle 30 Tage fällig. Sie bieten den Konsumenten eine kostenlose und nachhaltigere Alternative zum herkömmlichen Kredit.
Mehr kostenlose Zahlungserinnerungen: Ab sofort wird Klarna noch mehr kostenlose Zahlungserinnerungen über mehr Kanäle versenden. Und auf diese Weise alle Kunden dabei zu unterstützen, pünktlich zu zahlen und nie wieder eine Rechnung zu vergessen. Insgesamt erinnert Klarna Kunden sechs Mal per E-Mail, über die Klarna App und per Post. Und macht es so noch einfacher, an die Bezahlung der Rechnungen zu denken.
Produktstandards, die der Vergangenheit angehören
Folgende Standards bei den Angeboten will Klarna künftig abschaffen:
Kein revolvierender Kredit mehr: Kredite sind nützlich, um größere Anschaffungen auf eine längere Zeit zu verteilen und Platz auf dem Konto für Rücklagen oder andere Investitionen zu schaffen. Unbefristete Kredite können jedoch schwieriger zu handhaben sein, da zusätzlich zu den Zahlungen jeden Monat Zinsen und Gebühren anfallen. Aus diesem Grund ersetzt Klarna alle unbefristeten Kredite durch feste Raten mit einem eindeutigen Enddatum, um Verbraucher*innen von unnötigen Zinssätzen und scheinbar unbegrenzten Krediten zu befreien.
Stand: 16.12.2025
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Im Monat X bezahlen wird abgeschafft: Mit „Pay Later 30“ und „Pay in 3“ haben Konsumenten bereits eine große Flexibilität bei der Zahlungsweise. Diese neuen Zahlungsoptionen sind mit keinen zusätzlichen Gebühren verbunden. So schafft Klarna die gebührenpflichtige Option „Bezahlen im Monat X“ ab, bei der die Kund*innen bisher ihre Zahlungen gegen eine geringe Gebühr auf einen anderen Monat verschieben konnten.
Klarna fordert mehr Transparenz in der Finanzbranche
Der Kreditmarkt kann für Konsumenten komplex und schwer durchschaubar sein, solange die Finanzbranche ihre Geschäftsbedingungen nicht transparent macht, hohe Mahngebühren erhebt und unvollständige Informationen über ihre Mahnverfahren bereitstellt. Daher wird Klarna ab sofort eigene Produktstatistiken und interne Kennzahlen auf seiner Wikipink-Seite veröffentlichen, um für eine transparentere und faktenbasierte Diskussion einzutreten und um über die folgenden Themen aufzuklären:
#1 Die Nutzung der unterschiedlichen Klarna Produkte
#2 Die Struktur der Mahngebühren und wie Klarna Geld verdient
#3 Wie sich der Mahnprozess bei Klarna gestaltet
#4 Klarnas Bonitätsprüfungen
#5 Statistiken über die Nutzung der Klarna Produkte durch jüngere Generationen
All diese Initiativen sind Teil der Ambition von Klarna, eine Vorreiterrolle hinsichtlich Transparenz und dem Schutz der Konsumenten während ihres gesamten Einkaufs- und Zahlungserlebnisses einzunehmen. Und den eigenen Einfluss zu nutzen, um das finanzielle Wohlergehen von Konsumenten weltweit zu verbessern.
Seit 2005 hat es sich Klarna zur Aufgabe gemacht, die Banken- und Finanzbranche zu revolutionieren. Mit über 147 Millionen aktiven Nutzern weltweit und 2 Millionen Transaktionen pro Tag reagiert Klarna auf die sich ändernden Anforderungen der Verbraucher und hilft ihnen, Zeit und Geld zu sparen. So können diese ihre Finanzen besser verwalten und fundiertere Kaufentscheidungen treffen können. (sg)