Die Deutschen liegen weltweit an vierter Stelle bei der Präferenz für Onlineshopping. Dies zeigt eine Studie von Klarna, bei der im 2. Quartal 14.000 Verbraucher aus 13 Ländern zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragt wurden.
(Quelle: Patrick Daxenbichler - Adobe Stock)
Wie die neue Studie des Zahlungsdienstleister Klarna zeigt, sind die deutschen Verbraucher beim Onlineshopping ganz vorne mit dabei. Die Verbraucher wurden nach ihrer Präferenz zu Einkaufen im Internet und Einkaufen im stationären Handel befragt. Hier lagen die Deutschen im internationalen Vergleich auf Platz 4. Das Einkaufen im Geschäft ist zwar noch ein wenig beliebter als Onlineshopping, aber die Präferenz hierfür steigt. Somit ist Deutschland fast gleichauf mit den USA (Deutschland 97 versus USA 98). Nur Verbraucher in Großbritannien (103) und Schweden (102) sind – was das Einkaufen angeht – digital affiner.
Darüber hinaus gibt es bei der Generation Z schon länger eine Präferenz für Onlineshopping. Bereits im zweiten Quartal 2021 bevorzugte die deutsche Gen Z im Unterschied zu anderen Altersgruppen Onlineshopping (Gen Z: 102, Millennials: 100, Gen X: 96, Babyboomer: 82). Mittlerweile ist diese Präferenz noch weiter gewachsen und die deutsche Gen Z liegt im internationalen Vergleich gemeinsam mit der britischen Gen Z auf dem dritten Platz. Nur in Schweden und in den USA ist die Präferenz für Onlineshopping noch ausgeprägter.
Vergleich zeigt: Onlineshopping in Deutschland immer beliebter
Die Betrachtung der letzten zwei Jahre zeigt, dass Onlineshopping immer beliebter wird. Trotz Wiedereröffnung der Geschäfte und einem leichten Rückgang des E-Commerce in diesem Jahr ist die Präferenz der Deutschen für Onlineshopping im internationalen Vergleich weiterhin hoch. In Deutschland ist das vierte Quartal 2021 beim E-Commerce am stärksten. Danach ist die Tendenz etwas rückläufig und das Shoppen im Geschäft nimmt wieder etwas mehr Fahrt auf.
Bei der deutschen Generation Z hat sich die Präferenz für Onlineshopping mit der Pandemie durchgehend verstärkt und es gab keine rückläufige Tendenz wie beim nationalen Durchschnitt. Ansonsten lässt sich mit der Pandemie bei allen Altersgruppen, ausgenommen der Gen X, eine etwas positivere Einstellung zum Onlineshopping erkennen.
Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Einkaufsgewohnheiten
27 Prozent der Frauen in Deutschland bevorzugen Onlineshopping und 31 Prozent das Einkaufen im Geschäft. Bei Männern ist es umgekehrt: 31 Prozent der Männer bevorzugen Onlineshopping und 27 Prozent das Einkaufen im Geschäft.
Bei den Vorteilen von Onlineshopping sind sich Männer und Frauen relativ einig. Beide Gruppen stufen vor allem folgende Aspekte beim Einkaufen im Internet besser ein als im stationären Handel:
Zeitersparnis
Bessere Preisvergleiche
Größeres Produktsortiment
Niedrigere Preise
Mehr Zahlungsoptionen
Jedoch ist die positive Bewertung bei Frauen sogar noch höher als bei Männern, zum Beispiel bewerten 85 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer die Zeitersparnis besser beim Onlineshopping.
Präferenz für Onlineshopping oder stationäres Einkaufen hängt von Produktkategorien ab
Elektronik (34 Prozent online vs. 17 Prozent stationärer Handel), Kleidung (47 Prozent online vs. 37 Prozent stationärer Handel) und Entertainment (28 Prozent online vs. 13 Prozent stationärer Handel) werden eher online als offline eingekauft. Lebensmittel (15 Prozent online vs. 89 Prozent stationärer Handel), Haus & Garten (19 Prozent online vs. 38 Prozent stationärer Handel) und Pharmaprodukte (28 Prozent online vs. 45 Prozent stationärer Handel) werden dagegen eher offline als online eingekauft.
„Die Verschmelzung von Onlineshopping und physischen Geschäften hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen. Die Digitalisierung des Einzelhandels hat enorm zugelegt und für Händler stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie einen stärken Fokus auf das Online- oder Offline-Geschäft legen sollen, sondern wie sie beide Kanäle am besten verbinden können. Kunden erwarten ein zunehmend integriertes Angebot, das ihnen an verschiedenen Touchpoints ermöglicht, sich umfassend über die Marke und Produkte zu erkundigen und fundierte Kaufentscheidungen zu treffen“, erklärt Nicole Defren, Commercial Director DACH bei Klarna.
Zur Methodik der Umfrage: Klarna hat im Rahmen des Shopping Pulse Report in Kooperation mit Nepa Verbraucher zu ihren aktuellen Gewohnheiten im zweiten Quartal 2022 rund um das Thema Finanzen befragt. Mehr als 14.000 Verbraucher in den USA, Großbritannien, Irland, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemark haben an der Studie teilgenommen. (sg)
Stand: 16.12.2025
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