Kooperation Bezahlsysteme: EuroPA-Allianz und EPI erweitern diese mit Hub

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die EuroPA-Allianz und die EPI Company (EPI) haben die Evaluierungsphase ihrer im Juni 2025 angekündigten Partnerschaft erfolgreich abgeschlossen. Als nächster Schritt steht nun die Finalisierung der Machbarkeitsstudie bis Dezember 2025 an. Ziel ist die Erweiterung paneuropäischer Bezahlsysteme mit einem Hub-Modell.

(Bild:  ©  ZinetroN/stock.adobe.com)
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Aufbauend auf den bestehenden Verbindungen zwischen den EuroPA-Teilnehmern planen EPI, Bancomat, Bizum, MB WAY und Vipps MobilePay, ihre jeweiligen Bezahlsysteme über ein zentrales Hub zu verknüpfen – basierend auf europäischen Standards und Infrastrukturen. Das Hub wird es den über 120 Millionen Kunden der beteiligten Anbieter ermöglichen, sofortige und länderüberschreitende Zahlungen für unterschiedliche Anwendungsfälle zu tätigen: Geld senden und empfangen zwischen Privatpersonen (Peer-to-Peer-Transaktionen) sowie Einkäufe online und im stationären Handel (kommerzielle Transaktionen).

Europäische Reichweite der bevorzugten Lösungen erweitert

Verbraucher und Händler können weiterhin ihre bevorzugten Lösungen nutzen – nun jedoch mit einer deutlich erweiterten europäischen Reichweite. Die Lösung wird verschiedene Bezahlsysteme unterstützen, um ein reibungsloses und intuitives Nutzungserlebnis zu gewährleisten. Dabei können Nutzer weiterhin mit ihrer bevorzugten Marke und ihren bekannten Zahlungsinstrumenten arbeiten, während gleichzeitig auf bestehende europäische Standards zurückgegriffen wird – einschließlich sofortiger Konto-zu-Konto-Überweisungen sowie weiterer technischer Set-ups.

Der Rollout erfolgt schrittweise: zunächst mit Peer-to-Peer-Überweisungen, bevor das Angebot sukzessive auf weitere Anwendungsfälle ausgeweitet wird. In der Anfangsphase wird die Initiative die 13 Märkte abdecken, in denen die teilnehmenden Lösungen bereits verfügbar sind: Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien und Schweden.

Souveräner und harmonisierter europäischen Raum für Bezahlsysteme

Die Kooperation von EuroPA-Allianz und EPI markiert einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einem unabhängigen, souveränen und harmonisierten europäischen Raum für Bezahlsysteme. Die EPI Company (European Payments Initiative) wurde ins Leben gerufen, um die Fragmentierung des europäischen Zahlungsverkehrs zu überwinden und die Abhängigkeit von internationalen Zahlungssystemen zu reduzieren. EPI besteht aus 16 führenden europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern und entwickelt mit Wero eine einheitliche Mobile-Payment-Lösung für alle Europäer. Wero deckt die Bedürfnisse europäischer Verbraucher an Bezahlsysteme ab, einschließlich fortschrittlicher Transaktionsformen wie Abonnements und Vorautorisierungen.

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