Wearables Wearable-Scanner: Immer smart unterwegs im Lager

Ein Gastbeitrag von Patrick Blitz 2 min Lesedauer

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Der Online-Handel wächst weiter und das bringt neue Anforderungen für Händler und Lagerbetreiber mit sich. Wearable-Technologie bietet eine Lösung, um die Effizienz zu steigern und Fehler zu minimieren. Besonders in der Kommissionierung sparen ultraportable Wearable-Scanner wertvolle Zeit und verbessern die Arbeitsbedingungen.

(Bild:  Freepik)
(Bild: Freepik)

In den Warenlagern der Republik gibt es viel zu tun. Nach großen Umsatzsprüngen während der Pandemiejahre hat zwar eine gewisse Konsolidierung eingesetzt, die Tendenz bleibt jedoch positiv und der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert für 2024 ein Wachstum von 3,4 Prozent. Das bedeutet aber auch: Die Herausforderungen für die Logistik der Online-Händler steigen weiter. Eine ist der allgegenwärtige Arbeitskräftemangel, eine andere die Notwendigkeit, trotz Preiskampf mit Wettbewerbern die Rentabilität zu steigern. 

Überraschend ist: beiden Herausforderungen kann mit Wearable-Technologie begegnet werden. Wearables verbinden Lagerarbeiter mit dem Internet der Dinge (IoT). Ausgestattet mit entsprechenden Sensoren, können sie eine Vielzahl nützlicher Daten bereitstellen. Etwa leichte Wearable-Barcode-Scanne, die am Handrücken getragen werden, sammeln Metadaten über den Einsatzort, die Anzahl der Scans, die Verarbeitungsdauer und zurückgelegte Schritte. Die Daten ermöglichen es, Prozesse und Bewegungen in Lagern besser abzustimmen und zu optimieren. Das führt im Ergebnis nicht nur zur Entlastung der Mitarbeiter, sondern steigert auch den Durchsatz und minimiert Fehlerquellen.

Versteckte Mikroeffizienzen

Besonders hilfreich sind die ultraportablen Geräte in der Kommissionierung. Dieser arbeits-, zeit- und kostenintensive Prozess macht in einem typischen Lager 50 bis 75 Prozent der Gesamtbetriebskosten aus. Hier sparen Wearable-Scanner wertvolle Zeit bei sich wiederholenden Scan-Tätigkeiten – gegenüber einem herkömmlichen Barcode-Scanner vier bis sechs Sekunden pro Vorgang. Bei vielen Tausend Scans am Tag wirkt sich das beträchtlich aus. In vielen Abläufen verstecken sich nämlich enorme Mikroeffizienzen. Und eben die können sich in E-Commerce-Lagern, Distributions- und Abwicklungszentren zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen summieren. Weil sich mit Wearable-Scanner auch die Bewegungen der Lagerarbeiter messen lassen, können sie darüber hinaus dabei helfen, die besten Routen zu bestimmen und das Personal optimal einzusetzen.

Wearable-Scanner für optimiertes Retouren-Management

Speziell im Fashion-, aber auch in vielen anderen Bereichen, müssen E-Commerce Anbieter außerdem mit einer enorm hohen Retourrate klarkommen. Diese Reverse-Logistik muss dabei mit komplexen und sehr unterschiedlichen Labels und Auszeichnungen auskommen, je nach dem welchen Weg die Waren ins Lager zurück genommen haben. Hier kann eine tragbare Scan-Lösung Abhilfe schaffen, die automatisch nur relevanten Barcodes ausliest, Lieferdienst-Codes ignoriert und Fehler vermeidet.

In Lagern stehen Mitarbeiter zudem unter ständigem Zeitdruck. Fast jede Kundenbestellung ist eine einzigartige Produktkombination. Die Artikel genau zu kommissionieren, zu sortieren und zu verpacken ist eine herausfordernde Aufgabe, die noch dazu körperlich belastend ist, weil sie mit vielen Hebe- und Trageroutinen verknüpft ist. Technologische Unterstützung, die entlastet, kann hier einen großen Mehrwert bieten. Wearable-Scanner zielen darauf ab, das Zusammenspiel von menschlicher Arbeitskraft und Technologie zu verbessern. Denn es ist davon auszugehen, dass Menschen auf absehbare Zeit unverzichtbare Fixpunkte in Lager- und Warenumgebungen bleiben.

Wearable-ScannerPatrick Blitz
Principal Product Manager bei Proglove

Bildquelle: Proglove

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