Die Welt befindet sich in der Krise, Inflation und Engpässe hinterlassen ihre Spuren. Mit dem richtigen Product-to-Consumer-Management für die Bereitstellung von Produktinformationen können Unternehmen den Schaden möglichst geringhalten und sogar potenzielle Chancen im Weihnachtsgeschäft nutzen.
(Quelle: Monopoly919 - Adobe Stock)
Inflation und Lieferverzögerungen machen dem Handel zu schaffen. Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft sind sehr wahrscheinlich. Laut Konsumklimaindex der GfK stürzte das Konsumklima auf einen neuen historischen Tiefststand und unterschreitet das bisherige Rekordtief im Jahr 2020 während des ersten Corona-Lockdowns deutlich. Lag es im Juli 2020 noch bei minus 9,4 Punkten, so fiel es im August 2022 auf minus 30,6 Punkte. Die Einkommenserwartung sank im April auf minus 31,3 Punkte. Das sind 9,2 Punkte weniger als im März und der niedrigste Wert des Indikators seit fast zwanzig Jahren. Hinzu kommt, dass die Preise seit Anfang 2021 steigen. Hier kommen die Produktinformationen ins Spiel
Inflation ausgleichen mit besseren Produktinformationen
Aktuell dreht sich die Situation also um 180 Grad. Die letzten zwei bis drei Jahre kämpfte der Markt mit einem Nachfrageschock. Zu viel Kapital wurde in den Markt gepumpt, doch es stieß auf wenig Angebot. Jetzt – bedingt durch die Inflation – haben Konsumenten weniger Kaufkraft, die Nachfrage sinkt. Die Konsumenten müssen vorausschauend haushalten, um die Energie im Winter bezahlen zu können. Alles wird preisintensiver und Kunden stellen sich die Frage: Wo kaufe ich was für welchen Preis? Das wiederum führt zu einem Preisdruck, den auch Hersteller und Händler zu spüren bekommen. Die Warenkörbe werden kleiner und Unternehmen müssen selbst anfangen zu sparen.
Auch wenn die Lage aktuell schwierig ist, können Händler sie als Chance nutzen und mit der richtigen Strategie möglichst unbeschadet durch die Krise kommen. Warum nicht neue Dinge ausprobieren? Testen Sie alternative Kanäle, investieren Sie in Community-Building oder sparen Sie durch ein zentrales Produktdatenmanagement, um effizienter anzubieten.
Angebote auf Social-Media-Plattformen verbreiten
Denn in Krisenzeiten kommt es mehr denn je auf jeden einzelnen Kauf an. Damit ein Kauf erfolgreich abgeschlossen wird, sollten Sie Ihr Angebot im Webshop sowie auf Facebook, Instagram und anderen Social-Media-Plattformen und bald auch im Metaverse listen und exakt beschreiben. Gerade für das Weihnachtsgeschäft 2022 erwarten Marktbeobachter, dass vor allem junge Konsumenten auch virtuelle Gegenstände einkaufen. Die angesagten Sammlerstücke dieser Saison kommen direkt aus dem Metaverse. Laut der Studie „The commerce shortfall“ von Productsup erklären 44 Prozent der Konsumenten, dass sie den Kauf von NFTs (Non Fungible Tokens) in Betracht ziehen.
Bei der Generation Z ist es viermal wahrscheinlicher als bei der Generation X, dass sie in diesem Jahr ein physisches Produkt kaufen, wenn es an eine digitale Version gekoppelt ist. Kunden von heute wollen hybride Erlebnisse – physisch, digital und virtuell. Die Befragten gaben an, dass sie mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Kauf tätigen, wenn ihr Einkaufserlebnis eine mobile App umfasst, die beim Einkauf im Geschäft mehr Produktinformationen bietet (weltweit 47 Prozent, Deutschland 46 Prozent). Gleiches gilt für Virtual- und Augmented Reality beim Online-Einkauf (weltweit 42 Prozent, in Deutschland 44 Prozent).
P2C-Management liefert Produktdaten für alle Kanäle
Um eine bessere Kontrolle über Produktinformationen und die damit verbundene Wertschöpfungskette zu bekommen, brauchen Händler eine einheitliche Strategie für ihr Product-to-Consumer-Management (P2C). Das P2C-Management ist ein systematischer Ansatz zur Kontrolle und Steuerung von Produktdaten über verschiedene E-Commerce-Systeme hinweg. Solche Lösungen ermöglichen die Maximierung der Wirksamkeit von Produktinformations-Wertschöpfungsketten. Komplexe Datenflüsse von Produktinformationen in einer E-Commerce-Umgebung lassen sich fast vollständig automatisieren. P2C umfasst die strategische Verwaltung, das Management und die Steuerung über eine unbegrenzte Anzahl von Geschäften, Katalogen, Kundenschnittstellen, Artikeln, Transaktionen und Käufern. Eine solche Verwaltung von Produktdaten im Commerce-Ökosystem sorgt dafür, qualitativ hochwertige, konsistente Feeds und Listings zu erstellen – für alle Kanäle.
Detaillierte Produktinformationen sind kaufentscheidend
Wie entscheidend das ist, zeigt die Studie The commerce shortfall. Demnach geben 39 Prozent der 1.008 befragten Verbrauchenden in Deutschland an, dass detailliertere Produktinformationen zu den wichtigsten Faktoren gehören, dass Menschen bei einer Marke oder bestimmten Händlern kaufen. Schlecht präsentierte Produktinformationen beweisen also nicht nur, dass die Händler ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, sondern ziehen deutliche Umsatzeinbußen nach sich. Das ist schmerzhaft, lässt sich aber vermeiden. Und gerade jetzt – in Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft – ist der ideale Zeitpunkt, dieses Problem anzugehen.
Stand: 16.12.2025
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(Marcel Hollerbach ist Chief Innovation Officer bei Productsup. (Bild: Productsup))
Über den Autor: Marcel Hollerbach ist Chief Innovation Officer bei Productsup. Die P2C-Plattform von Productsup ermöglicht es Unternehmen, die Produktinformations-Wertschöpfungsketten zu kontrollieren. Hierbei werden Produktinhalte über mehr als 2.500 Marketing- und Einzelhandelskanäle aggregiert, optimiert, kontextualisiert und verteilt werden. Die Plattform definiert Produkt-, Marken- und Serviceerlebnisse neu, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu gewinnen. (sg)