Einzelhandels-Webseiten Nutzererlebnis: 85 Prozent der Shopping-Seiten scheitern an Google-Standards

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Bis zu 85 Prozent der Einzelhandels-Webseiten scheitern an den Google-Standards für ein positives Nutzererlebnis. Damit gefährden Online-Shop-Betreiber das lukrative Weihnachtsgeschäft.

(Bild:  PixieMe / Adobe Stock)
(Bild: PixieMe / Adobe Stock)

Für Online-Händler ist es das „goldenen Quartal“ von Oktober bis Dezember, in dem mit dem Weihnachtsgeschäft ordentlich Kasse gemacht wird. Doch um davon zu profitieren, müssen Shops ein nahtloses und personalisiertes Kundenerlebnis bieten. Doch das gelingt vielen nicht. Die Core Web Vitals von Google, die das Nutzererlebnis, die SEO-Performance und die Konversion-Optimierung untersuchen, sind für jeden Webseiten-Besitzer entscheidend. Und eine Untersuchung von Dynatrace zeigt: 85 Prozent der mobilen und 67 Prozent der Desktop-Webseiten von Einzelhändlern erfüllen die Google-Standards für ein positives Nutzererlebnis nicht.

Die Untersuchung basiert auf Daten aus dem Chrome-User-Experience-Datensatz (CrUX) von Google und bewertet Webseiten anhand der Core Web Vitals – darunter Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP) und Cumulative Layout Shift. Diese standardisierten Leistungskennzahlen geben ein klares Bild der digitalen Leistungsfähigkeit und zeigen deutliche Defizite.

Nutzererlebnis: Entscheidend für den Erfolg

Besonders betroffen ist die neue Google-Metrik „Interaction to Next Paint“ (INP), bei der 69 Prozent der mobilen Webseiten und 32 Prozent der Desktop-Webseiten außerhalb der empfohlenen Werte liegen. 

Die gute Nachricht: Immerhin 15 Prozent der mobilen Webseiten und 35 Prozent der Desktop-Webseiten erfüllen die Google-Standards für ein reibungsloses Online-Erlebnis und sind damit für die Haupteinkaufssaison gerüstet.

Wenn man sich die einzelnen Branchen ansieht, dann fällt auf, dass der Reisesektor den größten Spielraum für Verbesserungen bietet, da nur 6 Prozent der Webseiten für Mobilgeräte und 18 Prozent der Seiten für den Desktop die Empfehlungen von Google erfüllen. Im Gegensatz dazu schneidet der Technologiesektor mit 19 Prozent der mobilen und 44 Prozent der Desktop-Websites, die die empfohlenen Standards erfüllen, am besten ab.

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