Warenwirtschaftssystem Warenwirtschaftssystem: Wie Onygo dieses in Rekordzeit einführte

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 4 min Lesedauer

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Dem Einzelhändler Onygo ist es gelungen, innerhalb von fünf Wochen ein neues  Warenwirtschaftssystem und neue Kassensysteme von Remira in seinen Filialen zu implementieren. Bei der Umsetzung kam der Minimum Viable Program-Ansatz zum Einsatz. 

(Bild:  Onygo)
(Bild: Onygo)

Nachdem der das Handelsunternehmen Onygo, spezialisiert auf Sneaker und Streetwear im Herbst 2023 kurz vor dem Aus stand, brachte die Übernahme durch den ehemaligen Görtz-CEO Frank Revermann in diesem Frühjahr die Wende. So konnte der neue Eigentümer 19 Filialen der einstigen Deichmann-Tochter retten und führt die Bekleidungskette nun seit dem 1. März 2024 unter dem bisherigen Namen weiter. Die besondere Herausforderung bestand darin, in nur fünf Wochen ein neues Warenwirtschaftssystem einzuführen und sämtliche Filialen mit neuen Kassensystemen auszustatten. Was in der Kürze der Zeit hinsichtlich Datenübernahme, Filialausstattung, Mitarbeiterschulung und Go-live fast unmöglich schien, ist Onygo mit Unterstützung des Softwareanbieters Remira gelungen. 

Warenwirtschaftssystem: Umsetzung per Minimum Viable Program

Vom Projektstart bis zum verbindlichen Go-live-Termin der Systeme hatte Remira nur etwas mehr als einen Monat Zeit. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wählte der Experte für Omnichannel-Commerce- und Supply-Chain-Lösungen einen Minimum Viable Program-Ansatz. Der Fokus lag dabei zunächst auf der Bereitstellung des optimalen Mindest-Setups, um die Umsetzung in der vorgegebenen Zeit zu ermöglichen. Konkret wurde an allen 19 Standorten das Kassensystem Remira POS eingeführt, das nicht nur einen schnellen und unkomplizierten Kassiervorgang ermöglicht, sondern auch Backoffice-Tätigkeiten wie die Wareneingangsverwaltung und Filialumlagerungen unterstützt.

Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs hat Remira zudem die eigene Payment-Lösung inklusive der in die Kassenschnittstelle integrierten POS-Terminals implementiert. Dass diese bereits vorkonfiguriert und dank Plug & Play sofort einsatzbereit sind, hat den Prozess enorm beschleunigt. „Es ist großartig, dass wir in der kurzen Zeit ein so gutes Ergebnis erzielt haben. Der ausgelieferte Standard von REMIRA hat den Nagel auf den Kopf getroffen“, sagt Frank Revermann, Geschäftsführer ONYGO, und ergänzt: „Trotz der kompletten Systemumstellung hat alles problemlos funktioniert und wir hatten nicht eine Minute Umsatzausfall.“ 

Commerce-Lösungen von Remira überzeugen auf Anhieb

Der Einzelhändler Onygo hat innerhalb von fünf Wochen ein neues  Warenwirtschaftssystem eingeführt.(Bild:  Onygo)
Der Einzelhändler Onygo hat innerhalb von fünf Wochen ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt.
(Bild: Onygo)

Auch in der Praxis sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Onygo von den Lösungen überzeugt. So hat sich der positive Eindruck aus den Schulungen auch nach dem Go-live bestätigt und sie schätzen insbesondere die intuitive Bedienung des modernen Kassensystems. Darüber hinaus sind einige Funktionen, die in den bisher eingesetzten Lösungen fehlten – beispielsweise die Artikelsuche – nun integriert, was zu einer erheblichen Vereinfachung der täglichen Arbeit beiträgt. 

Ein weiterer Mehrwert ist der minimale Verwaltungsaufwand für den Sneaker- und Streetwear-Händler: Möchte Onygo beispielsweise den Text auf den Kassenbons ändern, muss das nicht mehr in jeder Filiale einzeln geschehen. Stattdessen können alle Drucklayouts bequem von der Zentrale aus gesteuert werden. Nicht zuletzt bezieht das Unternehmen alle Lösungen aus einer Hand und profitiert so davon, nur einen Ansprechpartner rund um Kassen- und Payment-Themen zu haben.

Neues Warenwirtschaftssystem treibt Effizienz voran

Onygo ist Händler für Sneaker und Streetwear.(Bild:  Onygo)
Onygo ist Händler für Sneaker und Streetwear.
(Bild: Onygo)

Neben den Lösungen in den Filialen setzt Onygo auch das Warenwirtschaftslösung Remira Retail ein und erzielt durch die damit verbundene Prozessautomatisierung eine deutliche Effizienzsteigerung. Denn die Software unterstützt die Mitarbeitenden in der Zentrale unter anderem rund um Bestellungen, um anhand diverser Faktoren eine einfache und schnelle Verteilung der Ware zu gewährleisten. 

So lässt sich beispielsweise genau festlegen, welche Filiale wie viel Prozent der Ware erhalten soll, sodass die Lösung bei Angabe der Gesamtbestellmenge und Lot-Definition automatisch die entsprechende Verteilung auslöst. Zudem hat Onygo dank übersichtlicher Dashboards stets alle relevanten KPIs im Blick sowie vielzählige Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Unter anderem kann das Team mit wenigen Klicks Berichte über die aktuellen Abverkäufe erstellen, die dann automatisch für die jeweiligen Lieferanten angepasst und an die gewünschten Empfänger versendet werden. 

Dies führt zu einer erheblichen Zeitersparnis im Vergleich zur manuellen Erstellung jedes Berichts und reduziert gleichzeitig die Fehlerquote, da händische Übertragungen entfallen.Frank Revermann kommentiert: „Mit Remira haben wir nicht nur die optimalen Lösungen erhalten, sondern auch einen Partner auf Augenhöhe an unserer Seite, der uns in dieser herausfordernden und stressigen Situation bestens unterstützt hat.“

Einführung weiterer Lösungen in Planung

Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen stehen bei Onygo daher bereits weitere Maßnahmen zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit Remira auf der Agenda. Unter anderem ist der Rollout der Instore App geplant, die künftig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei sämtlichen Filialprozessen – von der Beratung über Backoffice-Aufgaben bis hin zu Warenumlagerungen – digital auf ihrem Smartphone oder Tablet unterstützen wird. 

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Im nächsten Schritt plant Onygo, die Instore App auch als mobile Kasse einsetzen und so den Bezahlvorgang direkt auf der Verkaufsfläche ermöglichen. Des Weiteren plant der Einzelhändler die Anbindung seiner Lieferanten per EDI, um die bisher manuellen Prozesse zu automatisieren und die Mitarbeitenden zu entlasten. Nicht zuletzt soll auch das externe Zentrallager an die vorhandenen Lösungen wie das Warenwirtschaftssystem angebunden werden, sodass der gesamte Datenaustausch künftig automatisiert abläuft.