Otto.de Otto feiert 30 Jahre E-Commerce: KI-Assistenten statt dicker Katalog

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Alles begann 1949 – mit einem Katalog und ein paar Schuhen. Was früher der Katalog war, sind heute das Web und KI-Assistenten. In diesen Tagen feiert Otto 30 Jahre E-Commerce. 

(Bild:  Otto)
(Bild: Otto)

Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnete Werner Otto den „Werner Otto Versandhandel“ in Hamburg. Der erste Katalog von 1950 zeigte 28 Paar Schuhe auf gerade einmal 14 Seiten. Doch bereits in den 1990er-Jahren setzte das Unternehmen auf Digitalisierung und brachte sein Angebot auf CD-ROM heraus. Im Jahr 1995 kam dann der Sprungs in Web. Bereits 1997 machen Bestellungen über das Internet rund sieben Prozent des Gesamtumsatzes aus.

„Der Sprung ins Web war ein Paradigmenwechsel. Kaum jemand hätte gedacht, dass irgendetwas den Katalog – damals bereits seit 46 Jahren fester Bestandteil von Otto – ablösen könnte“, so Otto-CEO Marc Opelt.

Künstliche Intelligenz statt dicker Katalog

Es dauerte noch bis 2018, bis der dicke Versandkatalog eingestellt wurde. Heute greifen über 12 Millionen Kunden auf das rund 18 Millionen Artikel umfassende Digitalangebot des Versenders zu – nicht nur im Browser, sondern zu über 75 Prozent vor allem über die App.

Die Dynamik in der aktuellen Entwicklung von künstlicher Intelligenz stehe dem Start des Internets in nichts nach, so Opelt: „Vor 30 Jahren haben wir uns dieselben Fragen gestellt wie heute mit Blick auf GenAI und Co.: Wie finden unsere Zielgruppen künftig zu unserem Angebot? Was macht das mit unserem Geschäftsmodell?“

30 Jahre otto.de: Interessante Fakten

Online-Pionier: 1995 ging otto.de online – als lediglich rund 250.000 Deutsche Internet hatten. Google würde übrigens erst 1998 gegründet.

Same-Day-Delivery: Bereits 1995 gab es eine Lieferung bis 21 Uhr, 1996 sogar eine Same-Day-Lieferung für einzelne Artikel.

Kompletter Katalog im Web: Zum Start des Online-Angebots wurden lediglich einige hundert Artikel angeboten. Ab Herbst 1997 stand der komplette 1.300-Seiten-Katalog online.

Online-First: 2008 überholte der Online-Umsatz den klassischen Katalogverkauf.

Mobile First: Heute kommen 70 Prozent der Zugriffe mobil, die App macht über ein Drittes des Umsatzes.

Künstliche Intelligenz betrifft heute praktisch jeden der Geschäftsprozesse von Otto – von der Logistikplanung bis zur User Experience. Über 70 KI-Lösungen sind bereits live und mehr als 100 Experten arbeiten an ihrer Entwicklung.

Kunden erhalten schon heute KI-gestützt eine personalisierte Einkaufserfahrung mit passenden Produktvorschlägen basierend auf ihrem Verhalten. Der nächste Schritt: ein KI-Assistent, der Kunden im Dialog zum Wunschprodukt verhilft – schriftlich oder in gesprochener Sprache. Bis zum Black Friday am 27. November plant Otto den Start eines solchen KI-Assistenten.

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