Content is King – es gibt nur wenige Phrasen, die abgedroschener klingen. Aber die regelmäßige Bereitstellung von Inhalten (Content Creation), die Nutzer wirklich ansprechen, ist eine „Meisterdisziplin“, die nur die wenigsten Unternehmen beherrschen. Doch wo sollen die Inhalte überhaupt herkommen – und das möglichst kreativ und kostengünstig?
(Quelle: Sutipond Stock - Adobe Stock)
Alle 60 Sekunden werden 3,67 Millionen Videos auf YouTube geschaut, 66.000 Fotos und Videos auf Instagram geteilt oder 46.000 Suchen auf Pinterest vorgenommen (siehe Grafik). Im E-Commerce beispielsweise kommen visuelle Inhalte außer in Social Media auch in Newslettern oder als Produktfotos im Shop zum Einsatz. Gute Bilder, die die Produkte in all ihren Facetten zeigen, ermöglichen es, dass Kunden kaufen und mehr noch: Sie werden nicht enttäuscht, weil der Online-Eindruck identisch ist mit dem, wenn die Ware ankommt. Sinkende Retourenquoten sind die angenehme Konsequenz einer professionellen Content Creation.
Frage aller Fragen: Woher sollen die ganzen Inhalte kommen?
Hochwertige Inhalte – gerade visuelle – sind also so wichtig wie noch nie. Kopfzerbrechen bereitet den meisten Unternehmen (gerade kleineren) allerdings die Frage, woher sie den ganzen Content für Instagram & Co. beziehen sollen. Zur Lösung dieser Challenge wird dann nicht selten rund um einen Produktlaunch in Eigenregie ein aufwändiges Shooting organisiert, aus dem dann aus Kostengründen nur 10 bis 15 brauchbare Bilder herausspringen. Das liefert zwar für eine gewisse Zeit Input, doch hat sich das Unternehmen als Ziel gesetzt, jede Woche einen Instagram-Post abzusetzen, dann läuft die Pipeline dem obigen Beispiel folgend nach 15 Wochen leer und im Social Web ist Stille angesagt.
Das ist ehrlich gesagt die Todsünde, denn Social Media und die ihnen zugrundeliegenden Algorithmen honorieren keine Ruhe. Sie sind vielmehr darauf aus, dass die Frequenz der Content Creation hoch ist, um wahrgenommen zu werden. Warum Fotoshootings bei der Content Creation nicht immer das bestmögliche Ergebnis erzielen, lässt sich in der Regel an folgenden Faktoren festmachen:
Die Kosten sind zu hoch: Es war vom verfügbaren Budget her einfach nicht drin, noch mehr Motive zu shooten.
Das dauert alles viel zu lange: Passende Fotografen müssen gefunden und gebrieft sowie Locations und Models gebucht werden.
Nicht loslassen können: Oftmals wollen Unternehmen den ganzen Ablauf zu sehr kontrollieren. Das geht meistens zu Lasten der Kreativität der gebuchten Künstler.
Wenn die Inhalte-Pipeline leergefahren ist
Wem die Erstellung von Bildern zu aufwändig und teuer erscheint, der greift gerne auf Stock-Material aus den einschlägigen Bilddatenbanken zurück. Wer kennt sie nicht, die Bilder lachender Menschen, die auf Tablets schauen, oder die Roboterhand auf der Tastatur, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Der Einsatz von altbekannten Stock-Bildern ist zugebenermaßen eine noch größere Sünde, als einige Wochen mit der Content Creation zu pausieren, weil die Pipeline leergefahren ist. Grund: Weil einfach so gut wie jeder die gleichen Stock-Bilder benutzt und man dadurch als Marke austauschbar wird. Differenzierung geht anders.
Content Creation: Raus aus der Misere durch Branded Stock
Abhilfe für die Misere verschafft sogenannte Branded Stock-Fotografie, die individuelle Content-Produktion mit dem Stockfoto-Businessmodell zusammenbringt. Branded Stock eignet sich besonders für Consumer-Brands, die haptische Produkte anbieten, die leicht verschickt werden können. Unternehmen füllen online in wenigen Schritten einen Briefing-Bogen für die benötigten Inhalte aus, den Rest übernimmt die Plattform.
Auftraggeber suchen passende Content Creators für den Auftrag und finanzieren vor. Die Creators erhalten die Produkte der Kunden per Post und machen dann selbstständig Fotos und Videos. Je nach Wunsch in einem eigenen Studio oder an einer Outdoor-Location, mit oder ohne Models. Die Ergebnisse, beispielsweise mehrere Hundert Bilder, werden anschließend in eine Bibliothek hochgeladen. Kunden zahlen nur, was ihnen gefällt und abgenommen wird. Die Fotos sind bereits ab 45 Euro erhältlich. Der Anbieter von Innen-Dekoration Edzard, die Firma Blackroll, unter anderem für ihre Faszien-Rollen bekannt, und der Onlineshop für Ingwer-Shots Kloster Kitchen benötigten alle visuelle Inhalte zur freien Verwendung in ihren Kanälen und haben auf Branded Stock gesetzt – mit folgendem Ergebnis (kleine Auswahl):
(Blackroll und der Onlineshop Kloster Kitchen setzen auf Branded Stock. (Bild: Cherrydeck))
Branded-Stock-Konzept unterstützt die Content Creation
In Zukunft wird der Bedarf nach Inhalten und damit von Content Creation weiter steigen – geraden nach visuellen. Neue Brands kommen auf den Markt, andere verschwinden. Wie kann man sich da noch differenzieren? Normale Stock-Bilder lassen einen in der Unkenntlichkeit versinken. Traditionelle Shootings sind meist zu teuer und wenn man sie mal macht, läuft die Inhalte-Pipeline oft nach kurzer Zeit leer. Branded Stock liefert dagegen die beste Möglichkeit, die User regelmäßig mit hochwertigen Inhalten zu bezahlbaren Preisen anzusprechen. (sg)
(Philipp Baumgaertel ist Gründer von Cherrydeck. (Bild: Cherrydeck))
Über den Autor: Philipp Baumgaertel ist Gründer von Cherrydeck in Hamburg. Seine Mission: Fotografen und Unternehmen mit einer eigenen Plattform zusammenzubringen, und hat sich nun mit seinem Branded-Stock-Modell in der Branche erfolgreich positioniert. Der studierte Betriebswirt war vorher unter anderem bei Lightboys, Protonet und Pioneers in verschiedenen Rollen tätig. Schon während seines Studiums an der Uni in Innsbruck gründete er eine Plattform für Ski-Mitfahrgelegenheiten mit Freunden. Baumgaertel verfügt über ein großes internationales Netzwerk und hat es geschafft, in nur fünf Jahren 100.000 Fotografen und hunderte Marken für Cherrydeck zu gewinnen. Nun will er mit dem einzigartigen Branded-Stock-Konzept Unternehmen die nächsten Hürden im Bereich Content Creation nehmen. (sg)
Stand: 16.12.2025
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