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Optimale Product Discovery: Conversion und Umsatz im E-Commerce steigern

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Checkliste mit Praxisbezug: Anregungen zu Optimierung und Priorisierung der Product Discovery 

Wenn es um die Optimierung der Product Discovery geht, ist unbedingt ein ganzheitlicher Ansatz gefragt. Die Shop-interne Suche ist dabei nur eine von vielen Funktionalitäten, die für das bestmögliche Einkaufserlebnis ineinandergreifen. Es folgt ein Schnelldurchlauf durch die Product Discovery im Online-Shop. Zu jeder Phase sind die Stellschrauben aufgelistet, die zu häufig vernachlässigt werden.

Stand der Vorbereitung auf mobile Suche und Product Discovery(Bild:  Factfinder)
Stand der Vorbereitung auf mobile Suche und Product Discovery
(Bild: Factfinder)

1. Awareness – schon beim ersten Eindruck überzeugen

  • Suggest: Zeigt Ihr Vorschlagsmenü nach Eingabe der ersten Buchstaben nicht nur Suchbegriffe, sondern auch Kategorien, Produkte mit Bild und gegebenenfalls. Ratgeber-Inhalte?
  • Suchfunktion: Versteht Ihre Suchlösung sowohl Einwort-Begriffe fehlertolerant als auch komplexe Mehrwort-Eingaben und numerische Anfragen?

Erfolgsbeispiel: Durch die Kombination von intelligenter Suche und inspirierendem Merchandising erzielte der Sportausrüster Kübler Sport 35 Prozent mehr Conversion.

2. Consideration – Kaufabbrüche senken und Entscheidungen vereinfachen

  • Performance: Laden Produktergebnisse auf Suchergebnis- und Kategorie-Seiten innerhalb von Millisekunden?
  • Analytics: Können Sie im Backend transparent nachvollziehen, was gut und schlecht gefunden wurde, um gezielt zu optimieren?
  • Personalisierung: Nutzen Sie KI, um die Produktsortierung selbstlernend zu optimieren und auf die Echtzeit-Präferenzen jedes Kunden zuzuschneiden?
  • Ranking: Können Sie die Sortierung nach eigenen Regeln verfeinern – zum Beispiel Ranking nach Marke, Marge oder Sale?
  • Merchandising: Können Sie Ihre Produktlisten und Nulltreffer-Seite mühelos mit inspirierendem Content anreichern – zum Beispiel Banner, Bestseller-Produkte oder Ratgeber-Videos?
  • Guided Selling: Bieten Sie automatisierte und interaktive Kaufberatung, um Kunden bei der Entscheidung zu helfen?

Erfolgsbeispiel: Im Online-Shop bergfreunde.de erhalten Outdoor-Begeisterte automatisierte, interaktive Kaufberatung, was den Umsatz pro Session in großen Kategorien um bis zu 70 Prozent steigerte.

3. Conversion – Sicherheit geben und AOV steigern

  • Cross- und Upselling: Zeigen Sie zu den ausgewählten Produkten personalisierte Empfehlungen, zum Beispiel Zubehör, Ergänzungen oder höherpreisige Alternativen? 
  • Predictive Basket: Erinnern Sie Kunden im Warenkorb oder Checkout an möglicherweise vergessene Artikel – basierend auf ihren Bestellmustern, allgemeinen Kaufrhythmen und saisonalen Trends?

Erfolgsbeispiel: Bei Kastner, Österreichs führendem Lebensmittel-Großhändler, legen Einkäufer im Durchschnitt 2,3 mehr Produkte in ihren Warenkorb, da KI an vergessene Artikel erinnert.

4. Retention – zur nächsten Product Discovery motivieren

  • Recommendations: Informieren Sie Warenkorb-Abbrecher über liegengelassene Produkte und passende Empfehlungen? 
  • Predictive Basket: Erinnern Sie Kunden an die Wiederbestellung von Verbrauchsartikeln oder Verschleißteilen, bevor ihr Vorrat ausgeht?
Budget-Verteilung für neue Technologien.(Bild:  Factfinder)
Budget-Verteilung für neue Technologien.
(Bild: Factfinder)

Erfolgsbeispiel: Denios, ein weltweit agierender B2B-Anbieter für Gefahrstofflagerung, betreibt Online-Shops in 14 Sprachen. KI-generierte Produktsets steigern nicht nur den Erfolg des Direktmarketings, sondern senken auch den Zeitaufwand im Kampagnen-Management.

Fazit: Ein Investment mit überzeugendem ROI

Bessere Product Discovery bedeutet bessere Verkaufszahlen – eine einfache Gleichung. Aber wie gelingt die Umsetzung? Mit einer Allround-Lösung oder mehreren Spezialtools?

 Während letzteres mehr Flexibilität verspricht, können die Folge mehr Integrationskosten, Systembrüche und Wartungsaufwand sein. Eine KI-basierte Komplettlösung bringt hingegen alle Funktionalitäten zusammen und agiert als selbst-optimierendes System: Erkenntnisse aus dem Suchverhalten verbessern die Personalisierung, Klicks in den Kategorien verfeinern die Recommendations und so weiter. Wer seinen E-Commerce also skalierbar, kosteneffizient und zukunftssicher halten möchte, fährt mit einem ganzheitlichen Konzept besser als mit einem Flickenteppich einzelner Tools.

Product DiscoveryJoachim Braun
ist Senior Content Marketing Specialist bei Factfinder.

Bildquelle: Factfinder

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