Lieferanten von Jack Wolfskin übertragen Transportbuchungen via REST-API-Schnittstelle direkt an einen US-Spediteur. Die SCM-Software OSCA von Setlog bringt mehr Transparenz in die Lieferkette.
(Quelle: Jack Wolfskin)
Der Outdoor-Bekleidungsspezialist Jack Wolfskin hat vor Kurzem einen Meilenstein in der Digitalisierung seiner Wertschöpfungskette und Fashion-Logistik abgeschlossen. Ende Januar ist die „Forwarder Booking API“ aus Setlogs SCM-Software OSCA erfolgreich in den Transportprozess eingebunden worden.
Fashion-Logistik: Hand in Hand
Lieferanten der Outdoor-Marke können jetzt neue Transportbuchungen über die Schnittstelle direkt in das Buchungssystem eines global aktiven Spediteurs mit Sitz in den USA übertragen. Die Verschiffungs- und Sendungsinformationen werden anschließend ebenfalls über eine Schnittstelle aus dem Transport Management System (TMS) des Logistikdienstleisters in OSCA eingespielt – und sind so für Jack Wolfskin zentral im System sichtbar.
Eine zusätzliche Erleichterung: Auch Dokumente werden über die Schnittstelle übermittelt. Die Einführung der Forwarder Booking API von Setlog ist für den Logistikdienstleister eine Premiere. Allein im Februar standen Transportbuchungen beziehungsweise Shipments von rund 500.000 Warenteilen an. Die Relationen, für die der Logistikdienstleister nominiert ist, funktionieren dann im direkten Datenaustausch.
Eine Schnittstelle, viele Vorteile
Die Inbetriebnahme der Schnittstelle bringt Vorteile für alle Beteiligten bei der Fashion-Logistik: Die manuellen Arbeiten im System entfallen. Mitarbeiter des Spediteurs müssen nicht länger Transportbuchungen der Lieferanten, die unter anderem in China, Vietnam und Thailand sitzen, manuell zusammenfassen und anschließend die Daten in der Shipment-Maske von OSCA hinterlegen. „Der Spediteur bekommt durch den digitalen Datenaustausch über OSCA die Buchungsinformationen der Sendungen schneller und kann sowohl Transportdaten als auch Dokumente direkt den Partnern zur Verfügung stellen“, erläutert Setlog-Vorstand Ralf Düster.
Für Jack Wolfskin ist die Nutzung der Schnittstelle ein bedeutender Schritt im Rahmen der Digitalisierung der Supply Chain. „Dank der Schnittstelle werden nicht nur die Prozesse für den Logistikdienstleister einfacher und schneller, auch unsere Lieferkette wird dadurch transparenter. Bereits bei der Einführung von OSCA war unser Ziel, Datensilos einzureißen und E-Mail-Nachrichten, Excellisten sowie Telefonate zu reduzieren“, betont Sabine Engelmann, Senior Manager IT PLM Solutions & P2P Consulting bei Jack Wolfskin.
Datenaustausch in Echtzeit
„Im Prinzip können Unternehmen aus der Konsumgüterbranche aktuelle Herausforderungen wie den Wandel von Push- zu Pull-Märkten, die Beschleunigung der Bestellprozesse, die zunehmende Komplexität in Beschaffung und Sales nur dann erfolgreich meistern, wenn sie ihre Prozesse optimieren, in der Wertschöpfungskette mit Partnern kollaborieren und digitale Tools einsetzen“, betont Setlog-Vorstand Düster. „Die direkte Anbindung aller Partner mit einem Datenaustausch in Echtzeit entlang der gesamten Supply Chain wird immer wichtiger!“
Hintergrund: Jack Wolfskin führte OSCA SCM bereits im November 2016 bei seiner chinesischen Tochterfirma ein. Deutschland folgte ein halbes Jahr später. Der für den Outdoor-Bekleidungsanbieter tätige, globale Logistikdienstleister arbeitet schon seit Längerem für das Unternehmen Callaway Golf, das 2019 Jack Wolfskin erwarb.
Jack Wolfskin hat neben den Transportbuchungen der Lieferanten beim Spediteur eine Reihe weiterer Module von OSCA SCM im Einsatz – unter anderem:
Orderbestätigung inklusive Größenbestätigung.
Production Report: Der Lieferant gibt an, wann er welche Produktionsschritte für wie viele Teile beendet haben wird.
Generierung von Barcodes für Transportkartons: Der Lieferant hinterlegt eine Kartonpackliste und kann Codes generieren lassen. Werden diese auf den Karton geklebt, so kann die Warenvereinnahmung im Lager fast komplett automatisiert erfolgen.
Kommunikation über die Transportbuchung und das Shipment: Setlog implementierte speziell für Jack Wolfskin ein Modul, das eine Kommunikation über die in OSCA erstellten Transportbuchungen und Sendungen ermöglicht. Dadurch können sich Jack Wolfskin, Lieferanten und Spediteure austauschen. Neue Nachrichten werden auf den Dashboards der Nutzer angezeigt und ersetzen E-Mails.
Warenanlieferung am Lager: In dem Modul stimmen sich der Spediteur und die Lagermitarbeiter über den Zeitpunkt der Warenanlieferung ab.
Abbildung chemischer Tests: Textilien werden sowohl im Ursprungsland als auch nach der Ankunft im Lager geprüft. Das Labor ist an OSCA angeschlossen und trägt die Testergebnisse ins System ein, so dass sie für Jack Wolfskin sichtbar sind.
Stand: 16.12.2025
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