SupplyX-Barometer Supply Chain: Unternehmen unterschätzen den Aufwand für die Digitalisierung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 3 min Lesedauer

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Die Digitalisierung spielt in der Supply Chain eine Schlüsselrolle – für mehr Flexibilität und Leistungsfähigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Doch viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand.

(Bild:  Visual Generation / Adobe Stock)
(Bild: Visual Generation / Adobe Stock)

Eine klare Mehrheit von 67 Prozent der Unternehmen ist davon überzeugt, dass eine optimierte Supply Chain in den kommenden Jahren ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle SupplyX-Barometer, für das 150 Logistikverantwortliche deutscher Unternehmen im August befragt wurden. In größeren Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern stimmen sogar fast neun von zehn Umfrage-Teilnehmern dieser Einschätzung zu.

Die Erkenntnis, dass eine optimierte Lieferkette unverzichtbar für den Unternehmenserfolg ist, setzt sich zunehmend durch. Es reicht jedoch nicht aus, punktuell zu optimieren –  die gesamte Wertschöpfungskette muss in ihrer globalen Vernetzung betrachtet werden, um  Resilienz und Flexibilität sicherzustellen.

Nadja Grabenströer, Chief Commercial Officer bei SupplyX

Die Zahlen unterstreichen die Relevanz effizienter Lieferkettenstrukturen, insbesondere in einem globalisierten und wettbewerbsintensiven Marktumfeld. „Die Erkenntnis, dass eine optimierte Lieferkette unverzichtbar für den Unternehmenserfolg ist, setzt sich zunehmend durch. Es reicht jedoch nicht aus, punktuell zu optimieren –  die gesamte Wertschöpfungskette muss in ihrer globalen Vernetzung betrachtet werden, um  Resilienz und Flexibilität sicherzustellen“, erklärt Nadja Grabenströer, Chief Commercial  Officer (CCO) bei SupplyX.

Optimierung der Supply Chain: Für 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind der Zeit- und Kostenaufwand bei der Implementierung notwendiger Technologien ein Hindernis.(Bild:  SupplyX)
Optimierung der Supply Chain: Für 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind der Zeit- und Kostenaufwand bei der Implementierung notwendiger Technologien ein Hindernis.
(Bild: SupplyX)

Optimierung der Supply Chain: Zeit- und Kostenaufwand

Denn die Ergebnisse des 21. SupplyX-Barometers offenbaren auch, dass es häufig an einem realistischen Verständnis für die notwendige Veränderung fehlt und viele Unternehmen die Komplexität einer Optimierung ihrer Lieferkette unterschätzen. Mehr als drei Viertel der Befragten  (77 Prozent) stimmen zu, dass der tatsächliche Aufwand und die damit verbundenen Ressourcen für ein solches Projekt unterschätzt werden. In mittelgroßen Unternehmen mit 250 bis  1.000 Mitarbeitern liegt dieser Wert mit 88 Prozent noch einmal deutlich höher.

Vor allem der Zeit- und Kostenaufwand, der mit der Implementierung notwendiger Technologien verbunden ist, zählt für viele Unternehmen (51 Prozent) als zentrales Hindernis auf dem Weg zu einer optimierten Lieferkette. Darüber hinaus stellen gesetzliche Vorschriften sowie  Kommunikationsprobleme zwischen den beteiligten Partnern weitere Hürden dar. Fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmenden (49 Prozent) sieht in regulatorischen Anforderungen ein bedeutendes Hindernis, Kommunikationsprobleme werden von 48 Prozent der Befragten als  kritisch eingestuft.

„Für Unternehmen ist es nicht nur entscheidend, in Technologien zu  investieren, sondern auch in Menschen und Prozesse. So gelingt es, sich gezielt und ganzheitlich auf die Transformation vorzubereiten und dabei agil zu bleiben, um auf unvorhergesehene Herausforderungen reagieren zu können“, so Nadja Grabenströer. Wer hier nur auf kurzfristige Kosteneffizienz setze, verliere langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit.

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