Innovationsprojekte Customer Experience und Prozesse: Otto Group setzt konsequent auf generative KI

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz hat laut der Otto Group großes Potenzial im E-Commerce. Drei Projekte, bei denen die Otto-Töchter Manufactum, Bonprix und Witt auf generative KI setzen.

(Bild:  buraratn / Adobe Stock)
(Bild: buraratn / Adobe Stock)

Die Otto Group setzt in vielen Bereichen auf künstliche Intelligenz. Der technologische Wandel sei fest in der Organisation verankert und man ergreife überall in der Unternehmensgruppe die Chancen, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben. In folgenden sechs Bereichen setzt Otto gezielt auf Innovationen mit künstlicher Intelligenz: Marketing, Produktentwicklung, Logistik, Customer Care, individuelle Produktivität und  Verbesserung der Customer Experience.

Drei Beispiele aus der Praxis bei der Otto Group

Manufactum: Die Warenhäuser setzen vor allem auf eine Beratung vor Ort. Diese wird nun mit einem KI-basierten Einkaufsberater auch digital. Das Produktsortiment des Multichannel-Einzelhändlers umfasst auch Artikel wie die „Flotte Lotte“, ein Küchenutensil für das Pressen und Passieren von Obst und Gemüse – auf das ein Kunde ohne Vorwissen aber wahrscheinlich nur selten stößt. Hier soll der virtuelle Berater mit generativer künstlicher Intelligenz helfen: Kunden stellen ihm Fragen in natürlicher Sprache und erhalten so einen neuen Zugang zum Sortiment. Entwickelt wurde das KI-Tool von One.O, dem neuen Dienstleister für Technologie- und Strategieberatung in der Otto Group. Der offizielle externe Launch erfolgt am 3. März.

Bonprix: Der Modehändler hat das Ziel den gesamten Prozess der Produktentwicklung zu digitalisieren – von der Idee über das Fitting in 3D und einer Erfolgsprognose mit künstlicher Intelligenz bis hin zur virtuellen Anprobe im Online-Shop. Eine selbst entwickelte „Fashion Creation App“ setzt auf generative KI, um Produktmanagern in der zeit- und rechercheintensiven Designphase zu unterstützen. Auf Basis von Textprompts und hochgeladenen Bildern oder Skizzen generiert die Anwendung fotorealistische Designvorschläge. Erste KI-assistierte Styles sind bereits im Web-Shop verfügbar, im laufenden Jahr soll der Einsatz der App weiter ausgeweitet werden.

Witt-Gruppe: Jeder Online-Händler weiß, dass die Sichtbarkeit in Online-Suchmaschinen ein wesentlicher Faktor den den Erfolg ist. Das betrifft auch die Witt-Gruppe. Und auch sie hat das Problem, dass relevante Suchbegriffe ungenutzt bleiben, da sie nicht explizit in Produkttiteln oder -beschreibungen enthalten sind. Um diese Lücke in den Produktdaten zu schließen, kombiniert die Witt-Gruppe mehrere Technologien. Zunächst werden vorhandene Produktdaten sowie SEO-Datenbanken analysiert, um relevante Suchbegriffe mit hohem Nachfragepotenzial zu identifizieren. Auf dieser Basis erstellt generative künstliche Intelligenz automatisiert suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibungen – angepasst an Keywords, Produktmerkmale und Bildinhalte für maximale Relevanz und Wirkung. Die generierten Datenfeeds werden automatisiert in das Content Management System des Web-Shhops integriert.

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