EU-Verpackungsverordnung (PPWR) Versandverpackungen für empfindliche Güter: Nachhaltigkeit trifft Effizienz im E-Commerce

Ein Gastbeitrag von Oliver Thieme 2 min Lesedauer

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Der Versand empfindlicher Güter ist eine Herausforderung. Vor allem die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) rückt in den Fokus. So sind Verpackungslösungen effizient, umweltfreundlich und regelkonform.

(Bild:  © Jason/stock.adobe.com)
(Bild: © Jason/stock.adobe.com)

Im E-Commerce-Sektor nimmt der Versand empfindlicher Güter eine zentrale Rolle ein. Was im B2C-Bereich beispielsweise für den Versand von Wein oder Porzellan gilt, ist im B2B-Bereich nicht weniger relevant. Unternehmen bestellen heutzutage ebenso per Klick Produkte  wie Milch oder andere leicht zu beschädigende Güter, die bei Transportschäden nicht nur logistische Herausforderungen,  sondern auch hohe Verluste, unzufriedene Kunden und Imageschäden verursachen. Für Verpackungsunternehmen bedeutet dies eine steigende Nachfrage nach intelligenten Verpackungslösungen.

Diese müssen nicht nur optimalen Schutz gewährleisten, sondern auch nachhaltigen Anforderungen gerecht werden – idealerweise papierbasiert und ohne Kunststoff. Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur eine Frage der Umweltfreundlichkeit, sondern auch eine regulatorische Notwendigkeit.

EU-Verpackungsverordnung  (PPWR)

Ein entscheidender Faktor für die Zukunft der Versandverpackungen ist die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die vorschreibt, dass Versandkartons künftig nicht mehr als 50 Prozent Leervolumen enthalten dürfen.

Was zunächst nach einer großzügigen Grenze klingt, stellt in der Praxis große Herausforderungen dar. Gerade beim Versand von Wein oder anderen Flüssigkeiten liegt der Luftanteil durch die Form der Flaschen häufig weit darüber.

 Dabei kostet zu viel Leervolumen mehrfach: Viel Leervolumen bedeutet auch mehr Material, wodurch die Verpackung teurer wird. Füllmaterialien werden benötigt und die größeren Maße führen zu höheren Versand- und Transportkosten. Die Branche wird neue Konzepte und innovative Lösungen entwickeln müssen, für Primär- und Sekundärverpackungen, um die EU-Vorschriften einzuhalten.

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