Ein Großteil des heutigen Lebens wird durch Daten ermöglicht. Durch den öffentlichen Diskurs über Datenschutz und Datenkontrolle entwickeln Verbraucher zunehmend ein Bewusstsein für Daten und ihre Rolle in der Gesellschaft.
(Quelle: Parradee - Adobe Stock)
Die Global Data & Marketing Alliance (GDMA) hat in Partnerschaft mit Acxiom, Anbieter von Customer-Intelligence-Lösungen und dem Deutschen Dialogmarketing Verband (DDV), erneut den Report „Datenschutz in Deutschland: Was Verbraucher wirklich denken“ veröffentlicht. Hierfür wurde von Foresight Factory eine Online-Umfrage bei 1.021 deutschen Verbrauchern im Dezember 2021 durchgeführt. Der Report zur Data Economy zeigt, dass sich Verbraucher 2022 weniger um den Datenschutz sorgen als noch vor vier Jahren.
Die Anzahl der „Daten-Unbesorgten“, also Menschen, die sich kaum oder keine Gedanken über den Schutz ihrer Daten machen, ist von 35 Prozent im Jahr 2018 auf 37 Prozent 2022 gestiegen. Die Gruppe der „Daten-Fundamentalisten“, also Personen, die ihre Daten nicht weitergeben möchten, selbst wenn sie dafür einen besseren Service erhalten, hat sich hingegen um vier Prozentpunkte auf 22 Prozent im Jahr 2022 verringert. Die Mehrheit mit vier von zehn Befragten in Deutschland machen weiterhin die sogenannten „Daten-Pragmatiker“ aus. Damit sind Personen gemeint, die ihre Daten an Unternehmen weitergeben, sofern sich für sie dadurch klare Vorteile ergeben.
Die Unterstützung einer gesunden Data Economy in Deutschland
Dementsprechend ist im Jahr 2022 eine Mehrheit von 77 Prozent offen dafür, sich an der Data Economy zu beteiligen. So ist auch die Anzahl der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland, die die Weitergabe personenbezogener Daten als wesentlich für das reibungslose Funktionieren einer modernen Gesellschaft ansehen, deutlich gestiegen. Und zwar von 37 Prozent im Jahr 2018 auf 45 Prozent im Jahr 2022.
44 Prozent der Befragten betrachten ihre personenbezogenen Daten als Kapital. Das können sie nutzen, um bessere Preise und Angebote mit Unternehmen auszuhandeln. So ist auch die Anzahl der Verbraucher, die der Meinung sind, keine Kontrolle ihre personenbezogenen Daten zu haben, stark gesunken. Von 57 Prozent im Jahr 2018 auf 44 Prozent im Jahr 2022. Für Konsumenten ist einerseits Vertrauen in ein Unternehmen (für 36 Prozent der Befragten) und andererseits Transparenz darüber, wie Unternehmen ihre Daten erfassen und verwenden (für 74 Prozent der Befragten), äußerst wichtig. Besonders, wenn es darum geht, ihre personenbezogenen Daten an eine Marke oder ein Unternehmen weiterzugeben.
Rechte und Pflichten bei personenbezogenen Daten
Mit 37 Prozent geben die meisten Befragten weiterhin an, dass sie selbst die Verantwortung für den Datenschutz tragen sollten. Jedoch hat sich gleichzeitig auch der Anteil derer, die davon ausgehen, dass die Wirtschaft die Hauptverantwortung tragen sollte, mehr als verdoppelt. Von drei Prozent im Jahr 2018 auf acht Prozent im Jahr 2022. Auch die Bekanntheit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist in der Bevölkerung seit 2018 um 123 Prozent gestiegen. Nämlich von 26 Prozent auf 58 Prozent im Jahr 2022.
Neue Themen für das Datenökosystem im Jahr 2022
Die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher sind immer öfter damit einverstanden, dass Unternehmen ihre personenbezogenen Daten an andere Unternehmen weitergeben, wenn sie dafür Dienstleistungen und Produkte erhalten, die individueller auf sie abgestimmt sind: Während dieser Aussage im Jahr 2018 24 Prozent der Befragten zustimmten, waren es im Jahr 2022 bereits 30 Prozent. 40 Prozent der Befragten sind außerdem der Meinung, dass Unternehmen durch die Weitergabe von personenbezogenen Daten die Meinungen und Wünsche verschiedener Gruppen und Personen besser verstehen und so besser auf die Anforderungen einer vielfältigen Gesellschaft eingehen können.
Zusätzlich gaben 36 Prozent an, personenbezogene Daten eher weiterzugeben, um kleineren Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber größeren zu verschaffen. Bei den jüngeren Personen konnte mit 52 Prozent eine besonders hohe Bereitschaft verzeichnet werden, ihre Daten zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Unternehmen weiterzugeben.
Data Economy bietet Verbrauchern einen Mehrwert
„Acxiom ist stolz darauf, bereits zum dritten Mal als Partner des DDV an der Durchführung der unabhängigen Studie von Foresight Factory mitzuwirken. Seit mehr als fünfzig Jahren glauben wir an den verantwortungsvollen Umgang mit Daten, investieren in sie und setzen uns für sie ein, denn Daten fördern das Wachstum von Unternehmen und Volkswirtschaften. Wie die Studie zeigt, können Daten Verbrauchern einen Mehrwert bieten“, erklärt Dr. Sachiko Scheuing, European Privacy Officer bei Acxiom. „
Stand: 16.12.2025
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Martin Nitsche, Präsident des Deutschen Dialogmarketing Verbandes sieht die Ergebnisse der Studie als Chance für Unternehmen: „Als die treibende Kraft der Data Driven Economy steht der Deutsche Dialogmarketing Verband zusammen mit seinen Mitgliedern für einen transparenten und fairen Umgang mit Daten. Die Studie zeigt, dass die Deutschen sich auch weiterhin mehr Transparenz und Kontrolle bei der Weitergabe persönlicher Daten wünschen. Die Wertschätzung der Privatsphäre – diesem Leitprinzip haben sich die Mitgliedsunternehmen im DDV verpflichtet – schafft Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Gegenseitiger Respekt war schon immer die Basis für gute Geschäftsbeziehungen und das gilt heute mehr denn je. Diese Chance sollten Unternehmen für sich erkennen und nutzen.“
Durch Customer Intelligence Kunden besser verstehen
Acxiom ist Anbieter von Customer Intelligence. Mit den Lösungen lassen sich Daten und Insights einfach und sicher nutzbar machen. Und zwar überall dort, wo sie benötigt werden. Die Data-Driven-Marketing-Lösungen ermöglichen es Marketern, die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu verstehen, um eine relevante Customer Experience zu erreichen
Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) ist der größte nationale Zusammenschluss von Dialogmarketing-Unternehmen innerhalb der EU. Der DDV mit Sitz in Frankfurt und Berlin gehört zu den Spitzenverbänden der Kommunikationswirtschaft in Deutschland. Als die treibende Kraft der Data Driven Economy repräsentiert der DDV Unternehmen, die Daten generieren oder für den professionellen datenbasierten und kundenzentrierten Dialog nutzen. (sg)