gesponsertLager und Kommissioniertechnik  Kontinuierlich am Lager weiterstricken

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Die Apparel- und Fashion-Branche lebt davon, dass ihre Kundschaft Mode von der Stange kauft. Alles ohne Änderungsschneiderei. 

(Bild:  Exotec Deutschland GmbH)
(Bild: Exotec Deutschland GmbH)

Das ist allerdings kein Grund, dass die Logistikverantwortlichen ihre Lager und ihre Kommissioniertechnik ebenfalls ohne spätere Anpassungen aufstellen. Benjamin Putz von Exotec empfiehlt: „Anfangen und dann die Robotikanlage nach Bedarf erweitern.“

Wer sein Lager automatisieren will, muss nicht alles von langer Hand planen. Stattdessen: klein beginnen und schrittweise aufstocken. Skalierbar heißt ja nicht nur, dass man bei Peaks sein vorhandenes Equipment verstärkt. Skalieren bedeutet auch: immer mehr Lagerbereiche auf Robotik umstellen. Manche Prozesse können unverändert bleiben. Wie das Einlagern von Ware oder das Kommissionieren von besonders großen Teilen. Man wählt für die Automatisierung zunächst die Bereiche aus, die am dringlichsten sind oder den meisten Nutzen versprechen. Später zieht man mit anderen Schwerpunkten nach.

Von der Ex-Freundin lernen

„Mit dieser Vorgehensweise haben unsere Kunden gute Erfahrungen gemacht“, sagt Benjamin Putz, Senior Sales Executive DACH and Eastern Europe beim Robotikunternehmen Exotec. Dann erzählt er von einer Jugendfreundin: Sie hatte ihm ein selbst gestricktes winterliches Ensemble aus Mütze und Schal versprochen. „Ich wollte beides auf einmal haben, doch sie bestand auf Teillieferung. Das war auch gut so. Direkt nach der Mütze war Frühling und so hat sie mir als Nächstes anstelle des Schals lieber ein Maskottchen für die Sporttasche gestrickt.“ – Was er damit sagen will: Wer gleich alles will, verspielt seine Handlungsfreiheit.

(Bild:  Exotec Deutschland GmbH)
(Bild: Exotec Deutschland GmbH)

Standardisierte Roboter, Regale und Behälter

Früher neigten Unternehmen dazu, die Einführung von Automatisierung als den ganz großen Wurf anzugehen. Das Lager wurde komplett umgekrempelt, die Planung zog sich über ein halbes Jahrzehnt. Um alles gleich „richtig“ zu dimensionieren, zog man Wachstumsprognosen heran. Die hatten später mit den tatsächlichen Gegebenheiten oft wenig zu tun.

Darüber kann Putz heute nur milde grinsen. „Das waren viel zu starre Konzepte für moderne Kommissionierlager, wie sie die Fashion-Branche dringend benötigt.“ Seine Empfehlung für den Start in die Robotik-basierte Kommissionierung: „Einen definierten Teilbereich fertigstellen, erste Erfahrungen sammeln und die Automatisierung peu à peu voranbringen.“ Dafür bietet Exotec ein Gesamtsystem aus standardisierten Robotern, Regalen und Behältern an. Alles ist so konzipiert, dass man seine Automatisierung und sein Lager erweitern kann, ohne den laufenden Betrieb nennenswert zu beeinträchtigen. 

Wer kennt schon die Zukunft?

Für die Apparel- und Fashion-Branche erweist sich das sukzessive Voranschreiten beim Aufbau der Lagerrobotik als wirkungsvolle Strategie. Man weiß nicht, was die Zukunft von Online- und stationären Händlern verlangt oder ob der eigene Weg womöglich vom konventionellen Großhandel zum Omnichanel-Vertrieb führt. – „Da sollte man sich mit seiner Robotik-Strategie nicht zu früh festlegen“, sagt Putz. Oder, um auf die Lektion der Ex-Freundin zurückzukommen: lieber gute Zwischenergebnisse einfahren und dann bedarfsgerecht … weiterstricken.

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