Konsumzurückhaltung Black Friday: Verbraucher geben immer weniger Geld aus

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Rund zwei Drittel der Verbraucher in Deutschland planen Einkäufe am Black Friday. Aber: Sie planen deutlich weniger Geld auszugeben als in den Vorjahren. Zudem nehmen sie die aufgerufenen Preise genau unter die Lupe.

(Bild:  © YustynaOlha/stock.adobe.com)
(Bild: © YustynaOlha/stock.adobe.com)

In der Vorweihnachtszeit und vor allem am Black Friday klingelten in den vergangenen Jahren im E-Commerce die Kassen. Das dürfte auch dieses Jahr wieder der Fall sein: Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Verbraucher in Deutschland planen, am Shopping-Tag einzukaufen. Das geht aus einer Umfrage der Marktforscher von Kantar im Auftrag von Idealo hervor.

Die Händler rechnen auch bereits mit einem ordentlichen Umsatz am an diesem Tag: 84 Prozent der Einzelhändler werden 2025 an dem Aktionstag teilnehmen, wobei 60 Prozent von einem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr ausgehen, so der „DHL E-Commerce Trends Report 2025 Business Edition“.

Black Friday 2025: Die Verbraucher bereiten sich darauf vor und vergleichen vor allem die Preise.(Bild:  Idealo)
Black Friday 2025: Die Verbraucher bereiten sich darauf vor und vergleichen vor allem die Preise.
(Bild: Idealo)

Doch das Geld sitzt in den Taschen der Deutschen nicht mehr ganz so locker wie in den Jahren zuvor: Das durchschnittlich veranlagte Budget für den Black Friday sinkt laut Idealo von 317 Euro in 2024 um sieben Prozent auf 298 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 machten die Verbraucher durchschnittlich noch 319 Euro für den Shopping-Event-Tag locker.

Unter denjenigen, die weniger Budget einplanen, begründet die Mehrheit (44 Prozent) ihre Entscheidung mit dem Versuch, insgesamt bewusster konsumieren zu wollen. Eine weitere Ursache sind finanzielle Einschränkungen (37 Prozent).

Black Friday: Skepsis und Angst vor Betrug

Eine Mehrheit von 57 Prozent hält den schwarzen Shopping-Tag als bestes Verkaufsevent in puncto Auswahl und Preis-Leistungs-Verhältnis. Und 81 Prozent betrachten ihn als praktische Gelegenheit, Dinge zu kaufen, die ohnehin benötigt werden – zum Beispiel Weihnachtsgeschenke (85 Prozent).

Doch die Verbraucher kaufen nicht blauäugig: So stimmen 45 Prozent der Aussage zu, derartige Konsumanlässe wirkten in Zeiten von Krisen und Unsicherheiten nicht mehr zeitgemäß (2024: 38 Prozent). 47 Prozent glauben, die angebotenen Produkte seien oft Ladenhüter (2024: 43 Prozent). Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) gehen davon aus, die Händler würden die Preise vor Beginn der Black-Friday-Zeit erhöhen, um diese dann scheinbar drastisch senken zu können.

Auch die Sicherheit spielt eine Rolle: 63 Prozent sind der Meinung, der Einkaufstag rufe viele Betrüger auf den Plan, die mit Fake-Angeboten lockten. Auf einen unseriösen oder betrügerischen Onlineshop hereingefallen sind nach eigener Aussage schon 30 Prozent – davon konnten 17 Prozent den Kauf noch rechtzeitig abbrechen.

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