Logistik Bestandsmanagement im Blick: Bessere Verfügbarkeit bei weniger Bestand

Ein Gastbeitrag von Daniel Nowara 2 min Lesedauer

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POCO, einer der größten deutschen Anbieter im Möbel-Mitnahmebereich, hat durch den Einsatz einer modernen Bestandsmanagement-Software eine Warenverfügbarkeit von rund 95 Prozent bei gleichzeitig reduzierten Beständen erreicht.

(Bild:  freepik)
(Bild: freepik)

Das Unternehmen POCO zählt aktuell mehr als 130 Märkte und mehr als 7.000 Mitarbeiter. Es bietet ein breites Sortiment, darunter Möbel, Küchen, Haushaltswaren, Heimtextilien, Farben, Tapeten, Teppichböden sowie Elektro- und Geschenkartikel. Seit 2012 können Produkte auch im Onlineshop erworben werden. Die Herausforderungen im Warenmanagement sind vielfältig, insbeson­dere bei der Bestandsplanung für über zwei Millionen Stock Keeping Units . Der Warenfluss muss vom Importlager über verschiedene Regionallager und Verbundlager bis hin zu den einzelnen Filialen gesteuert werden. Lange Lieferzeiten der Hersteller, sich ändernde Sortimente und die Koordination von Importen aus dem ostasiatischen Raum stellen POCO vor komplexe Herausforderungen.

Vor mehr als zehn Jahren entschied man sich, zur Unterstützung eine moderne Bestandsmanagement-Software einzuführen.

Bestandsmanagement und Autodispo mit nur 15 Mitarbeitern

POCO benötigte eine effiziente Lösung, die nicht nur die tägliche Planung von Warenbeständen unterstützt, sondern auch flexibel genug ist, um den wechselhaften Bedingungen im Möbel-Einze­lhandel gerecht zu werden. Die Lagerbe­stände sollten reduziert und die Warenverteilung optimiert werden.

Das Bestandsmanagement und die Disposition sollten weniger Mitarbeiter binden. Die Wahl fiel auf die Software LOGOMATE von REMIRA, die seitdem zur Koordina­tion des Warenflusses ­genutzt wird. Deren Einführung hat die Prozesse spürbar verbessert: Die anspruchsvolle Aufgabe des Bestandsmana­gements und der Auto­dispo erledigen laut POCO ­nur 15 Mitarbeiter. Diese werden insbesondere bei der wöchentlichen Bedarfsermittlung sowie in der internen Warenverteilung von den Zentrallagern an die Märkte entlastet.

Neue Schnittstelle vereinfacht Lageraufschaltungsprozess

Besonders wichtig bei der Planung und Kalkulation mit der Bestandsmanagement-Software ist das reibungslose Zusammenspiel mit weiteren wesentlichen Komponenten in der Systemlandschaft von POCO. Durch eine Optimierung der Schnittstellen mit REMIRA kann der Aufschaltungsprozess neuer Lager künftig dynamischer und effizienter gestaltet und von POCO selbstständig umgesetzt werden. 

Bislang konnte in LOGOMATE einem Lagerstandort nur ein Lagertyp mitgegeben werden, also Regionallager oder Zentrallager. Durch die Schnittstellenerweiterung ist es nun möglich, einem Lagerstandort für Möbel und Fachsor­timent jeweils einen eigenen Lagertyp zuzuweisen. Dadurch disponiert POCO jetzt Großelektro für alle Filialen in Bomlitz, die Möbel aber nur für die als Regionallager angeschlossenen Märkte. Die Lagertypen-Anpassung lässt sich nun auch für jeden Standort durch den User ändern und nach einer Verarbeitung über Nacht ist der neue Lagertyp in der Software hinterlegt.

Das neue Lager in Bomlitz dient als Multifunktionslager. Ein reines Großelektro-Lager in Leinefeld konnte aufgelöst werden, weil diese Artikel nun in Form eines Zentrallagers für alle Märkte ebenfalls in Bomlitz abgewickelt werden. Parallel ist Bomlitz ein Regionallager, das bis zu 15 Märkte mit Möbelware bedient, und auch das Online-Lager für Zwei-Mann-Handling Artikel.

Bestandsmanagement Daniel Nowara
Senior Sales Consulting bei der REMIRA Group GmbH

Bildquelle: REMIRA Group GmbH

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