Ehemaliger BLG-Logistics-Chef Frank Dreeke, Architekt moderner Seehafenlogistik, zieht in die Logistics Hall of Fame ein

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Frank Dreeke, bis vergangenes Jahr Vorstandsvorsitzender der BLG Logistics Group, wird als Architekt der Seehafenlogistik in die Logistics Hall of Fame (LHOF) aufgenommen.

(Bild:  BLG Logistics)
(Bild: BLG Logistics)

Er hat mehr als vier Jahrzehnte in den verschiedensten Funktionen die Entwicklung der Seehafen- und Logistikbranche weit über seine unternehmerischen Rollen hinaus geprägt und gilt als Impulsgeber und Architekt einer modernen Seehafenlogistik. Für seine Leistungen in der Seehafenlogistik wird Frank Dreeke in die Logistics Hall of Fame (LHOF) aufgenommen.

Die LHOF ehrt Persönlichkeiten, die sich um die Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management verdient gemacht haben. Ziel ist es, als weltweite Plattform die Meilensteine der Logistik zu dokumentieren und ihre Macher auszuzeichnen, um so die Bedeutung der Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstreichen. Zu den Juroren der Logistics Hall of Fame gehört auch Heiner Sieger, Chefredakteur e-commerce-Magazin und DIGITAL BUSINESS.

Experte für Seehafenlogistik

„Frank Dreeke hat mit strategischem Weitblick und konsequenter Orientierung an Effizienz und Nachhaltigkeit richtungsweisende Veränderungen in der Seehafenlogistik angestoßen und Strukturen geschaffen, die nachhaltige Wirkung entfaltet haben“, erklärt Anita Würmser, Geschäftsführende Juryvorsitzende der Logistics Hall of Fame.

Sein Beitrag liege in vielen, manchmal leisen, aber entscheidenden Weichenstellungen. Er habe Häfen geöffnet, Kooperationen möglich gemacht, Monopole aufgebrochen, Risiken neu verteilt, Nachhaltigkeit vorangetrieben – und er habe nie gezögert, Missstände beim Namen zu nennen.

Der gebürtige Bremer war Ende der 1990er-Jahre als General Manager Central Europe für SeaLand Mitinitiator des North Sea Terminals Bremerhaven, ein Joint Venture zwischen BLG, Maersk Line und SeaLand. Das Projekt gilt bis heute als Meilenstein und Blaupause nicht nur für spätere Joint Ventures, sondern auch für die generelle Öffnung der deutschen Häfen gegenüber Reedern. 2013 setzte er im BLG-Vorstand technologische Investitionen in der Kontraktlogistik um. Mit dem Ausbau der Bahngesellschaft BLG Autorail etablierte er im Autotransportsegment erstmals echte Konkurrenz zur Deutschen Bahn. Über seine Unternehmensfunktionen hinaus engagierte er sich als Interessenvertreter, unter anderem im Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und im Deutschen Verkehrsforum (DVF). Heute ist Dreeke Präsidiumsvorsitzender des Deutschen Verkehrsforums in Berlin.

Offiziell aufgenommen in die Logistics Hall of Fame wird Frank Dreeke im Rahmen des jährlichen Gala-Empfangs am 4. Dezember in Berlin. Bisher wurden 45 Logistiker in die Ruhmeshalle der Logistik aufgenommen.

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