Weniger Statussymbole Shopping-Studie: Deutsche kaufen überlegter ein als noch vor ein paar Jahren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Eine deutliche Mehrheit in Deutschland achtet beim Shopping inzwischen mehr auf ihr Geld als noch vor ein paar Jahren und kauft überlegter und weniger spontan ein.

(Bild:  5second / Adobe Stock)
(Bild: 5second / Adobe Stock)

Traditionelle Statussymbole wie teure Autos oder Markenkleidung haben für fast sieben von zehn Befragten (67 Prozent) an Relevanz verloren. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) empfindet den Kauf von Produkten mit hoher Qualität, obwohl diese teurer sind, auf lange Sicht betrachtet als wirtschaftlicher. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung von Tink zum Shopping-Verhalten in Deutschland.

Traditionelle Statussymbole haben insbesondere für die Befragten ab 50 Jahren an Wert verloren (75 Prozent). Dem gegenüber stehen 59 Prozent der jüngeren Generationen. Mehr als die Hälfte der unter 50-Jährigen (55 Prozent) investiert lieber in Erlebnisse oder Erinnerungen wie Reisen oder Veranstaltungen als in physische Luxusgüter – bei den über 50-Jährigen sind es 49 Prozent.

Sichere Zahlungsmöglichkeiten haben beim Shopping Priorität

Kaufen die Befragten online teure Produkte, legen sie vor allem Wert auf sichere Zahlungsmöglichkeiten (76 Prozent) sowie eine einfache und zuverlässige Lieferung und Rückgabe (64 Prozent). Auf Platz drei folgen seriöse Anbieter (61 Prozent). Fast die Hälfte (48 Prozent) findet insgesamt eine schnelle und bequeme Kaufabwicklung wichtig.

Für Befragte ab 50 Jahren spielt außerdem der Service nach dem Kauf, wie zum Beispiel Garantien und der Kundendienst, eine wichtige Rolle (51 Prozent). Die ökologische und soziale Verantwortung einer Marke ist beim Kauf teurer Produkte hingegen für die Befragten noch weniger relevant: Dies spielt nur für insgesamt 20 Prozent eine bedeutende Rolle.

ei der Suche nach dem passenden Geschenk spielen KI-Tools wie zum Beispiel ChatGPT bereits für 11 Prozent der Befragten eine Rolle. 29 Prozent planen, sie künftig zur Inspiration für Geschenkideen einzusetzen.

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