Die Zielgruppe genau da abholen, wo sie sich gerade befindet? Ganz ohne persönliche Daten abzugreifen und zu verarbeiten? Gastautor Nicolas Poppitz von Seedtag erklärt, wie sich das mit Contextual Advertising erreichen lässt.
(Quelle: Parradee - Adobe Stock)
In der digitalen Welt entscheidet die Aufmerksamkeit von Nutzer über den Erfolg einer Anzeigenkampagne. Bei 10 000 bis 13 000 Anzeigen, die Nutzern täglich ausgespielt werden, braucht es folglich Anzeigen, die ins Auge fallen. Wie erreichen Werbetreibende diese nötige Aufmerksamkeit und verwandeln sie dann in eine positive Kundenerfahrung? Contextual Advertising bietet Werbetreibenden ebenso wie potentiellen Kunden eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber konventionellen Display-Anzeigen und cookiebasiertem Targeting.
Fortschrittliche Technologien, die künstliche Intelligenz einsetzen, wie beispielweise die kontextbezogene KI „Liz“ von Seedtag, analysieren semantische und visuelle Webinhalte. Das heißt Schlüsselwörter, Themen, Phrasen, Tonfall und grafische Muster, die auf den Inhalt einer Seite hinweisen, auf der Anzeigen ausgespielt werden können. Daraus lassen sich Interessen, Trends und Zusammenhänge ermitteln, die Anhaltspunkte liefern, um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Je mehr Daten in eine KI eingespeist werden, desto besser sind die Deep-Machine-Learning-Modelle in der Lage, Muster in Bezug auf die Wirksamkeit von Anzeigen zu erkennen und so ihre Passgenauigkeit zu verbessern.
Auf Basis der ermittelten Daten werden für das Contextual Advertising kontextuelle Zielgruppen generiert. Es ist keine Erfassung individueller personenbezogener Daten nötig. Damit ist Contextual Advertising datenschutzkonform, was für immer mehr Nutzer von Webinhalten von großer Bedeutung und inzwischen gesetzlich vorgeschrieben ist. Dank der ermittelten kontextuellen Passgenauigkeit lassen sich Nutzer dennoch gemäß ihrer persönlichen Interessen erreichen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Inhalt der Anzeige wahrnehmen, sie anklicken und eine Aktion ausführen, also das angebotene Produkt kaufen oder die Leistung buchen. Wenn Anzeigen thematisch zum selbstgewählten Webinhalt passen, werden sie von Nutzer:innen nicht unbedingt als störend empfunden. Es steigt die Bereitschaft zur Interaktion.
Wo kontextuelle KI mit menschlicher Sorgfalt zusammenwirken
„Liz“ von Seedtag beispielsweise ermittelt basierend auf dem Briefing des Werbetreibenden sowie mit der Kontextanalyse jene Webseiten, mit denen sich die kontextuellen Zielgruppen erreichen lassen. In Verbindung mit generativen KI-Technologien ist „Liz" auch in der Lage, Anzeigen so zu modifizieren, dass sie auf den Webinhalt abgestimmt angezeigt werden. Eine Autowerbung ergänzt das Tool etwa auf einem Reiseportal um ein Strandpanorama und eine Computerwerbung lässt sich saisonal an die Weihnachtszeit anpassen.
Die Anzeigen spielt „Liz" dort aus, wo die Aufmerksamkeit der identifizierten Zielgruppen am ehesten zu erlangen ist und diese dem Briefing des Werbetreibenden entsprechen. Um die Corporate Identity einer Marke zu wahren, prüft das Kreativteam von Seedtag jedes KI-generierte Werbemittel, bevor es die werbetreibenden Unternehmen um dessen Freigabe bittet. Modernste Technologie und menschliche Sorgfalt arbeiten hier Hand in Hand.
Was für Kunden und Werbetreibende bei Anzeigen zählt
Die Platzierung von kontextbezogenen Anzeigen ist als Display-Anzeige, als Anzeige im Artikelbild oder in anderen verfügbaren Formaten auf Websites möglich. Die Ausspielung erfolgt in Echtzeit. Leicht nachvollziehbare Leistungskennzahlen wie Click-Through-Rate, Conversions und ROI werden wie gewohnt ermittelt und ermöglichen jederzeit die Optimierung der Kampagne.
Für Kunden sind bei Contextual Advertising folgende Merkmale wichtig:
Flexibilität für Anpassung an Trends und Marktumfeld.
Damit ist Contextual Advertising eine leistungsstarke Option für die Steigerung von E-Commerce und für eine positive Markenwahrnehmung.
(Nicolas Poppitz ist Managing Director DACH & VP Sales bei Seedtag. (Bild: Seedtag))
Über den Autor: Nicolas Poppitz ist Managing Director DACH & VP Sales bei Seedtag. Dort ist er ist für das operative Geschäft in der DACH-Region zuständig. Er verfügt über mehr als 22 Jahre an Erfahrung in den Bereichen Marketing und Vertrieb sowie Geschäftsentwicklung und Produktinnovation. Bis 2022 war Nicolas Poppitz als kaufmännischer Leiter und später als Geschäftsführer für Deutschland bei Teads tätig. Davor war er mehrere Jahre für United Internet Media tätig, wo er zuletzt die Büros in Hamburg und Düsseldorf leitete.
Stand: 16.12.2025
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