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Omnichannel: Die Integration von Online und Offline als Überlebensstrategie

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Künstliche Intelligenz in der Omnichannel-Strategie 

Wie unterstützt Remira speziell kleinere Unternehmen bei der Implementierung von Omnichannel-Lösungen?

Frank Noß: Da muss ich kurz ausholen: Remira besteht heute aus zwei starken Säulen: Supply Chain und Commerce. Die Geschichte des Commerce-Bereichs ist besonders spannend: 2018 wurden Höltl Retail Solution, Futura Retail Solutions und Efulfillment Transaction Services unter der Marke Roqqio zusammengeführt – mit einem klaren Ziel: die Lücke zwischen stationärem Handel und digitaler Welt zu schließen. Höltl und Futura brachten jeweils über 30 Jahre Retail-Expertise mit – speziell in den Segmenten Fashion, Lifestyle und Sport. Efulfillment lieferte die E-Commerce-DNA. Schon unter Roqqio wurde konsequent an einer integrierten Omnichannel-Plattform gearbeitet. Doch 2022 folgte der nächste, große Schritt: Der Supply-Chain-Spezialist Remira und Roqqio schlossen sich unter dem weiterentwickelten Markendach Remira zusammen.

Und zur Frage: Viele große Anbieter sind preislich nicht konkurrenzfähig für mittelständische Unternehmen. Unsere Lösungen sind so konzipiert, dass diese Händler klein anfangen können und bei Bedarf wachsen. Ein wesentliches Element ist ein zentrales Bestandsmanagement, das den Händlern jederzeit einen Überblick darüber gibt, wo sich ihre Produkte befinden. Zusätzlich bieten wir Omnichannel-fähige Kassensysteme an – sowohl stationär als auch mobil. Obwohl wir in einer digitalisierten Welt leben, bleibt die stationäre Kasse in Deutschland wichtig, da es nach wie vor ein bedeutendes Bargeldland ist. Mobile Kassen und Apps bieten jedoch die Möglichkeit, den Verkaufsprozess weiter zu optimieren und die Customer Journey fließend zu gestalten.

Viele Händler nutzen unterschiedliche IT-Systeme, die nicht miteinander vernetzt sind. Diejenigen, die sich den notwendigen Entwicklungen verweigern, werden es langfristig schwer haben, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Frank Noß, Vice President Sales Commerce bei Remira

Welche Technologien nutzt Remira vor allem im Bereich Cloud-Lösungen?

Frank Noß: Remira ist ein SaaS-Anbieter, was für „Software-as-a-Service“ steht. Das bedeutet, dass unsere Kunden die Möglichkeit haben, unsere Software schlüsselfertig aus dem Internet zu beziehen. Der Nutzung erfolgt dabei über unsere hochmoderne Remira Cloud Plattform auf Microsoft Azure oder auch hybrid, indem einzelne Cloud Services in die bestehende IT-Infrastruktur vor Ort beim Kunden eingebunden werden. Unsere Entwicklung in Richtung Cloud und KI unterstreicht unser Engagement, nicht nur bestehende Lösungen zu pflegen, sondern auch unsere technologische Infrastruktur zu erweitern, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz in der Omnichannel-Strategie von Remira? Was sind die Pläne in diesem Bereich?

Frank Noß:  Künstliche Intelligenz hat sich von einem visionären Thema zu einem zentralen Bestandteil moderner Handelsstrategien entwickelt. Im Bereich der Nachfrageprognosen und der Bestandsoptimierung bietet sie erhebliche Potenziale. Verkaufsdaten, saisonale Trends und externe Faktoren wie Wetter oder besondere Events werden umfangreich analysiert, um präzise Absatzprognosen zu erstellen. Dies ermöglicht es Händlern, proaktiv auf Marktveränderungen zu reagieren und ihre Bestände entsprechend zu optimieren.

Darüber hinaus kooperieren wir mit AX Semantic, einem Partner, der auf die automatisierte Erstellung von Produktbeschreibungen spezialisiert ist. Diese Technologie ermöglicht es uns, personalisierte Inhalte auf Grundlage der Kundenpräferenzen anzubieten.

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