Skalierung und Kostensenkung Virtual Content Creator: Otto ersetzt Models und Fotografen durch KI

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Otto setzt bei seinen Produktbildern anstatt auf klassische Modelfotografie künftig auf KI-generierte Inhalte. Mit dem Virtual Content Creator lassen sich fünfmal mehr Inhalte pro Tag erstellen.

(Bild:  Otto)
(Bild: Otto)

Models und Fotografen haben bei Otto ausgedient: Der größte deutsche Onlineshop setzt künftig anstatt auf klassische Modefotografie auf den von Otto Group one.O entwickelten Movex Virtual Content Creator. Das Tool erstellt innerhalb weniger Minuten Modelbilder mit unzählige Kombinationen und Variationen von Outfits und Produkten – in hochauflösender und fotorealistischer Qualität.

Mit dem KI-Generator lassen sich fünfmal mehr Inhalte pro Tag erstellen und neue Kollektionen können bereits nach wenigen Stunden online präsentiert werden.

„Wir benötigen nur ein einziges Foto des Originalprodukts. Auf dieser Basis erzeugen wir KI-generierte Modelbilder, die zuvor ausschließlich als statisches Produktbild im Shop erschienen wären“, erklärt Dajana Heinze, Expert Digital Content Management bei Otto. Die Darstellungen sollen eine so hohe Qualität erreichen, dass sie täuschend echt wirken.

Generative KI für mehr Effizienz

Das Tool ist nicht nur ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, sondern vor allem eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit, so das Unternehmen. Durch die Automatisierung der Bildproduktion sollen nicht nur Prozesse beschleunigt und Ressourcen geschont werden – die Produktionskosten sollen um bis zu 60 Prozent senken. Diese Effizienzsteigerung sei laut Otto im E-Commerce von entscheidender Bedeutung, um schnell auf neue Trends und Kundenbedürfnisse zu reagieren.

„Mit dem Virtual Content Creator schlagen wir ein neues Kapitel in der Bildproduktion auf. Diese Technologie ermöglicht es uns, Produkte noch schneller in den Shop zu bringen, unsere Kosten zu senken und gleichzeitig die Qualität und Vielfalt unserer Inhalte zu erhöhen ", ergänzt Otto-CEO Marc Opelt.

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