Transporeon ist jetzt dem Virtual Watch Tower Network beigetreten. VWTnet ist eine digitale Plattform, die Daten von unterschiedlichen Branchenakteuren bereitstellt und somit die Zusammenarbeit und Transparenz in globalen Lieferketten sowie das Störungsmanagement verbessern will.
(Bild: j-mel/Adobe Stock)
Transporeon wird mit seiner Lösung für Visibilität und Datenaustausch die technische Basis des Virtual Watchtower Networks (VWTnet) erweitern. Das VWTnet ist eine digitale Plattform, die umfassende Transportdaten von unterschiedlichen Branchenakteuren bereitstellt und somit die Zusammenarbeit und Transparenz in globalen Lieferketten verbessert und das Störungsmanagement optimiert. VWTnet basiert auf dem Fachwissen von Forschungseinrichtungen wie RISE, VTT, A*STAR IHPC und anderen und hat das Ziel, Vorteile für alle Beteiligten im Transportwesen zu schaffen.
Störungsmanagement bei Lieferketten verbessern
Daten aus privaten und öffentlichen Quellen werden mit modernen Analysetechniken zusammengeführt. Das Ergebnis ist ein für Verlader, Spediteure und Hafenbetreiber gleichermaßen klares Bild über Status, Position und Eintreffen der Waren im Zuge des gesamten Transports, ob auf der Straße oder zur See. VWTnet zielt darauf ab, das Störungsmanagement bei Lieferketten zu verbessern, die Genauigkeit der Ankunftszeiten zu erhöhen und die Kohlenstoffemissionen zu minimieren.
VWTnet befindet sich derzeit in der Entwicklung und wurde auf der Singapore Maritime Week vom 15. Bis 19. April 2024 in einem Pilotprojekt vorgestellt. Auf der Veranstaltung haben Transporeon und weitere Partner eine Vorschau auf die Lösung gegeben, die auf einem Minimum Viable Product (MVP) basiert und lückenlose Transparenz zwischen den Akteuren der Lieferketten und den von ihnen verwendeten Kontrolltürmen bietet.
Die Rolle von Transporeon im VWTnet
Bei der Architektur von VWTnet steht die Effizienz des Netzwerks im Vordergrund und nicht die der einzelnen Akteure. Dieser optimierte Ansatz stellt öffentliche Daten und Dienste über APIs (Application Programming Interfaces) zur Verfügung und ermöglicht so einen umfassenden Datenschutz, da die Nutzer die Weitergabe von Daten in das Netzwerk genau kontrollieren können. Die Transparenz- und Datenaustausch-Lösung von Transporeon wird die technische Grundlage des VWTnet bilden. Durch die Bündelung von Daten aus verschiedenen Quellen (private, öffentliche und Daten von Dritt-Dienstleistern), wird Transporeon als Schnittstelle für VWTnet fungieren, um Dateninteraktion, Datenverwendung, Benachrichtigungssysteme und maßgeschneiderte Kontrolltürme ermöglichen.
Bernhard Schmaldienst ist Bereichsleiter Visibility Produkte bei Transporeon.
(Bild: LinkedIn)
Bernhard Schmaldienst, Bereichsleiter Visibility Produkte bei Transporeon, sagt: „Transporeon ist davon überzeugt, dass branchenübergreifendes Datenmanagement und Zusammenarbeit - unterstützt durch digitale Tools - die Zukunft des Transportmanagements sind. Aus diesem Grund sind wir sehr stolz darauf, dass unsere Lösungen für die Überwachung und Sichtbarkeit von Transporten für die Unterstützung des VWTnet-Techstacks ausgewählt wurden. Wir freuen uns darauf, mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um den Fortschritt zu beschleunigen und flexiblere, skalierbarere und zuverlässigere globale Lieferketten zu schaffen.“
Visibility und Risikomanagement bei Lieferketten optimieren
Wolfgang Lehmacher, Berater bei RISE und Mitglied des Koordinierungsteams des Virtual Watch Tower Network, fügt hinzu: „Moderne Lieferketten sind volatiler und komplexer denn je. Dies erfordert neue Initiativen wie das Virtual Watch Tower Network. Wir freuen uns, einen Partner wie Transporeon gefunden zu haben, der uns dabei helfen kann, unsere Vision einer netzwerkbasierten und dezentralen Lösung für das Managen von Lieferketten-Problemen zu verwirklichen. Wir freuen uns auch auf eine potenzielle Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft von Transporeon, Trimble.“
Mikael Lind, Lehrbeauftragter für maritime Informatik bei Chalmer und RISE, ergänzt: „Seit dem Start von VWTnet war es unser Ziel, so viele erstklassige Technologieanbieter wie möglich für das Projekt zu gewinnen. Ich freue mich sehr, dass Transporeon an Bord gekommen ist.“
Anders Rystedt, Logistikmanager für Nord- und Südamerika bei Alleima, kommentiert: „Wir freuen uns, dass Transporeon bei VWTnet einsteigt. Als globaler Verlader von Rohmetallen sind wir uns der Notwendigkeit bewusst, die Kommunikation mit unseren Kunden, anderen Akteuren in der Lieferkette und sogar innerhalb unseres Unternehmens zu verbessern. VWTnet wird dabei eine wichtige Rolle spielen, und wir freuen uns darauf, mit allen Partnern, einschließlich Transporeon, zusammenzuarbeiten, um Kollaboration, Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.
Störungen entlang von Transportkorridoren reduzieren
Das Projekt Virtual Watch Tower (VWT) schließt eine Lücke in der branchenübergreifenden Kollaboration zwischen Unternehmen zur Verbesserung der Visibility und des Risikomanagements in der Lieferkette. Es wurde initiiert, um Störungen entlang von End-to-End-Transportkorridoren besser zu bewältigen und Treibhausgas-Emissionen zu berechnen. Die VWT-Community ist gemeinschaftliche Gründerin des VWTnet und testet gerade ein digitales Pilotprojekt, das es einzelnen Kontrolltürmen in einem dezentralen System von Systemen ermöglicht, Daten auszutauschen, zu aggregieren und zu analysieren, um Unternehmen beim Aufbau kollektiver Intelligenz und globaler Zusammenarbeit entlang der multimodalen Transportketten zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter
Stand: 16.12.2025
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Transporeon, ein Unternehmen von Trimble, betreibt das größte globale Frachtnetzwerk mit mehr als 1.400 industriellen Verladern und Einzelhändlern sowie über 150.000 Spediteuren und Logistikdienstleistern. Jeden Tag führen sie mehr als 110.000 Transporte auf der Transportmanagement-Plattform von Transporeon durch und buchen mehr als 100.000 Zeitfenster zum Be- und Entladen. Die modular, in Application Hubs aufgebauten Tools reichen vom Frachteinkauf über die Transportausführung und Dock- /Yard-Management bis zu Zahlung und Audit. Data Hubs liefern wertvolle Erkenntnisse zu Logistikabläufen, Marktentwicklungen und CO2-Emissionen sowie ermöglichen dank Visibility-Tools für die Transparenz von Lieferketten.