Fashion-Marken Start-ups: Wie sich E-Commerce-Anbieter optimal aufstellen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Welche Start-ups investieren früh in ihre Marke? Wer kann Vorbild und Inspiration für die Gründerszene sein? Und wie schneiden diese im Vergleich zu etablierten E-Commerce-Marken ab? Das sind einige der Fragen, die das „Startup Brand Ranking“ beantwortet.

(Bild: Montri/Adobe Stock)
(Bild: Montri/Adobe Stock)

Laut dem „Startup Brand Ranking“ von Jung von Matt Start und Appino haben in der Kategorie „E-Commerce“ vor allem Fashion-Brands abgeräumt. Demnach wird die Top-5-Liste der beliebtesten E-Commerce-Marken 2024 von Fashion-Brands angeführt. D2C hat die Nase vorn mit Holzrichter Berlin und 6PM, die zurzeit das stärkste Markenimage der Kategorie vorweisen können. 

Für Start-ups, die ihr Wachstum auf Branding gründen, spielt Identifikation eine besonders große Rolle. Wenn die Wertschöpfung mehr auf Marken- als auf Produkt- Ebene stattfindet, kommt es neben Ästhetik auch darauf an, was diese verkörpert. Diese Wechselwirkung verstärkt sich mit der Zeit wie vor allem AboutYou und Holzrichter und zeigen. In der Top 10 aller deutschen Startups schafft es Zalando auf Platz 6.

Start-ups: Food-Marken führend in den Top 10

Top 10 E-Commerce: Schnell wachsende Start-ups bis zu  zehn  Jahre mit Sitz in Deutschland, Fokus auf Onlineshop und/oder Marktplatz.(Bild:  Jung von Matt Start)
Top 10 E-Commerce: Schnell wachsende Start-ups bis zu zehn Jahre mit Sitz in Deutschland, Fokus auf Onlineshop und/oder Marktplatz.
(Bild: Jung von Matt Start)

Wenig überraschend: Die Top 10 der Rankings liest sich wie das Who is Who der deutschen Start-up-Szene. Klar wird dabei, dass vor allem Food-Marken das Thema Branding verstanden haben. So gehen die ersten fünf Plätze an KoRo, Lieferando, Gustavo Gusto, Stadtsalat und LikeMeat. Auch in der Kategorie der “Top 10 Rising Stars” (Start-ups mit Sitz in Deutschland bis 5 Jahre) setzt sich Food mit Greenforce an die Spitze.

Ranking in sieben Branchen-Kategorien und Rising Stars

Im vierten Ausgabe ist zum ersten Mal die Kategorie „Top 10 Rising Stars” für Start-ups unter fünf Jahren und auch ein Ranking in sieben Kategorien dabei, darunter E-Commerce, Food, Health, Care, Travel, Finance and Insurance und Mobility.

Siemens, Aldi und Porsche: Wer in Deutschland an starke Marken denkt, wird fast immer bei „den Traditionsmarken“ landen – so wie die gängigen Marken-Rankings. Dort tauchen überwiegend Namen auf, die es bereits vor 40 Jahren gab. Doch gerade bei den großen Marken von morgen lohnt es sich, genauer hinzusehen: Starke Marken erzielen höhere Renditen, sind widerstandsfähiger und erholen sich schneller von Rückschlägen. Wer das schon als Startup für sich zu nutzen weiß, hat große Chancen, selbst zur Traditionsmarke zu werden.

Jung von Matt Start kooperiert mit Start-ups aus den Bereichen Tourismus, Mode, Digital-Health, FMCG, Spirituosen, Kosmetik, e-Mobility, Energie, Cyber Security, Legal-Tech und Bildung. Zusätzlich konnte sich Start in der Branche einen Namen durch das alljährliche „Startup Brand Ranking“ machen. Initiiert wurde die im Herzen der deutschen Startup-Szene angesiedelte Unit von Jonas Bailly, JvM-Partner und Geschäftsführer.

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