Zahlungsplattform Wero: Computop integriert europäisches Zahlungsverfahren

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Der Payment Service Provider Computop hat angekündigt, das europäische Zahlungsverfahren wero der European Payment Initiative (EPI) im 4. Quartal 2024 zu integrieren. Die neue Bezahlmethode, die auf der Echtzeitüberweisung (SEPA Instant Payments) basiert, soll dem Onlinehandel ab Mitte 2025 zur Verfügung stehen.

(Bild:  greenbutterfly/Adobe Stock)
(Bild: greenbutterfly/Adobe Stock)

Die neue länderübergreifende Zahlungsmethode wero, die zunächst in Deutschland, Frankreich und Belgien startet, steht Händlern für die wichtigsten technischen Anbindungen an die Zahlungsplattform Computop Paygate zur Verfügung. Alle APIs, wie auch die vorkonfigurierte Bezahlseite (Hosted Payment Page) werden Zahlungen mit wero ohne großen Entwicklungsaufwand ermöglichen. Für die Pilotierungsphase im 4. Quartal 2024 können sich interessierte Händler jetzt anmelden. 

Transaktionen mit wero werden vom Kunden meist in der bankeigenen App oder im neuen wero-Wallet ausgeführt. Auch Händler-Apps werden wero-Zahlungen künftig ansteuern können, für die Nutzung im Desktop-basierten E-Commerce wird der Zahlungsvorgang durch einen QR-Code ausgelöst. Verbraucher in Deutschland können bereits seit Anfang Juli über ihre Banking-App Geldüberweisungen zwischen Privatkonten tätigen. Hierfür wird eine Telefonnummer, ein per App generierter persönlicher QR-Code oder eine E-Mail-Adresse benötigt. Das Geld wird innerhalb von zehn Sekunden direkt auf sein Bankkonto überwiesen, ohne dass ein Zwischenkonto erforderlich ist. 

Breite Verfügbarkeit von wero in Deutschland

Zum Start der Händlerzahlungen wird wero für Kunden aller Banken verfügbar sein, die an EPI beteiligt sind. Neben Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind unter anderem die Deutsche Bank, ING und die Postbank darunter, außerhalb Deutschlands außerdem BNP Paribas, Société Générale, KBC, Fortis, Belfius, Crédit Agricole, Crédit Mutuel, BPCE, and La Banque Postale. Insgesamt wird wero in Deutschland, Frankreich und Belgien schon für rund 85 Prozent aller Bankkunden nutzbar sein. 

Für Händler soll die neue Zahlart nach dem Online-Start um den Einsatz im stationären Handel und zahlreiche Funktionen wie Reservierungen und Erstattungen erweitert werden. So soll ein Leistungsumfang wie bei der Debitkarte erreicht werden, inklusive des terminalfreien Bezahlens (scan and go). Nach und nach werden außerdem Zusatzfunktionen wie Loyalty und BNPL ergänzt.

Händlern einen Wettbewerbsvorsprung sichern

Stephan Kück ist Geschäftsführer von Computop.(Bild:  Computop)
Stephan Kück ist Geschäftsführer von Computop.
(Bild: Computop)

Stephan Kück, Geschäftsführer von Computop, erklärt: „Mit der Einbindung von wero ist Computop wieder einmal an der Markteinführung innovativer Zahlungsmethoden beteiligt und sichert seinen Händlern somit einen Wettbewerbsvorsprung. Da EPI als Vier-Säulen-Modell strukturiert ist, wie sie auch bei Kreditkartenzahlungen zum Einsatz kommen, profitieren Händler besonders von der Multi-Acquirer-Konzeption unserer Zahlungsplattform. Ein weiterer Vorteil ist die einmalige Integration für multinationale Händler.“

Martina Weimert, CEO von European Payment Initiative, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit Computop markiert den Beginn unserer E-Commerce-Reise mit wero, die unser Zahlungssystem in Zukunft vervollständigen wird. Wir freuen uns über diese erste Vereinbarung, die Händlern den Zugang zu einem neuen Zahlungssystem ermöglicht, das ihren Bedürfnissen und denen der Kunden in Bezug auf Einfachheit, Sicherheit, Service und Kosteneffizienz für beide Parteien entspricht. Schön, dass Computop sich uns anschließt und unsere europäische Lösung auf ihrem Weg, eine echte Alternative zu internationalen Lösungen zu schaffen, unterstützt. Viele weitere Schritte werden folgen.“ 

 Computop bietet als Payment Service Provider den Kunden lokale Omnichannel-Lösungen für Zahlungsverkehr und Betrugsprävention. Die eigene Zahlungsplattform Computop Paygate ermöglicht nahtlos integrierte Bezahlprozesse im E-Commerce und am POS. Händler, Dienstleister und Unternehmen können für alle Länder frei wählen, welche der 350 lokalen und internationalen Zahlarten zum Einsatz kommen sollen. Technologien wie biometrische Authentifizierung und selbstlernende Algorithmen verbessern Sicherheit und Komfort für Händler und Verbraucher.

Die European Payments Initiative (EPI) wird von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Diese haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen: einen einheitlichen digitalen Zahlungsdienst für Unternehmen und Bürger in der EU anzubieten. EPI will es europäischen Verbrauchern und Händlern ermöglichen, Zahlungen der nächsten Generation für alle Arten von Einzelhandelstransaktionen über ein digitales Wallet vorzunehmen. Wero basiert auf Echtzeit-Überweisungen und wird den Zahlungsverkehr in Europa weiter rationalisieren, indem es Intermediäre in der Zahlungskette und die damit verbundenen Kosten eliminiert.

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