Konsumenten sind radikal, wenn es beim Checkout nicht reibungslos funktioniert. Ein Warenkorb, der nicht lädt? Ein Zahlungsmittel, das nicht angeboten wird? Schon machen Kunden im letzten Moment einen Rückzieher. Studien zufolge werden mehr als zwei von drei Käufen abgebrochen. Im nächsten Jahr werden laut Experten Waren im Wert von vier Billionen US-Dollar in digitalen Warenkörben liegen bleiben.
(Quelle: Unzer)
Oft entscheidet der Mix an Zahlungsmöglichkeiten darüber, warum der Kunde in dem einen Onlineshop kauft und den anderen links liegen lässt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Rechnungs- und Ratenkauf zu, der insbesondere unter dem Begriffen „Buy Now, Pay Later” (BNPL) oder kurz „PayLater“ einen regelrechten Hype erfährt. Der Name ist Programm: Kunden kaufen gleich, bezahlen jedoch später.
Umfrage bestätigt: Flexibilität bei der Zahlung ist Kunden wichtig
Fast die Hälfte aller Deutschen nennt den Rechnungskauf ihre bevorzugte Zahlungsmethode im Onlinehandel, wie aktuelle Daten aus der Studie „ECC Payment Vol. 25“ belegen. Und auch der Ratenkauf gewinnt immer mehr an Zuspruch. 96 Prozent der Online-Kunden kennen diese Zahlungsoption oder haben sie bereits zum Bezahlen in Anspruch genommen.
Doch was macht das „Buy Now, Pay Later“-Prinzip bei Deutschen so attraktiv? Das Zahlungsunternehmen Unzer führte eine repräsentative Umfrage unter 2.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern durch, um genau diese Frage zu beantworten. Das Ergebnis: Über 40 Prozent nennen als Hauptgrund, die Ware vor dem Kauf begutachten zu können. Auf Platz zwei folgt die Flexibilität bei der Zahlung (33,2 Prozent). Die Finanzierung kostspieliger Anschaffungen (14,3 Prozent) landet auf Platz drei, während Inflation und Rabatte eine weniger bedeutende Rolle spielen.
BNPL steigert Umsätze der Händler
Für Händler heißt das: Gerade, wenn sie hochpreisige Waren wie Möbel, Küchen- und Elektronikgeräte, aber auch Kleidung oder Reisen anbieten, sollten sie PayLater-Dienste in ihren Zahlungsmix integrieren. Und zwar nicht nur der Kunden zuliebe, sondern auch aus Eigeninteresse: Studien belegen, dass Händler von höheren Warenkörben und weniger Kaufabbrüchen profitieren, wenn sie Raten- und Rechnungskauf anbieten. Zwar schwanken die Conversion-Raten je nach Studie zwischen Umsatzsteigerungen von 30 bis über 100 Prozent – klar ist jedoch: Shops funktionieren besser, wenn sie BNPL anbieten. Mit ein paar Klicks ist der Kauf abgeschlossen und das Geld wird vollständig oder in Raten eingezogen, während der Händler den gesamten Verkaufspreis unmittelbar erhält.
Besonders gut schneiden sogenannte White-Label-Lösungen ab. Dabei tritt der Dienstleister nicht selbst in Erscheinung, sondern bleibt unsichtbar im Hintergrund. Das stärkt das Vertrauen und die Bindung des Endkunden an den Händler und führt zu einer geringeren Abbruchrate. Unzer setzt bei seinem Rechnungs- und Ratenkauf auf solch einen White-Label-Ansatz: Sämtliche Zahlungsschritte werden im Markenauftritt und der Umgebung des jeweiligen Shops abgewickelt, und Händler können den Checkout nach ihren Wünschen und in ihrem Design gestalten.
Unzer setzt auf verantwortungsvolle Risikoprüfung
Hinzu kommt: Der Rechnungs- und Ratenkauf sowie das garantierte Lastschriftverfahren sind für Unzer nicht neu – im Gegenteil. In seinen Grundfunktionalitäten bietet das Unternehmen die Zahlarten schon seit über zehn Jahren vielen Kunden in ganz Europa an. Damit kann Unzer auf viele Daten und Erfahrung zurückgreifen. Eine verantwortungsvolle Risikoprüfung schützt Verbraucher vor Überschuldung und senkt zugleich das Betrugsrisiko, was wiederum zu einer hohen Annahmequote führt.
(PayLater-Dienste können auch im stationären Handel integriert werden. (Bild: Unzer))
Kunden erwarten reibungsloses Kauferlebnis über alle Kanäle
PayLater eignet sich übrigens nicht nur für den Onlinehandel, sondern auch für das Ladengeschäft. Denn Kunden sind die Zahlungsvielfalt im Internet gewöhnt, und sie erwarten überall die gleiche Kundenerfahrung – sei es nun online, mobil oder offline. Die Herausforderung liegt darin, Privatsphäre und Datenschutz sowie Nutzerfreundlichkeit in Einklang zu bringen. Wer PayLater am Verkaufsort anbietet, sollte es dem Kunden so einfach wie möglich machen.
Eine unkomplizierte und dennoch sichere Lösung bietet Unzer: Händler geben nur den Betrag und die Handynummer bzw. E-Mail-Adresse der Kunden im Terminal ein. Im Anschluss ergänzen Kunden wenige Daten am eigenen Smartphone. Die Bonitätsprüfung erfolgt in Echtzeit und der Kunde kann danach aus verschiedenen angebotenen Zahlungsoptionen wählen und anschließend sein Wunschprodukt mitnehmen. Händler erhalten den Verkaufspreis direkt. Die Abwicklung der Rechnung bzw. Ratenzahlungen übernimmt Unzer.
PayLater trifft auf Unified Commerce
Flexible Zahlungsmöglichkeiten mit „Buy Now, Pay Later” über alle Kanäle ist jedoch nur der erste Schritt. Der zweite liegt in der Vernetzung dieser Kanäle in Echtzeit: Unified Commerce ist das Gebot der Stunde. Unzer ist hier Vorreiter: Mit seiner Plattform „UnzerOne“ können Unternehmen Kunden-, Verkaufs- und Produktdaten an einem Ort und in Echtzeit abrufen und nutzen. Händler erfahren, welche Produkte Kunden bereits gekauft haben, was ihr favorisiertes Zahlverfahren ist und welches Treueprogramm sie nutzen. Und sie verstehen, was sich über die verschiedenen Kanäle hinweg gut verkauft, können Vielkäufer identifizieren und zusätzliche Produkte empfehlen. Ein Vorteil für alle: Händler sparen Zeit und Geld durch effizientere Prozesse und eine sichere Zahlungsintegration, und Kunden genießen ein nahtloses Einkaufserlebnis, egal wo sie einkaufen oder wie sie bezahlen.
Stand: 16.12.2025
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