Onlinehandel Umsätze mit Mode und Lebensmitteln stabilisieren sich

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der deutsche Onlinehandel erreichte beim Warenumsatz im ersten Quartal ein Minus von 2,6 Prozent auf 18.9 Milliarden Euro. Insbesondere der Handel mit Mode sowie mit Elektronik- und Unterhaltungsartikeln konnte jedoch die Verluste eingrenzen. Deutlich aufholen konnten digitale Dienstleistungen mit einem Plus von 14 Prozent.

(Bild:  Kannapat(Adobe Stock)
(Bild: Kannapat(Adobe Stock)

Der Onlinehandel in Deutschland ist verhalten optimistisch ins neue Jahr gestartet. Zwar schlägt für den gesamten Warenumsatz zum Ende des ersten Quartals noch ein Minus von 2,6 Prozent auf 18.9 Milliarden Euro zu Buche (Q1/2023: 19.4 Milliarden Euro, inkl. Mehrwertsteuer). Insbesondere der Handel mit Mode sowie mit Elektronik- und Unterhaltungsartikeln konnte die Verluste aber eingrenzen und einzelne Branchen erreichten sogar wieder einen leichten Zugewinn. Abermals deutlich aufholen konnten digitale Dienstleistungen mit 14,59 Prozent auf 2.725 Milliarden Euro. Unter diese fallen beispielsweise Reisebuchungen, Event-Tickets, Partner-Börsen oder (In-)App-Käufe.

Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh.(Bild:  bevh e.V.)
Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh.
(Bild: bevh e.V.)

„Die Durststrecke im Handel hält zwar an, die Sparbereitschaft der Konsumentinnen und Konsumenten ist aber langsam ausgereizt. Auch wenn es noch zu früh ist, von einer Rückkehr zum Wachstum zu sprechen, befinden wir uns in einem wichtigen Übergangsjahr für den Onlinehandel aus der Konsumkrise“, erklärt Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des bevh.

Onlinehandel: Zugewinn bei Mode und Lebensmitteln

Nach deutlich zweistelligen Minusraten im Vorjahr sendet der Modehandel (Cluster „Bekleidung“) ein erfreuliches Signal. Der Umsatz mit Schuhen konnte um 1,1 Prozent zulegen und das Minus von 1,2 Prozent im Segment Bekleidung teils wieder ausgleichen. Deutlich stabiler zeigt sich auch der Online-Lebensmittelhandel (+ 1,6 Prozent), allerdings sticht er als einziger unter den Warensegmenten des täglichen Bedarfs heraus (vgl. Drogerie: - 7,3 Prozent, Tierbedarf: - 2,5 Prozent). Weiter verschlechtert haben sich die Online-Umsätze vor allem mit Schmuck und Uhren (- 9,0 Prozent), sowie Haus- und Heimtextilien (- 8,1 Prozent) und Büchern, E-Books und Hörbüchern (- 6,7 Prozent).

In der Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ werden von Januar bis Dezember 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen wie Reisen oder Ticketing befragt. Die Endergebnisse der Studie werden am Anfang jeden Jahres veröffentlicht. Die heute vorgestellten Zahlen basieren auf der Auswertung des Zeitraums vom 1. Januar bis 31. März. Die Studie wird durch die Beyondata GmbH durchgeführt.

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven Händler. Neben den Versendern sind dem bevh auch Dienstleister angeschlossen. Nach Fusionen mit dem Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel und dem Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler repräsentiert der bevh die kleinen und großen Player und rund 90 Prozent des Umsatzes der Branche im Endkundengeschäft. Der bevh vertritt die Brancheninteressen aller Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber sowie Institutionen aus Politik und Wirtschaft.

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