Von automatisierter Thermoformtechnik bis zur neuen Dry Fiber Lösung: Illig gibt auf der Fachpack 2025 Einblicke in technologische Entwicklungen für zukunftsweisende und nachhaltige Verpackungskonzepte.
Illig zeigt auf der Fachpack die Versuchsanlage des Dry-Fiber Systems.
(Bild: Illig)
Unter dem Leitgedanken Peak Performance –Sustainable Impact präsentiert Illig auf der diesjährigen Fachpack vom 23. bis 25. September in Nürnberg zukunftsfähige Verpackungslösungen, die Innovation und Nachhaltigkeit konsequent verbinden. Als Systemanbieter für Thermoform- und Verpackungstechnik stellt Illig neue technologische Entwicklungen vor – unter anderem die ressourcenschonende und mit dem deutschen Verpackungspreis ausgezeichnete Dry-Fiber-Technologie – und zeigt, wie sich zukunftsfähige Verpackungskonzepte effizient und wirtschaftlich realisieren lassen
Nach dem Neustart als Illig packaging solutions GmbH legt das Unternehmen den Fokus noch stärker auf zukunftsfähige Verpackungslösungen. Neben der Entwicklung und Herstellung komplexer und automatisierter Thermoformlinien steht vor allem die nachhaltige Verpackungsentwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Kunden im Mittelpunkt. Dabei bietet Illig von Kunststoff bis Zellulose noch mehr Wahlfreiheit: ob spezifische Anforderungen, Marktbedingungen oder regulatorische Vorgaben – für jede Herausforderung liefert das Unternehmen die passende, maßgeschneiderte Technologie. So kann der Kunde das optimale Material und System wählen, welches exakt auf seine Bedürfnisse und Verpackungsformate zugeschnitten ist.
Innovative Verpackungskonzepte für FMCG und Food
Auf der Fachpack 2025 zeigt Illig in Halle 1 am Stand 258 ihr breites Portfolio an Verpackungstechnologien, zugeschnitten auf die Anforderungen der Lebensmittel- (Food) und Konsumgüterindustrie (FMCG). Das Angebot reicht von nachhaltigen Blister-Systemen über recyclingfähige Mono-Material-Thermoformprodukte bis hin zu neuen Lösungen für Zuführung und End-of-Line-Prozesse. Illig verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz mit der 360-Grad-Verpackungsentwicklung, die von der ersten Idee über das Verpackungsdesign bis hin zur Serienproduktion reicht. Unterstützt wird der Prozess durch langjährige Kompetenz im Werkzeugbau und bei der Montage komplexer Fertigungslinien.
Über alle Systeme hinweg legt der Hersteller den Fokus auf Automatisierung, um Effizienz, Prozesssicherheit und Produktqualität entlang der gesamten Produktionslinie zu maximieren. Auf der Messe präsentiert das Unternehmen ganzheitliche Systemlösungen für Verpackungs- und Thermoformlinien – von flexiblen Zuführungssystemen über präzise Kontrollsysteme bis hin zu hochautomatisierten End-of-Line-Lösungen.
Verpackungskonzepte: Neue End-of-Line Packer für Thermoform-Systeme
Eine Neuheit sind die stationären End-of-Line Karton-Packer, die vollständig von Illig entwickelt wurden – inklusive Antriebstechnik, Software und Bedienoberfläche. Die beiden Varianten „Basic Packer“ und „Performance Packer“ erweitern die RDM-Thermoformsysteme, erfüllen die komplexen Anforderungen moderner Verpackungsprozesse und ermöglichen flexible Anpassung an unterschiedliche Formate und Leistungsbereiche. Eine Anbindung an weitere Thermoformsysteme ist bereits in Planung. Inbetriebnahme und Service erfolgen künftig aus einer Hand.
Dry Fiber: Faserbasierte Verpackungen mit Ziehtiefe und Zukunft
Ein besonderes Highlight am Illig -Stand ist die weiterentwickelte Dry Fiber-Technologie. Mit den Illig Dry Fiber Systems können Formteile aus Zellulosefasermaterial automatisiert hergestellt werden. Seit März läuft eine Versuchsanlage des Dry-Fiber Systems erfolgreich im Technology Center des Unternehmens – Versuchsreihen mit Pilotkunden und Entwicklungspartnern zeigen hervorragende Ergebnisse.
Illig präsentiert auf der Fachpack Verpackungen aus trocken geformtem Naturfaser-Material.
(Bild: Illig)
Die Technologie ermöglicht die Herstellung faserbasierter Verpackungen mit einer Ziehtiefe von bis zu 120 mm, hochwertiger Haptik und Barriereeigenschaften für Lebensmittel-Anwendungen. Damit eignen sich Dry Fiber Verpackungen ideal für anspruchsvolle Anwendungen im Food- und FMCG-Bereich. Im Vergleich zu konventionellen Lösungen reduziert das Dry Fiber Verfahren den Einsatz fossiler Rohstoffe, spart Wasser und senkt den Energieverbrauch insbesondere gegenüber nassgeformten Pulpe-Anwendungen. Geformt werden können Becher, Schalen und Deckel für Food- und Non-Food-Produkte. Barriereeigenschaften, etwa für empfindliche Inhalte, werden durch Inline-Laminierung oder funktionelle Beschichtungen integriert. Zudem überzeugt das Verfahren mit kurzen Taktzeiten und hoher Wirtschaftlichkeit im industriellen Einsatz.
So entstehen nachhaltige Verpackungen, die Schutz, Funktionalität und Markenpräsentation auf hohem Niveau vereinen – und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile durch reduzierte Herstellkosten bieten.
„Unter dem Motto Peak Performance –Sustainable Impact zeigen wir auf der Fachpack, wie wir innovative Verpackungslösungen mit echter Nachhaltigkeit verbinden“, erklärt Illig CEO Christoph Gusenleitner. „Unsere Mission ist es, Kunden weltweit dabei zu unterstützen, nachhaltige und zugleich leistungsstarke und zuverlässige Verpackungskonzepte zu realisieren, in deren Mittelpunkt immer der Schutz des zu verpackenden Produkts steht. Ein Beispiel dafür ist unsere Dry-Fiber-Technologie, aber auch im Bereich der Kunststoffverpackungen bieten wir innovative Lösungen hinsichtlich Materialreduktion und Kreislauffähigkeit. Unser jahrzehntelanges Know-how und der enge persönliche Austausch mit unseren Kunden sind weiterhin fest in unserer Unternehmens-DNA verankert. Fachmessen wie die Fachpack bieten uns die ideale Plattform für diesen Dialog.“
Stand: 16.12.2025
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Die Dry-Fiber-Systems von Illig wurden in diesem Jahr mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie „Verpackungsmaschinen“ ausgezeichnet. Die Verleihung des Awards findet am 23. September 2025 auf der Fachpack in Nürnberg statt.