gesponsertPassgenaue Versandverpackungen Mit Wellpappe optimal auf die PPWR-Vorgaben vorbereiten

3 min Lesedauer

Ab August 2026 greift die Verpackungsverordnung PPWR; ab 2030 gelten Vorgaben zum maximalen Leerraum in Versandpaketen. Wellpappenverpackungen bieten dem E-Commerce schon jetzt flexible, ressourcenschonende und prozessoptimierende Lösungen.

Anpassbar an nahezu jedes Produkt, reduziert Wellpappe Leerraum und schont Ressourcen – ganz ohne Kompromisse.(Bild:  Verband der Wellpappen-Industrie e.V.)
Anpassbar an nahezu jedes Produkt, reduziert Wellpappe Leerraum und schont Ressourcen – ganz ohne Kompromisse.
(Bild: Verband der Wellpappen-Industrie e.V.)

Neue Vorgaben für den Onlinehandel ab 2030

Die Verpackungsverordnung PPWR ist seit Februar 2025 in Kraft; erste Anforderungen sind bereits ab August 2026 zu beachten. Ab 2030 müssen Verpackungen dann grundsätzlich so gestaltet sein, dass Gewicht und Volumen auf das erforderliche Mindestmaß reduziert sind. Konkret wird der Leerraum für Um- und Transportverpackungen sowie Verpackungen für den elektronischen Handel auf maximal 50 Prozent begrenzt. 

Ziel der PPWR ist es, Verpackungsmengen zu verringern, den Einsatz von Primärrohstoffen zu senken und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Die Verringerung von Leerraum wird ein noch wichtigerer Bestandteil der Verpackungsoptimierung: Sie bedeutet eine erhöhte Packdichte und sorgt dafür, dass Transportvolumen besser ausgenutzt werden kann. So kann eine intelligente Verpackungsstrategie dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und die gesamte Lieferkette nachhaltiger zu gestalten. 

Wellpappenverpackungen bieten hierfür praxistaugliche Optionen. Die EU muss die genaue Berechnungsmethode für den Leerraum zwar noch festlegen, klar ist aber schon jetzt: Mit Wellpappe stehen dem Onlinehandel Lösungswege offen, die den definitiv steigenden Ansprüchen gerecht werden können. Mit variablen Zuschnitten und formgerechten Verpackungen lassen sich Sendungen so auslegen, dass unnötige Luft im Paket reduziert und zugleich die Schutzfunktion gewahrt bleibt. Die besondere Wandlungsfähigkeit des Materials bildet eine verlässliche Ausgangsposition, um die künftigen Anforderungen der PPWR schrittweise umzusetzen.

Flexible Lösungen für verschiedene Versandbedarfe – Beispiele

Um Leerraum in Versandverpackungen zu minimieren, stehen dem Onlinehandel schon heute Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sich direkt in bestehende Abläufe integrieren lassen. Zwei Ansätze haben sich besonders bewährt:

1. Höhenanpassung am Packplatz durch variable Formate Wellpappenverpackungen können mit mehreren Rilllinien, also vorgeprägten Faltlinien, ausgestattet werden. Beim Packen lässt sich die Verpackung dadurch mit geringem Aufwand auf die passende Höhe herunterfalten. So kann ein einziges Grundformat für unterschiedliche Füllhöhen genutzt werden. Händler benötigen weniger verschiedene Verpackungsgrößen im Lager und im Paket bleibt weniger überflüssiger Raum. Zusätzliche Füllmaterialien wie Papier oder Luftpolster lassen sich so häufig vermeiden. 

2. On-Demand-Zuschnitt aus Fanfold („Endloswellpappe“
Hier wird keine Sonderkonstruktion entwickelt, sondern eine fortlaufende Wellpappenbahn direkt am Packplatz auf die passende Länge geschnitten, gerillt und gefaltet. So entsteht für jede Bestellung eine passgenaue Verpackung. Dadurch lassen sich selbst Bestellungen mit stark variierenden Abmessungen ohne überdimensionierte Verpackungen versenden. Das Verfahren ist vor allem für wechselnde Sortimente oder saisonale Spitzen interessant, weil jede Verpackung exakt zugeschnitten wird und dadurch Materialeinsatz sowie Leerraum auf ein Minimum reduziert werden.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Wellpappe ist ein bewährtes Material – stabil, vielseitig und recyclingfähig. Ihr Grundprinzip ist seit Langem unverändert, doch die Verpackungslösungen wurden immer weiter verfeinert. So konnte etwa das durchschnittliche Flächengewicht von Wellpappe seit 1990 um über 10 Prozent gesenkt werden, ohne Kompromisse bei der Schutzfunktion eingehen zu müssen. Auch die Produktionsprozesse wurden Schritt für Schritt effizienter und präziser. Die Wellpappenindustrie richtet diese Anpassungen stets an den veränderten Anforderungen von Handel und Logistik aus. Ein Schwerpunkt liegt dabei seit vielen Jahren auf der konsequenten Ressourcenschonung.

Ressourcenschonung als Grundpfeiler

In der Herstellung nutzt die Wellpappenindustrie überwiegend Recyclingpapiere – im Durchschnitt kommt bei der Produktion von Wellpappenverpackungen in Deutschland zu über 80 Prozent Recyclingpapier und zu weniger als 20 Prozent Frischfaserpapier zum Einsatz. Die Papierfasern in Wellpappe können mehr als 20-mal recycelt werden. Mit einer Recyclingquote von über 95 Prozent in Deutschland wird Wellpappe in großem Umfang wieder dem Stoffkreislauf zugeführt. Damit trägt die Branche gemeinsam mit Industrie, Handel und Verbraucher*innen schon heute maßgeblich zu einem nachhaltigeren Wirtschaften bei.

Prozesse zukunftssicher gestalten

Mit flexibel gestalteten Wellpappenlösungen kann sich der Onlinehandel frühzeitig auf die nahenden PPWR-Anforderungen vorbereiten. Die Kombination aus Anpassungsfähigkeit und erfolgreichem Recyclingkreislauf bringt ökologische Vorteile und dauerhafte Prozesssicherheit in einem zunehmend regulierten Markt. Unternehmen, die künftige Vorgaben bereits heute mitdenken, sichern sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile: Flexible Wellpappenverpackungen bieten Schutz, Effizienz und Zuverlässigkeit – Eigenschaften, die im E-Commerce unverzichtbar sind und sie zu echten Helden der Lieferkette machen.

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