Lagerbestände sichern Warensicherung im Lager: Effektiver Schutz gegen Diebstahl

Ein Gastbeitrag von Markus Spengler 2 min Lesedauer

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Wachsenden Herausforderungen bei der Warensicherung im Lager und beim Transport erfolgreich entgegenwirken: So sichern Unternehmen ihre Lagerbestände.

Ein abgeschlossener Gittercontainer statt folienumwickelter Palette erschwert „Planen-Schlitzern“ den Zugriff auf die Ware.(Bild:  Wanzl GmbH & Co. KGaA)
Ein abgeschlossener Gittercontainer statt folienumwickelter Palette erschwert „Planen-Schlitzern“ den Zugriff auf die Ware.
(Bild: Wanzl GmbH & Co. KGaA)

Inventurdifferenzen verursachen im Handel erhebliche finan­zielle Verluste. Sie entstehen häufig durch Diebstahl oder Unterschlagung. Laut des EHI Retail Institute betrugen im Jahr 2023 die Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel etwa 4,1 Milliarden Euro. Auch in Lagerhäusern und auf Transportwegen nehmen Diebstähle zu. Diese Entwicklung stellt den Einzelhandel vor große Herausforderungen und erfordert kontinuierliche Anpassungen der Sicherheitsstrategien – bereits in der Logistik.

Warensicherung optimieren: So gelingt es 

Um Verluste zu minimieren, setzen Logistiker auf verschiedene Sicherheitsmaßnahmen:

1. Zutrittsschleusen: Zutrittsschleusen stellen sicher, dass nur befugte Personen Zutritt zum Warenlager haben. In Kombination mit Metalldetektoren bieten sie eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie eine unzulässige Entnahme von Waren verhindern. Die Detektoren erkennen kleinste Metallkonzentrationen am Körper der Person, die das Gebäude oder den Sicherheitsbereich durch die Zutrittsschleuse betritt. Besteht beim Verlassen eine Differenz der zuvor erfassten Metallmengen, wird der Durchgang geschlossen.

2. Rollcontainer mit Trackingsystem: Ist ein Rollcontainer mit einem Trackingsystem ausgestattet, kann seine Position kontinuierlich überwacht werden. So wird sichergestellt, dass kein Rollcontainer verloren geht oder unerlaubt den Lagerbereich verlässt. Dieses System ist ein wertvolles Instrument für das Flottenmanagement, um Transportrouten zu analysieren und potenzielle logistische Defizite aufzudecken. Es gewährt Einblick in die Gesamtzahl und den Standort der Rollcontainer innerhalb der Flotte. Darüber hinaus erleichtert es die Planung von Serviceintervallen und Wartungsarbeiten, was zu einer Optimierung der Total Cost of Ownership beitragen kann.

3. Rundum geschlossene Rollcontainer: Paketrollbehälter aus Drahtgitter bieten eine effektive Barriere gegen potenzielle Diebe, einschließlich der sogenannten „Planen-Schlitzer“. Diese Art von Diebstahl, der sich gegen leicht zugängliche Palettenware in Lkws richtet, wird durch die stabile Gitterstruktur erschwert. Zusätzliche Sicherheit ermöglicht ein Vorhängeschloss, das die Rollbehälter vor unbefugtem Zugriff schützt. Für besonders hochwertige Güter empfehlen sich blickdichte Rollcontainer mit einer Verkleidung aus Blech. Diese bieten nicht nur Sichtschutz vor neugierigen Blicken, sondern können auch mit einem elektronischen Schloss versehen werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Jede Lösung für sich trägt bereits zur Warensicherheit bei, schützt Güter vor unbefugtem Zugriff und minimiert Inventurdifferenzen. Die Kombination aus allen drei Schritten erhöht die Sicherheit in der Logistik signifikant. Eine umfassende Sicherheitsstrategie, die technologische und organisatorische Maßnahmen einschließt, ist notwendig, um Inventurdifferenzen in der Logistik zu bewältigen. Auch der kontinuierliche Einsatz und die Weiterentwicklung dieser Technologien sind entscheidend, um den wachsenden Bedrohungen im Bereich der Lager- und Logistiksicherheit wirksam entgegenzutreten.

WarensicherungMarkus Spengler
ist Senior Vice President Business Development International bei der Wanzl 
GmbH & Co. KGaA.

Bildquelle: Wanzl GmbH & Co. KGaA

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