Obwohl in der Branche oft von Linien und Straßen die Rede ist, müssen Verpackungsmaschinen keineswegs viel Raum einnehmen. Dass es auch kompakt geht, zeigt Schubert auf der diesjährigen Fachpack mit einem Kartonierer der Reihe „lightline“ und einem neuen, variabel einsetzbaren Aufrichteaggregat.
Der Kartonierer lightline mit A3-Aufrichteaggregat und Vertikalmagazin bietet hohe Leistung auf kleiner Fläche.
(Bild: Schubert)
Mit dem Kartonierer der lightline-Reihe richtet sich die Gerhard Schubert GmbH an Hersteller, die standardisierte Verpackungsaufgaben haben und schnell produktionsbereit sein müssen. Das lightline-Programm umfasst Kartonierer, Casepacker, Pickerlinien und Schlauchbeutelmaschinen aus vorkonfigurierten Modulen. Sie ermöglichen kurze Planungs- und Montagezeiten – bei attraktiven Investitionskosten. Schubert zeigt die aktuellen Verpackungslösungen auf der Fachpack in Nürnberg vom vom 23. bis 25. September in Halle 1 am Stand 244.
Kartonierer: Riegelpacken auf kleinstem Raum
Der auf der Fachpack präsentierte lightline-Kartonierer – am Stand als Riegelpacker zu sehen – setzt auf die angestrebte Effizienz ein: Dank einbahnigem A3-Aufrichter mit Vertikalmagazin spart die Maschine deutlich an Fläche, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Bis zu 4.000 Zuschnitte passen in das von Schubert neu entwickelte Vertikalmagazin des Kartonierers, sodass die Anlage 60 Minuten ununterbrochen laufen kann.
Das einbahnige A3-Aufrichteaggregat zeigt Schubert zusätzlich in Form des tog.101 erstmals als eigenständige Maschineneinheit: „Der zu 100 Prozent standardisierte Schachtelaufrichter tog.101 kann in unterschiedlichen Verpackungsanlagen die hohe Leistung von bis zu 60 Schachteln pro Minute gewährleisten“, erläutert Ralf Schubert den Standalone-Ansatz.
Der tog.101 besticht indes nicht allein durch seine Kompaktheit und hohe Leistung, sondern auch durch die einfache Bedienung. Die Einrichtung von Schachtelformaten dauert nur wenige Minuten und erfolgt lediglich über die Eingabe von Parametern, wie Schachtelmaße und Leimpunkte. Ein mit Robatech entwickeltes Leimgerät ermöglicht zudem leimsparendes Aufrichten: Dazu passt die Steuerung des tog.101 die Geschwindigkeit des Aufrichters und der aufgetragenen Leimmenge so an, dass gerade genug Leim aufgetragen wird, um die Schachtel sicher zu verkleben. Der Ansatz erfordert weniger Heißkleber als branchenweit üblich.
Schlauchbeutelmaschine: Cobot tog.519 bei Barsch
Die Schlauchbeutelmaschine tog.519 greift ungeordnete und geordnete Produkte präzise dank KI-Vision-Technologie.
(Bild: )
Schnell und einfach geht es ebenfalls an Stand 125 in Halle 1 zu: Die Barsch GmbH hat sich seit 1986 als Spezialist für modulare Schlauchbeutelmaschinen einen Namen gemacht. Die Anlagen setzen eine schnelle, geordnete Produktzuführung voraus. Was läge näher, als diese Aufgabe einem Roboter zu überlassen, der in diesem Aufgabenbereich Maßstäbe gesetzt hat? Der Cobot tog.519 von Schubert pickt deshalb nicht an „seinem“ Messestand, sondern nur wenige Meter entfernt bei Barsch.
Unter dem Motto „Barsch meets Schubert“ zeigt das Unternehmen aus Reiskirchen eine flexible Linienlösung für lose Kekse: Der Cobot tog.519 erkennt die geschütteten oder auf Blechen angeordneten Produkte mithilfe eines KI-gestützten Kamerasystems und setzt sie präzise in die Zuführkette der Flowpack-Maschine von Barsch. Diese verpackt die Kekse in bis zu 60 Schlauchbeutel aus Papier pro Minute.
Das Setup ist besonders für häufige Produktwechsel ausgelegt: Produkte lassen sich innerhalb von wenigen Minuten wechseln – ganz einfach durch das Laden eines Datensatzes sowie den Wechsel von Folie und Formatsatz. Ein weiteres Highlight der Linie ist der integrierte Thermotransferdrucker, der das Verpackungsdesign direkt auf das Verpackungspapier aufbringt. So können unterschiedliche Layouts flexibel realisiert werden – ganz ohne vorbedruckte Folien. Die vorgestellte Lösung richtet sich an Unternehmen mit häufig wechselnden Produkten, kleinen bis mittleren Losgrößen und hohen Ansprüchen an Effizienz.
Verpackungsberatung von Schubert und Berndt+Partner
Dass es mit schnellen technischen Lösungen allein oft nicht getan ist, wissen viele Hersteller nur zu gut. Oft müssen sie Packmittel oder Prozesse erst umfassend evaluieren und testen, um ihre Eignung zu ermitteln – nicht zuletzt im Kontext der neuen EU-Verpackungsverordnung, die den Einsatz von recycelfähigen Lösungen forciert. Unterstützung finden Hersteller bei solchen und weiteren Herausforderungen im Packaging Competence Center (PCC), das Schubert und die Berliner Beratung Berndt+Partner zum 1. Januar 2025 ins Leben gerufen haben.
„Im PCC analysieren wir das komplette Verpackungsportfolio und bewerten die Lösungen auf PPWR-Konformität. Die Zusammenarbeit mit Schubert und Berndt+Partner Consultants bietet unseren Kunden einen enormen Vorsprung bei der nachhaltigen Produktion“, erläutert Michael Graf, Leiter PCC bei der Gerhard Schubert GmbH. Mit der Mischung aus fundiertem regulatorischem und technologischem Wissen sorgen beide Partner dafür, dass Unternehmen zukunftsfähig bleiben – mit Produkten, die auch im Jahre 2030 noch in der EU vertrieben werden dürfen.
Stand: 16.12.2025
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