Künstliche Intelligenz

DeepSeek und die Auswirkungen auf die Datensicherheit

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DeepSeek und Datensicherheit: Was Unternehmen jetzt tun sollten

Derzeit verbieten zahlreiche Unternehmen und Behörden den Einsatz von DeepSeek. Auch wenn es, wie beschrieben, nicht zu hundert Prozent erfolgsversprechend und zielführend ist, kann man die Installation der App blockieren. Das reine Blockieren der URL verhindert allerdings nicht, dass Nutzer das Tool nutzen. Stattdessen könnte man alle DNS-Einträge, die zu den entsprechenden DeepSeek-Domänen führen, auf eine eigene Webseite mit Sicherheitsinformationen umleiten oder den ausgehenden Netzwerkverkehr blockieren. Dies sind aber nur Techniken, um die momentane Nutzung zu unterbinden. Erfolgversprechender ist die Entwicklung einer KI-Strategie.

Entwickeln Sie klare KI-Richtlinien:

  • Legen Sie fest, welche KI-Tools zugelassen sind

  • Erstellen Sie Regeln für den Umgang mit sensitiven Informationen

  • Definieren Sie Konsequenzen für die unautorisierte Nutzung von KI-Tools

Bieten Sie sichere Alternativen an:

  • Ziehen Sie den Aufbau isolierter Instanzen unter Verwendung des Open-Source-Codes von DeepSeek in Betracht

  • Evaluieren Sie unternehmenstaugliche KI-Lösungen mit angemessenen Sicherheitskontrollen 

  • Implementieren Sie isolierte Versionen, die keine Verbindung zu externen Servern herstellen

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter:

  • Sensibilisieren Sie die Nutzer für die Risiken der Datensicherheit

  • Stellen Sie klare Alternativen zu nicht autorisierten KI-Tools bereit

  • Verdeutlichen Sie die Auswirkungen der Weitergabe sensibler Informationen an KI-Modelle

DeepSeek – DatensicherheitVolker Sommer
ist Regional Sales Director DACH & EE von Varonis Systems.

Bildquelle: Varonis

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