Neudefinition der Supply Chain Effizienz Unified Supply Chain: Wie JD Sports Zeit und Ressourcen spart

Ein Gastbeitrag von Pieter Van den Broecke 2 min Lesedauer

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Optimierung auf Basis der Realität statt grober Schätzungen: Die Unified Supply Chain als perfektes Zusammenspiel von WMS und TMS ermöglicht ein Eingreifen in die Lieferkettenprozesse und kurzfristiges Reagieren. Das spart dem Einzelhändler JD Sports Zeit und Ressourcen.

(Bild: Катерина Євтехова – stock.adobe.com)
(Bild: Катерина Євтехова – stock.adobe.com)

2024 wird ein Jahr des technologischen Wandels für die Supply Chain und den Einzelhandel. Technologische Entwicklungen werden nicht nur das Einkaufserlebnis der Verbraucher verändern, sondern auch die Effizienz und Transparenz in der Unified Supply Chain weiter verbessern.

Unified Supply Chain: Leistungsfähige Lösungen

Oft agieren Lagerverwaltungs- und Transportmanagementsysteme (WMS und TMS) noch getrennt voneinander. Wird beispielsweise ein Transportplan an das Lagerverwaltungssystem übergeben, kann die Planung in herkömmlichen Systemen nicht mehr umgelenkt, angepasst oder optimiert werden. WMS-Lösungen wurden entwickelt, um das Distributionszentrum zu organisieren, zu orchestrieren und zu automatisieren, und TMS-Lö­sungen, um das Gleiche für den Versand und Transport zu tun. Diese Lösungen sind in den vergangenen Jahren wesentlich leistungsfähiger, komplexer, gleichzeitig allerdings auch isolierter geworden. Neue Systeme kamen hinzu, weil die alten nicht dafür ausgelegt waren, sich den neuen Anforderungen anzupassen. Unerwarteter Arbeitskräftemangel, Automa­tisierungsausfälle, Lieferverzögerungen, kurzfristige Auftragsänderungen und mangelnde Transparenz in der gesamten Lieferkette verursachen Ineffizienzen und unnötige Kosten. Diese Schwankungen und Störungen haben zu einer Komple­xität und einem Volumen geführt, für das herkömmliche Systeme nie ausgelegt waren. Agilität ist jedoch entscheidend, da sich Unternehmen an diese Unwägbarkeiten anpassen müssen.

Zeit, Ressourcen und viel Aufwand sparen

Durch die Unified Supply Chain – das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Bereiche – ist es möglich, in die Prozesse der gesamten Lieferkette einzugreifen, kurzfristige Änderungen vorzunehmen und somit Zeit, Ressourcen und viel Aufwand zu sparen. Unternehmen erhalten einen genauen Überblick über die aktuellen Bestände in Distributionszentren und Filialen. Dies ermöglicht ihnen einen idealen End-to-End-Prozess, der eine kontinuierliche Optimierung auf Basis der Realität statt grober Schätzungen erlaubt. Sowohl Ware im Zulauf – vom Lieferanten, aber auch aus Retouren – als auch in der Filiale sowie in der Zustellung wird im System abgebildet. Aus vergangenen Warenbewegungen sowie anderen Prozessen werden genug Daten gewonnen, um eine zuverlässige Prognose hinsichtlich der Lieferzeiten zu ermöglichen.

Damit hat der Handel jederzeit und von überall Zugriff auf den gesamten Auftragsprozess. Die Vorteile eines solchen Systems reichen von Flexibilität über mehr Nachhaltigkeit und Transparenz bis hin zur Minimierung vergriffener Bestände. Lieferkettenprozesse werden optimiert, wodurch Einzelhändler ihre Kosten senken und die Effizienz erhöhen können. Vor allem Unternehmen aus der Sportbekleidungs- und Lebensmittelindustrie konnten ihre Effizienz damit bereits deutlich steigern. JD Sports setzt darauf in seinem 2023 eröffneten E-Commerce-Verteilzentrum inklusive automatisierter Verpackungsanlage in Derby, UK. //

Pieter Van den Broecke
ist Managing Director Benelux, Germany, Denmark and Eastern Europe bei Manhattan Associates.

Bildquelle: Pieter Van den Broecke

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