B2B-Handel Social Media als Chefsache – für klare Ziele und messbaren Erfolg

Ein Gastbeitrag von Alexa Ramgraber 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

B2B Social Media als Chefsache: Ohne klare Ziele bleibt es ein Kostenfaktor. Nur mit einer deutlichen Unterstützung aus der Führungsebene wird es vom Kostenfaktor zum Wachstumstreiber.

(Bild:  © Vadym/stock.adobecom)
(Bild: © Vadym/stock.adobecom)

Social Media muss Chefsache sein. Wer echte Wirkung will, braucht klar definierte Ziele, ein verbindliches Budget und das Commitment der Führungsebene. Wo strategische Ziele, Priorisierung und Ressourcen fehlen, bleibt Social Media ein Kostenfaktor statt ein Wachstumstreiber. Ohne klare Verantwortung im Top-Management wird es schwer, den Kanal sinnvoll in Marketing, Vertrieb oder HR zu integrieren. 

Praxistipp: Legen Sie einen jährlichen Social-Media-Plan gemeinsam mit der Geschäftsführung fest. Definieren Sie darin konkrete Ziele (zum Beispiel Leads, Bewerber, Sichtbarkeit), Meilensteine und Budgetrahmen. Prüfen Sie quartalsweise den Fortschritt – und passen Sie Kampagnen, Ressourcen oder Prioritäten aktiv an. So wird Social Media vom Kostenfaktor zum messbaren Business-Treiber.

Mitarbeiter als unterschätzter Erfolgstreiber

Es gibt auch eine starke Seite: Handelsunternehmen binden ihre Belegschaft überdurchschnittlich stark ein: 75,8 Prozent aktivieren ihre Teams in Social Media – ein Top-Wert. Gerade in einer Branche, die vom persönlichen Kontakt lebt, kann das zum echten Gamechanger werden. Authentische Einblicke und Empfehlungen aus dem Team schaffen Vertrauen, das kein Werbebudget ersetzen kann.

Praxistipp: Fördern Sie Corporate Influencer und statten Sie Ihre Teams mit klaren Guidelines und Tools aus. Wer Mitarbeiter zu überzeugenden Markenbotschaftern macht, schafft eine unverwechselbare Kommunikation.

B2B Social Media Studie 2025/26 

Die B2B Social Media Studie 2025/26 läuft noch bis 31. Juli 2025. Handelsunternehmen können sich mit ihrer Teilnahme wertvolle Benchmarks und ihre Strategie datenbasiert überprüfen.

Jetzt teilnehmen: https://de.surveymonkey.com/r/XJ3BM6D

Teilnehmer erhalten als Dankeschön:

  • Kostenlose Management Summary mit Branchen-Benchmarks und Insights

  • Sonderkonditionen für branchenspezifische Beratung sowie für die 170-seitige Gesamtstudie

Investitionsbereitschaft bleibt ausbaufähig

Trotz der hohen Präsenz herrscht beim Budget Zurückhaltung. Besonders bei Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz zeigt der Handel im Vergleich zu anderen Branchen Zurückhaltung. Dabei könnten KI-Tools enorme Effizienzgewinne bringen – von Content-Planung über Community-Management bis zur Kampagnenoptimierung.

Praxistipp: Planen Sie Budgets für innovative Tools strategisch ein. Künstliche Intelligenz kann helfen, Inhalte relevanter und Ressourcen effizienter einzusetzen.

Plattformstrategie: Qualität vor Quantität

Die Favoriten im Handel stehen fest: LinkedIn, Instagram und Facebook. Doch oft fehlt es an Zielgruppenfokus und Integration in die Customer Journey. Die Inhalte bleiben generisch, statt branchenspezifisch zu überzeugen.

Praxistipp: Analysieren Sie Ihre Zielgruppen genau. Priorisieren Sie Plattformen nach ihrer Rolle im Kaufprozess und entwickeln Sie relevante, differenzierende Inhalte.

Fazit: Pflicht erfüllt – Kür steht noch aus

Die B2B Social Media Langzeitstudie macht deutlich: Der Handel nutzt Social Media – aber meist ohne strategische Führung. Wer den Kanal zum Wachstumstreiber machen will, braucht:

  • Strategische Verankerung mit Leadership-Buy-in
  • Klare Investitionsbereitschaft und innovative Tools wie KI
  • Authentische Mitarbeiterbeteiligung
  • Zielgruppenorientierte, differenzierende Inhalte

Nur so wird aus Social Media mehr als Pflicht – nämlich ein echter Wettbewerbsvorteil.

DIE AUTORIN

Alexa Ramgraber ist PR Consultant bei Althaller Communication.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung