Digitale Wertschöpfung
Digitalsteuer als Antwort auf US-Zölle? Das sind die Chancen und Risiken

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Christoph Juhn 5 min Lesedauer

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Die Diskussion rund um eine Digitalsteuer ist in vollem Gange. Der wirtschaftliche Druck durch drohende Zölle und die Notwendigkeit, digitale Wertschöpfung fair zu besteuern, fachen das Thema an.

(Bild:  Nico / Adobe Stock)
(Bild: Nico / Adobe Stock)

20 Prozent Zölle auf alle Produkte aus Europa? Wie diese und andere Zahlen zustande gekommen sind, löste unter Experten bereits am vermeintlichen Liberation Day Kopfschütteln aus. James Surowiecki, Wirtschafts- und Finanzjournalist aus den USA, nennt sie in einem Post auf X „erfunden“ und erklärt: „Sie haben die Zolltarife und nichttarifären Handelshemmnisse gar nicht wirklich berechnet, wie sie behaupten. Stattdessen haben sie für jedes Land einfach unser Handelsdefizit mit diesem Land genommen und durch die Exporte dieses Landes in die USA geteilt.“ Kein Wunder also, dass Beobachter von einem Handelskrieg sprechen. Sicher kommt es darauf an, wie die EU – und auch der Rest der Welt – reagiert. Klar ist jedoch, dass die Appeasement-Politik gegenüber Trump nicht weitergehen kann. Europa kann nun seinerseits US-Produkte oder Dienstleistungen mit Abgaben belegen – beispielsweise mit einer nationalen oder europäischen Digitalsteuer. 

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