Moderne Sicherheitslösungen

Die neuesten Online-Sicherheitsrisiken für E-Commerce-Unternehmen

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Schlaue Betrugs-Roboter im Dauereinsatz

Während echte Käufer nach Angeboten suchen, sind im Hintergrund unauffällige Programme aktiv. Sie füllen Einkaufswagen, geben Bestellungen auf oder testen Tausende von Passwörtern in kürzester Zeit. Alles läuft automatisch, präzise und mit einem Ziel: möglichst unbemerkt Schaden anzurichten.

Diese Betrugs-Roboter sind längst keine simplen Programme mehr. Sie imitieren das Verhalten echter Kunden, bewegen sich wie gewöhnliche Besucher durch Shops und hinterlassen kaum Spuren. Manche kaufen begehrte Waren in großen Mengen auf, nur um sie später teurer weiterzuverkaufen. Andere probieren gestohlene Kontodaten aus, bis eine Zahlung erfolgreich ist. Besonders problematisch wird es, wenn limitierte Produkte oder Sonderangebote innerhalb weniger Sekunden ausverkauft sind – nicht an echte Käufer, sondern an automatisierte Betrüger.

Für Händler bedeutet das enorme Verluste. Lagerbestände verschwinden in Windeseile, Zahlungen mit gestohlenen Daten führen zu Rückbuchungen, und frustrierte Kunden verlieren das Vertrauen. Selbst klassische Sicherheitsmaßnahmen erkennen viele dieser Programme nicht mehr, da sie sich geschickt tarnen.

Angriffe über Drittanbieter

Sobald ein solcher Dienstleister gehackt wird, stehen sensible Daten offen. Zahlungsinformationen, Kundenadressen oder Bestellhistorien gelangen in fremde Hände. Oft bleibt der Angriff lange unbemerkt, da alles wie gewohnt weiterläuft. Erst wenn plötzlich verdächtige Abbuchungen oder gefälschte Bestellungen auftauchen, wird das ganze Ausmaß sichtbar.

Das Risiko liegt nicht nur in gestohlenen Daten. Manchmal werden Lieferketten manipuliert, Zahlungen umgeleitet oder Kunden durch falsche Nachrichten getäuscht. Ein einziger erfolgreicher Angriff kann ausreichen, um langfristigen Schaden anzurichten. Für Händler bedeutet das nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch ein massives Vertrauensproblem.

Schutzmaßnahmen müssen über den eigenen Shop hinausgehen. Jeder externe Dienst birgt eine potenzielle Gefahr. Ohne regelmäßige Sicherheitsprüfungen und klare Absicherungen bleibt das Geschäft angreifbar. Betrüger kennen die Schwachstellen und warten nur auf den Moment, in dem irgendwo ein System nicht richtig geschützt ist.

Cyberangriffe verhindern: Die wichtigste Checkliste für Online-Shops

Verdächtige E-Mails genau prüfen – Unbekannte Absender, dringende Zahlungsaufforderungen oder ungewöhnliche Links niemals anklicken.

Passwörter regelmäßig ändern – Komplexe Kombinationen nutzen und nicht mehrfach für verschiedene Zugänge verwenden.

Software und Systeme aktuell halten – Updates sofort installieren, um Sicherheitslücken zu schließen.

Mitarbeiter sensibilisieren – Klare Regeln für den Umgang mit E-Mails, Zahlungen und Zugriffsrechten festlegen.

Regelmäßige Backups anlegen – Daten gesichert speichern, um bei Angriffen schnell handlungsfähig zu bleiben.

Drittanbieter prüfen – Externe Dienstleister nur mit sicheren Zugängen und geprüften Schutzmaßnahmen nutzen.

Verdächtige Aktivitäten überwachen – Ungewöhnliche Login-Versuche, plötzliche Massenbestellungen oder unbekannte Zahlungsbewegungen sofort untersuchen.

Zugriffsrechte einschränken – Nicht jeder muss vollen Zugriff auf alle Daten und Systeme haben.

Notfallplan bereithalten – Klare Abläufe festlegen, um im Ernstfall schnell zu reagieren.

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